Faktorräume |
| 03.09.2019, 17:33 | Strahl | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| Faktorräume Ich würde mich sehr freuen wenn mir jemand helfen kann, ich bedanke mich schonmal im Vorfeld für alle Antworten. Aufgabe: Sei K ein Körper, V ein K-Vektorraum und ein Teilraum. Zeigen Sie: Ist dim(V/U) < unendlich , so gibt es einen Teilraum mit dimW= dim(V/U) und (Hinweis: Sei m = dimW; wähle Vektoren so, dass eine Basis von V/U ist. Meine Idee: Es gilt: dim(V/U) = dimV - dimU Dann sei Bu := eine Basis von U. Diese lässt sich ergänzen zu einer Basis B := von V. Dann sollte W := Erzeugnis von die gewünschten Eigenschaften besitzen. Diese Lösung scheint mir nur zu einfach zu sein und den Hinweis habe ich auch nicht benutzt. Edit: Ist natürlich keine Schulmathematik, die Kategorie hatte ich ganz übersehen, sorry.. Hab‘s verschoben. Steffen |
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| 03.09.2019, 18:14 | URL | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| RE: Faktorräume U und V sind nicht als endlichdimensional vorausgesetzt. |
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| 03.09.2019, 18:36 | Strahl | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
RE: Faktorräume
Sicher? Oder hast du dich vielleicht überlesen? Da dim(V/U) < unendlich ist also dimV - dimU < unendlich Wenn dimV = unendlich dann muss wohl auch dimU = unendlich sein. Aber eine Differenz 2er Unendlichkeiten welche wieder endlich ist, fühlt sich für mich gerade irgendwie seltsam an. |
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| 03.09.2019, 18:47 | URL | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| RE: Faktorräume Die Gleichung dim(V/U) = dimV - dimU gilt nur im Fall endlichdimensionaler Vektorräume. |
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| 05.09.2019, 09:43 | Strahl | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| RE: Faktorräume Okay ich probiers dann nochmal, ich wollte erst was mit dem Basisergänzungssatz machen, aber ich glaube der gilt auch nur für endliche Dimension. Ist dim(V/U) = m dann sei B/ := {w1 + U,..., wm + U} Basis von V/U. Da es den surjektiven kanonischen Homomorphismus pi: V --> V/U, pi(v) = v + U (Außerdem: Kern(pi) = U) gibt, folgt dass die Vektoren w1,...,wm linear unabbhängig in V sind. Sei W definiert als das Erzeugnis von w1,...,wm. Behauptung: = {0} Sei 0 =/= v ein Element aus der Schnittmenge. Da v Element von W ist folgt: v = k1*w1+...+km*wm => pi(v) =/= 0 Für v Element von U folgt: pi(v) = 0 Widerspruch, also v = 0. Sei nun v ein beliebiger Vektor aus V, der kein Element von U ist. Dann ist pi(v) = v + U = k1*w1+...+ km*wm +U =/= 0 <=> v = k1*w1+...+km*wm + u für ein u Element von U. Also ist jeder Vektor in V auch in und dann gilt auch die Gleichheit. |
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| 06.09.2019, 10:46 | URL | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| RE: Faktorräume Woher stammt deine Folgerung pi(v) =/= 0 für v aus der Schnittmenge? Richtig wäre 0=pi(v)=k1*w1+U+...+km*wm+U und daraus folgt k1=...=km=0 ( warum?) |
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| 07.09.2019, 18:27 | Strahl | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
RE: Faktorräume
Weil k1*w1+U+...+km*wm+U eine Linearkombination von Basisvektoren von V/U ist.
Ich wollte einen kleinen Widerspruchsbeweis machen, indem ich mir erstmal angeschaut habe was passiert wenn 0=/=v nur Element von W ist, also pi(v)=/=0. Da dieses v aber auch in U ist folgt pi(v)=0. Widerspruch also existiert dieses v nicht. Ist natürlich deutlich umständlicher als deine Methode
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