Vollständige Induktion

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Vulcon Auf diesen Beitrag antworten »
Vollständige Induktion
Meine Frage:
Moin,

Ich brauche derzeit Hilfe, bei meiner Aufgabe:
Seien n ? N,n ? 1, und x1,x2,...,xn ? R positive reelle Zahlen mit x1 ·x2···xn =1. Dann gilt x1+x2+... + xn ? n.
? Siehe Bild zum beseren Verständnis!



Meine Ideen:
Ich würde nun wie folgt anfangen:

Induktionsanfang: ?

Voraussetzung: n ? N,n ? 1 und x1,x2,...,xn ? R mit x1 ·x2···xn =1
Behauptung: x1+x2+... + xn ? n
Beweis: ?
???????????????????????????????????????????????
1. Induktionsanfang:
Setze ich nur für n etwas ein?
Also: n=1?x1 ? 1

oder muss ich auch für x etwas einsetzen?
Also: n=1&x=1?1 ? 1

2. Wie fange ich meinen Beweis an?

Danke im vorraus,
Lg, Joshua
URL Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Vollständige Induktion
Warum Induktion? Das ist eine einfache Anwendung von AMGM.
Vulcon Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Vollständige Induktion
Da dies so in der Aufgabe steht:
Beweisen Sie die folgenden Aussagen mittels vollst¨andiger Induktion
tbbt Auf diesen Beitrag antworten »

Du sollst eine Aussage für alle natürlichen Zahlen n>0 zeigen, also läuft die Induktion auch nach n.

Für den Induktionsanfang betrachte demnach wie immer n=1.

Für den Induktionsschritt, also den Schluss von n auf n+1, kannst du z.B. die gegebene "Faktorgleichung" mittels Division nach umstellen und in den Summenterm einsetzen.
Dann alles auf einen Nenner bringen und schon steht die zu zeigende Ungleichung für n+1 im Prinzip so gut wie da.
klarsoweit Auf diesen Beitrag antworten »

Mit Sicherheit stehe ich auf dem Schlauch, aber leider kann ich nicht erkennen, wie hier der Tipp von tbbt helfen kann. Wie dem auch sei, ich würde es beim Induktionsschritt mit diesem Ansatz machen:

n --> n+1:
(*) Sei nun
Es gibt ein i mit x_i >= 1 . Ohne Beschränkung der Allgemeinheit sei dies x_1.
Dann gibt es ein epsilon >= 0 mit

x_1 in (*) eingesetzt ergibt:

<==>


Das sind nun n Faktoren und man kann daher die IV verwenden. Also folgt:



Jetzt noch addieren und dann auf der rechten Seite die Bernoullische Ungleichung anwenden, dann ist man schon auf der Zielgeraden. smile
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Ich würde im Induktionsschritt so rangehen:

Von den Zahlen sind mit Sicherheit mindestens eine Zahl und von den anderen mindestens eine : Denn andernfalls wären alle Zahlen <1 oder alle diese Zahlen >1, was der Voraussetzung widerspricht. Wir ordnen nun o.B.d.A. und zu und wenden die Induktionsvoraussetzung auf die Zahlen an, es ergibt sich

.

Unser Wissen zu ergibt außerdem , umgestellt ...
 
 
tbbt Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Mit Sicherheit stehe ich auf dem Schlauch, aber leider kann ich nicht erkennen, wie hier der Tipp von tbbt helfen kann


Vielleicht stehe ich ja auch auf dem Schlauch. smile
Ich schildere mal wie es gemeint war.



Formt man diese Gleichung nach um und setzt in ein, dann könnte man ja alles auf den Nenner bringen, etwas zusammenfassen und mit Hilfe der Induktionsannahme nach unten abschätzen, so dass die untere Schranke wie gewünscht n+1 ist.

Ist das falsch ?
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von tbbt
etwas zusammenfassen und mit Hilfe der Induktionsannahme nach unten abschätzen

Der Teufel steckt wohl im Detail: Auf welche Zahlen konkret willst du denn die Induktionsannahme hier anwenden? verwirrt

klarsoweit und ich haben diese Zahlen bei unseren Wegen jeweils benannt - bei dir ist es zumindest mir noch nicht klar.
tbbt Auf diesen Beitrag antworten »

Wenn man den Vorschlag mit dem Einsetzen ausführt und zusammenfasst, dann erhält man ja :



Auf diese n x-Werte, die dort jeweils vorkommen, würde ich dann die Induktionsannahme loslassen.

Habe ich mich da vertan ? verwirrt
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von tbbt
Auf diese n x-Werte, die dort jeweils vorkommen, würde ich dann die Induktionsannahme loslassen.

Auf ist die Induktionsannahme nicht anwendbar, da i.a. ja gar nicht erfüllt ist. unglücklich
tbbt Auf diesen Beitrag antworten »

Hmm, ok ich dachte gerade das war ja die Forderung an die n x-Werte, dass sie multipliziert 1 ergeben müssen.
Wenn dem nicht so ist, dann habe ich es falsch verstanden, sorry.
Aber echt ein extremer Zufall, dass das nach unten abgeschätzt ja genau n+1 wäre - so kann man sich irren geschockt
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von tbbt
Hmm, ok ich dachte gerade das war ja die Forderung an die n x-Werte, dass sie multipliziert 1 ergeben müssen.

Im Induktionsschritt betrachten wir , die den Voraussetzungen genügen, d.h., wir dürfen da von ausgehen, was du ja auch genutzt hast!!! Dass du aber denkst, dass dann zusätzlich auch noch gilt, kann man bestenfalls unüberlegt oder aber reichlich naiv nennen...
klarsoweit Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von tbbt
Aber echt ein extremer Zufall, dass das nach unten abgeschätzt ja genau n+1 wäre - so kann man sich irren geschockt

Nun ja, so ein Zufall ist das auch wieder nicht. Wenn sowohl als auch gilt, dann ist und aus folgt auch . smile
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