Wurde die US-Wahl manipuliert? - Seite 5

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sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Leopold
Die Wallstreet hat aber dieses Mal die Demokraten unterstützt, die deutlich mehr für ihren Wahlkampf zur Verfügung hatten als Trump. Also so richtig beliebt scheint sich Trump bei den Herren in den dunklen Anzügen nicht gemacht zu haben. Komisch, oder?

Nein, nicht komisch sondern logisch, denn Trumps Wirtschaftskurs verunsichert die Wall Street.

Zitat:
Original von Leopold
Den Klimawandel kann man gar nicht leugnen, ebensowenig wie man das Wetter leugnen kann oder Corona.

Erzähl das mal Trump ...

Zitat:
Original von Leopold
Wieso Trump die Umwelt in katastrophalem Ausmaß zerstört, erschließt sich mir nicht. Da haust du mit Beschimpfungen und Nichtargumenten nur noch so um dich.

Ich dachte, Trumps Maßnahmen wäre allgemein bekannt. Aber gut, ich führe gerne ein paar auf:
Zitat:
Trumps schmutzige Klimabilanz (edit: Ich weiß nicht, warum der Link nicht funktioniert, aber wenn man "Trumps schmutzige Bilanz" googelt, findet man die Seite von klimareporter.de)
Ende Oktober 2020 hat die Trump-Administration den Schutzstatus des größten Staatswaldes der USA aufgehoben. Der Tongass National Forest in Alaska wird damit von der Roadless Area Conservation Rule ausgenommen und gezielt zur Abholzung für Energie- und Bergbauprojekte freigegeben. Die riesige Fläche war eigentlich als wesentliche CO2-Senke der USA gedacht.

Die Entscheidung ist das jüngste Beispiel einer sehr langen Liste von Entscheidungen, mit denen US-Präsident Donald Trump seit seinem Amtsantritt vor vier Jahren den Umwelt- und Klimaschutz im Land systematisch demontiert hat.
Wie lang die Liste ist, zeigt der Climate Deregulation Tracker des Sabin Center for Climate Change Law der Columbia Law School. 164 Einträge umfasst sie derzeit.

Kontrollen für Öl- und Gasproduzenten wurden abgeschwächt, Regeln für Methanemissionen gelockert, Umweltprüfungen ausgesetzt, Regeln zur Verhinderung von Lecks bei Fluorkohlenwasserstoffen zurückgefahren, Naturschutzgebiete zur Öl- und Gasförderung freigegeben, Spritspar-Standards gesenkt.


Zitat:
Original von Leopold
Du schiebst da mal schnell und suggestiv das Wort "nachgewiesenermaßen" ein, wenn du behauptest, Trump sei ein Rassist. Warum sagst du nicht einfach: Ich halte ihn für einen Rassisten. Das ist nämlich deine persönliche Einschätzung.

Nicht nur meine.

Zitat:
Original von Leopold
Das mit dem "notorischen Lügner" habe ich jetzt vier Jahr lang gehört. Unsere Medien haben es lange genug getrommelt, bis es jeder kapiert hat. Fast jeder. Bei dir hat es ja wunderbar eingeschlagen.

Als ob es nicht stimmen würde. Das Gute ist aber: Man kann seine Lügen nachweisen. Trump lügt durchschnittlich fünfmal pro Tag erklärt z.B. der Deutschlandfunk.

Mag sein, dass der Ausdruck "Demut" nicht wirklich passt, wie wäre es mit "Respekt", "Achtung" oder auch nur ein "Verstehen der Würde des Amtes"?

Und tatsächlich scheint es in der Reihe der amerikanischen Präsidenten doch einige Problemfällte gegeben zu haben. Die Zeit wird zeigen, welche Stelle Trump in dieser Liste einnehmen wird.
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Noch ein Nachtrag zu der von Leopold vertretenen These "Friedenspräsident Trump":

https://www.n-tv.de/der_tag/Viel-mehr-zi...le22221372.html


Und dann noch dazu:

Zitat:
Original von Leopold
Sein Vorgänger Obama zum Beispiel hat es in acht Jahren nicht geschafft, das Schandmal Guantanamo zu schließen.

Nun, zumindest hat er sich darum bemüht: Während Obamas Präsidentschaft wurde die Anzahl der Insassen von 245 auf 41 reduziert.

Unter Trump verließ der erste dieser 41 im Mai 2018 (!) das Lager. Seither ist auch nicht mehr viel in der Richtung passiert, zudem hat Trump öffentlich klargestellt, dass er das Lager weiter bestehen lassen will.
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

So, nun hat der Oberste Gerichtshof der USA (SCOTUS) mit einem einzigen Satz den Antrag auf eine einstweilige Verfügung zurückgewiesen, mit der Trump und seine Anhänger den Sieg des Demokraten Joe Biden im US-Bundesstaat Pennsylvania kippen wollten.

Zitat:
In a single sentence, the Supreme Court on Tuesday unraveled Donald Trump's grand plan to overthrow the 2020 election.

"The application for injunctive relief presented to Justice Alito and by him referred to the Court is denied," wrote the Court in rejecting an attempt by Pennsylvania Republicans -- with the President's blessing -- to block the certification of the 2020 election results in the commonwealth.


Quelle: https://www.cnn.com/2020/12/08/politics/...rump/index.html
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Ich stelle mir gerade vor, wie Donald in seinem Bunker hockt und vor sich hin flucht: "Verdammt, wieso darf ich diese SCOTUS-Loser nicht feuern?"
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Gestern war ja der „Save Harbor Day“, an diesem Tag läuft die Frist für US-Bundesstaaten ab, um die Wahlergebnisse zu beglaubigen. Auch alle Rechtsstreitigkeiten müssen am "Safe Harbor Day" beigelegt sein.

Die Wahl ist nun eine abgeschlossene Sache, Joe Biden steht offiziell als nächster Präsident fest.
Es ist jetzt praktisch unmöglich für Trump geworden, noch etwas daran zu ändern.
Mal schauen, ob da trotzdem noch was kommt von ihm ...
Ulrich Ruhnau Auf diesen Beitrag antworten »

@sulo

Irrtum! Schau mal hier nach!
Da verklagt der US-Staat Texas die Staaten Georgia, Michigan, Pennsylvania und Wisconsin. Das Karussell dreht sich zum nächsten Gericht !
 
 
Mulder Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Ulrich Ruhnau
Da verklagt der US-Staat Texas die Staaten Georgia, Michigan, Pennsylvania und Wisconsin. Das Karussell dreht sich zum nächsten Gericht !

Von mir aus. Aber warum sollte der Ausgang dieses Mal ein anderer sein als bei all den vorherigen erbärmlichen Versuchen?

Wäre schön, wenn diese Farce langsam mal ein Ende finden würde, aber wie es ausschaut, ist damit im Moment in der Tat nicht zu rechnen. Ich sehe dennoch keinen inhaltlichen Fehler in sulos Ausführungen. Genau so wird es kommen.
Luftikus Auf diesen Beitrag antworten »

Man sollte mal lieber untersuchen, wie Trump damals seine Wahl gewonnen hat.
Bei den ganzen Manipulationsvorwürfen kommt da ein böser Verdacht auf. smile
Dopap Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Luftikus
Man sollte mal lieber untersuchen, wie Trump damals seine Wahl gewonnen hat.
Bei den ganzen Manipulationsvorwürfen kommt da ein böser Verdacht auf. smile


H.Clinton hatte mehr Stimmen. Klarer Betrug! Augenzwinkern
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Ulrich Ruhnau
@sulo

Irrtum! Schau mal hier nach!
Da verklagt der US-Staat Texas die Staaten Georgia, Michigan, Pennsylvania und Wisconsin. Das Karussell dreht sich zum nächsten Gericht !


Jo, das ist ein ziemlicher Overkill, würde ich sagen. Zum Finale will man es nochmal richtig wissen.

Meine Prognose: Das Ganze wird ebenso abgewimmelt wie die letzte Klage vor dem SCOTUS, vermutlich diesmal aber mit einem deutlichen Kommentar (wie es auch schon teilweise recht deutliche Kommentare von den Gerichten der einzelnen Bundesstaaten gab).

Damit wird Trump ein letztes Mal krachend gescheitert sein.
Warten wir es ab ...
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Die deutlichen Kommentare bringen anscheinend nichts. Wegen Missachtung sowie sinnloser Beschäftigung der Gerichte müssten sie saftige Verfahrenskosten aufgebrummt bekommen - hoffentlich wird das auch getan.
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Es haben sich nun 17 Justizminister anderer republikanischer Bundesstaaten der texanischen Klage angeschlossen - offenbar will man der Angelegenheit auf diese Weise noch mehr Gewicht und Wahrhaftigkeit verleihen.

Trump selbst findet, die Beschwerde von Texas sei "sehr solide, alle Kriterien sind erfüllt". Dabei übersieht er, dass eine wesentliche Grundvoraussetzung für einen möglichen Prozess fehlt, denn ein US-Bundesstaat darf sich nicht in den Wahlprozess in anderen Bundesstaaten einmischen.

Somit kann Texas gar keine Klage bezüglich der Wahlvorgänge in anderen Bundesstaaten einreichen. Und vermutlich wird der SCOTUS dies auch so sehen.
Elvis Auf diesen Beitrag antworten »

Der Supreme Court besitzt mehr Weisheit und Mut als jeder, der grundlos an eine Wahlfälschung glaubt. Dass Donald Trump ihm beides abspricht ist nicht verwunderlich.
https://www.tagesschau.de/ausland/suprem...e-wahl-101.html

Texas hat Anschuldigungen vorgebracht aber keine Beweise. Texas hat nicht das Recht, sich in die Wahlen anderer Bundesstaaten einzumischen. Wer an Fälschungen glaubt, wo Demokraten gewonnen haben muss auch an Fälschungen glauben, wo Republikaner gewonnen haben.

Salomon der Weise hätte es nicht besser formulieren können.
Nils Hoppenstedt Auf diesen Beitrag antworten »

Nicht nur die Klagen zerbröseln, die Republikaner selbst fallen allmählich buchstäblich auseinander:

https://www.youtube.com/watch?v=ggqucuLayAQ
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Da will wohl einer Rudy Giuliani Konkurrenz machen, was bizarre Auftritte betrifft. Aber den guten Rudy hat er damit noch nicht eingeholt, da muss er sich schon noch mehr anstrengen!
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Trump selbst bietet ja auch einen schrägen Anblick mit seinem orangenen Make-up, das schöne Kringel um die Augen ausspart. Und dann seine gelbe versteck-die-Glatze Frisur ... Finger1

Sein seit Monaten vorgetragenes Märchen von der Wahlmanipulation hat sich inzwischen übrigens verselbstständigt.
So wie Trump sich beharrlich weigert, die Wahl als verloren zu akzeptieren und stattdessen von seinem (angeblichen) Erdrutschsieg faselt, reagieren nun etliche Republikaner, die beim Rennen um einen Sitz im Kongress verloren haben, genauso: Sie weigern sich, ihre Niederlage einzugestehen, reden von Wahlbetrug und ziehen teilweise vor Gericht.

So etwas gab es früher nicht, das ist alles Trumps Werk, er hat da eine ganze böse spalterische Saat gesät - und das nur aus purem Egoismus, weil er nicht die Größe hat, verlieren zu können. unglücklich
Mulder Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von sulo
So wie Trump sich beharrlich weigert, die Wahl als verloren zu akzeptieren und stattdessen von seinem (angeblichen) Erdrutschsieg faselt, reagieren nun etliche Republikaner, die beim Rennen um einen Sitz im Kongress verloren haben, genauso: Sie weigern sich, ihre Niederlage einzugestehen, reden von Wahlbetrug und ziehen teilweise vor Gericht.

Wenn die Republikaner sich da mal nicht ins eigene Fleisch schneiden; Wie motiviert man eigentlich seine Anhänger, zur Wahl zu gehen, wenn man pausenlos behauptet, dass die Wahlen eh alle manipuliert sind? Schließlich liegen im Januar noch sehr entscheidende Stichwahlen für zwei Senatssitze an. Wenn die Republikaner auch noch ihre Mehrheit im Senat verlieren, ist mit denen die nächsten vier Jahre Essig. Dann kann Biden ja mehr oder weniger machen, was er will. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das wirklich gut wäre.

Inzwischen liest man auch von gewaltsamen Ausschreitungen diesbezüglich. Das ist ein weiteres Problem bei dieser Scheiße: Dass (unschuldige) Menschen dadurch zu Schaden kommen.
Ulrich Ruhnau Auf diesen Beitrag antworten »
Ob Trump doch noch Präsident bleibt?
Es ist zwar selten, daß eine Zeitung sich auf Trumps Seite schlägt, kommt aber auch vor. Hier ist ein Artikel von Peter Navarro der Trump den gerechten Anspruch auf die nächste Präsidentschaft zuspricht.
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Der "visionäre Ökonom" Peter Navarro ? Na dann Herzlichen Glückwunsch, dass er noch einen Getreuen gefunden hat.

"Isch over", wie unser Bundestagspräsi sagt. Sollte jetzt endlich mal ankommen.
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von HAL 9000
"Isch over", wie unser Bundestagspräsi sagt. Sollte jetzt endlich mal ankommen.

Nicht bei Trump.
Der hat jetzt über seine Anwälte eine weitere Eingabe an den Supreme Court eingereicht, man möge die Ergebnisse der Wahl in Pennsylvania annullieren, damit die (republikanische) Regierung die Wahlmänner bestimmen kann. (Quelle).

Eigentlich müsste man seine Resilienz bewundern, wüsste man nicht, dass sie nur in a) seinem Unvermögen zu verlieren und b) seiner Angst vor Strafverfolgung nach Verlust seiner Immunität begründet ist.

So bleibt einem nur kopfschüttelnd das Spektakel weiter zu verfolgen. unglücklich
Mulder Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von sulo
Eigentlich müsste man seine Resilienz bewundern, wüsste man nicht, dass sie nur in a) seinem Unvermögen zu verlieren und b) seiner Angst vor Strafverfolgung nach Verlust seiner Immunität begründet ist.

Und c) dem Anreiz, fleißig weiter Spendengelder zu sammeln, die er sich dann in die eigene Tasche stecken kann. Solange er den Kampf nämlich in der Öffentlichkeit nicht aufgibt (sogar er müsste begriffen haben, dass der Zug abgefahren ist), kann er weiter zu Spenden aufrufen für seinen Kampf gegen den "Wahlbetrug". Nicht auszuschließen, dass hier das vorrangige Motiv der Fortführung dieses Irrsinns liegt.
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Stimmt natürlich, die ganzen Wahlanfechtungen spülen irrsinnig viele Spendengelder der Trumpfans in Trumps Taschen.

Derweil muss nun Fox News wegen der Verbreitung von Falschinformationen zur Wahl eine Richtigstellung seiner Behauptungen veröffentlichen. (Quelle).
laila49 Auf diesen Beitrag antworten »

Trump sollte sich lieber an kompetente Mathematiker wenden.
Nach meinen Informationen hat Trump 74.223.744 und Biden 81.283.485 Stimmen erhalten.
Bleibt nur noch, Mathematiker zu finden, die ein Modell entwerfen, in dem gilt:
74223744 > 81283485
oder in dem diese Aussage wenigstens unentscheidbar ist.

Dann ist doch alles klar?
Ulrich Ruhnau Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von laila49
74223744 > 81283485

Angenommen, eine allwissende Fee kommt auf Dich zu uns sagt: "Du darfst dir unter den 81283485 Stimmen für Biden eine zufällig herauspicken. Wenn sie echt ist, wird Biden Präsident. Wenn sie aber nicht echt ist mußt du sterben."

Würdest Du das machen? Big Laugh
Elvis Auf diesen Beitrag antworten »

In einer Welt, in der es eine allwissende Fee gibt, hat derjenige die Wahl gewonnen, den die allwissende Fee zum Wahlsiger ernennt. In den USA hat derjenige die Wahl 2020 gewonnen, der die meisten Stimmen des electoral college auf sich vereinigt hat.
laila49 Auf diesen Beitrag antworten »

sorry elvis,

ich habe vergessen, dass in diesem von den höchsten mathematischen Koryphäen zu erschaffenden Modell dann auch

232 > 306 gelten muss, wenn es sich aus den Axiomen nicht von selbst ergibt.
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Ulrich Ruhnau
Angenommen, eine allwissende Fee kommt auf Dich zu uns sagt: "Du darfst dir unter den 81283485 Stimmen für Biden eine zufällig herauspicken. Wenn sie echt ist, wird Biden Präsident. Wenn sie aber nicht echt ist mußt du sterben."

Würdest Du das machen? Big Laugh

Warum sollte das ein Problem sein?
Das Märchen vom „größten Wahlbetrug in der Geschichte der USA“ hat sich doch inzwischen erledigt, denn es gibt nicht den allerkleinsten Hinweis darauf.
Das sind alles Lügengeschichten eines Präsidenten, der (wie heute schon beschrieben)
a) nicht verlieren kann
b) Angst vor anstehenden Untersuchungen der Justiz hat und
c) reichlich Kohle mit ca. 50 verlorenen oder abgewiesenen Klagen gegen Wahlbetrug macht.

Wenn selbst hochrangige Republikaner erklären, es hätte keinen Wahlbetrug gegeben, fragt man sich schon, wie verbohrt jemand sein muss, der immer noch an diesen Betrug glaubt. verwirrt
Ulrich Ruhnau Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Elvis
In einer Welt, in der es eine allwissende Fee gibt, hat derjenige die Wahl gewonnen, den die allwissende Fee zum Wahlsiger ernennt.

Woher willst Du wissen, daß immer nur gute Feen herumlaufen? Schau doch mal bei Dornröschen nach! Big Laugh Und selbst wenn die allwissende Fee gut wäre, dann könnte sie jemanden erwählen, der viel besser ist als diese machtgierigen Show-Kandidaten.
Ulrich Ruhnau Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von sulo
Das sind alles Lügengeschichten eines Präsidenten, der (wie heute schon beschrieben)
a) nicht verlieren kann
b) Angst vor anstehenden Untersuchungen der Justiz hat und
c) reichlich Kohle mit ca. 50 verlorenen oder abgewiesenen Klagen gegen Wahlbetrug macht.

(b) ist für mich ein Hinweis auf mangelnde Rechtsstaatlichkeit. In eine gut funktionierenden Demokratie darf ein Wahlverlierer nicht aus politischen Gründen verfolgt werden.

(c) ist für mich unwahrscheinlich. So einen Stab Rechtsanwälte zu finanzieren, kann sich doch nur ein Milliardär leisten. Uns würden da die Augen tränen. Insbesondere bei verloren gegangenen Prozessen.
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Punkt b) besagt, dass es z.B. Untersuchungen zu Trumps Finanzen geben wird. Er hat - das Jahr habe ich vergessen - 750 Dollar Steuern gezahlt. Edit: Es war in den Jahren 2016 und 2017, er soll jeweils nur 750 Dollar Einkommensteuer auf Bundesebene bezahlt haben. Dass da böse getrickst wurde, liegt auf der Hand.
Das zu untersuchen hat rein gar nichts mit politischen Gründen zu tun sondern ist vielmehr gerade im Sinne der Rechtsstaatlichkeit dringend geboten.

Zu c) Trump hat nach meinem letzten Stand (der schon veraltet ist) über 200 Millionen Dollar für die Klagen eingenommen. Inzwischen dürfte es noch mehr geworden sein. Da sollte ein schöner Batzen übrig bleiben, auch nach Bezahlung der Kosten der Klagen.
Elvis Auf diesen Beitrag antworten »

@laila 49
Mathematiker können alles mit Funktionen machen, was sie sich wünschen. Hier invertieren wir einfach . Nur gut, dass Trump von nichts etwas versteht, also auch nicht von Mathematik, sonst würde er das sofort benutzen. George Orwell hat er auch nicht gelesen ( weiß jemand, ob er lesen kann ? ), sonst hätte er während seiner Amtszeit ein Wahrheitsministerium eingerichtet, das die Geschichte in seinem Sinne verändert hätte (siehe hier https://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman) "Methoden der Machtausübung", "Kontrolle der Vergangenheit").
Ulrich Ruhnau Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von sulo
Punkt b) besagt, dass es z.B. Untersuchungen zu Trumps Finanzen geben wird. Er hat - das Jahr habe ich vergessen - 750 Dollar Steuern gezahlt. Edit: Es war in den Jahren 2016 und 2017, er soll jeweils nur 750 Dollar Einkommensteuer auf Bundesebene bezahlt haben. Dass da böse getrickst wurde, liegt auf der Hand.
Das zu untersuchen hat rein gar nichts mit politischen Gründen zu tun sondern ist vielmehr gerade im Sinne der Rechtsstaatlichkeit dringend geboten.

Von Trump wurde verlangt, daß es keine Interessenskonflikte zwischen seiner Vermögensverwaltung und seinem Präsidentenamt gibt. Möglicherweise hat er alle seine Geschäfte seinen Verwandten überschrieben. Wenn er außerdem noch auf sein Präsidentengehalt verzichtet, wundert es mich schon, daß er überhaupt Steuern zahlen muß. Genaueres weiß ich aber nicht darüber.

Außerdem bin ich der Meinung, daß man die Betrugsvorwürfe der Trump-Seite nicht außer Acht lassen sollte.
Nils Hoppenstedt Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Außerdem bin ich der Meinung, daß man die Betrugsvorwürfe der Trump-Seite nicht außer Acht lassen sollte.


Nachdem sich über 50 Gerichte mit den Vorwürfen beschäftigt haben, könnte man meinen, sie wären jetzt langsam mal genug in Acht genommen worden.

Wobei es zugegebenermaßen bis jetzt nur US-Gerichte waren. Es bleibt noch der Internationale Strafgerichtshof, das Große Erdgericht, das intergalaktische Gericht aller raumfahrenden Völker, das Hohe Gericht der vereinigten Mulitversen und der Olymp. It's not over, Honey.

Viele Grüße,
Nils
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Nils Hoppenstedt
Es bleibt noch der Internationale Strafgerichtshof

Zumindest den können wir streichen, da die USA mit dem nicht kooperieren. Was ausnahmsweise mal nicht die Schuld von Trump ist, sondern schon vorher so war und auch unter Biden so bleiben wird:

Die wollen einfach nicht, dass US-Soldaten für Kriegsverbrechen dort belangt werden können.
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Ulrich Ruhnau
Von Trump wurde verlangt, daß es keine Interessenskonflikte zwischen seiner Vermögensverwaltung und seinem Präsidentenamt gibt. Möglicherweise hat er alle seine Geschäfte seinen Verwandten überschrieben. Wenn er außerdem noch auf sein Präsidentengehalt verzichtet, wundert es mich schon, daß er überhaupt Steuern zahlen muß.

Im Jahr 2016 war er noch kein Präsident, trotzdem hat er nur 750 Dollar Einkommenssteuer bezahlt. In manchen Jahren davor hat er überhaupt keine Steuern bezahlt.
Gleichzeitig behauptete er, Milliardär zu sein. Das passt ja irgendwie nicht zusammen. unglücklich
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Es gehört ja zu Trumps Image (zumindest dem, welches er selbst gern von sich verbreitet), dass er ein erfolgreicher Businessman ist. Aus diesem Grund wollte er ja auch seine Steuererklärungen verheimlichen - hat nicht geklappt, einige Medien haben wesentliche Teile ja doch veröffentlicht:

Aus denen wird u.a. auch ersichtlich, was für eine Niete er auch in geschäftlichen Dingen ist (für seine vielen Pleiten ist hauptsächlich der Steuerzahler aufgekommen). Er ist zwar mindestens so skrupellos wie sein Daddy (Fred Trump, der das Familienvermögen gemacht hat), aber das ist halt nicht die einzige Kompetenz, die man als erfolgreicher Wirtschaftslenker haben muss.
Finn_ Auf diesen Beitrag antworten »

Die amerikanische Folklore der Neuzeit weiß eigentlich auch schon seit langem von seinen Bestrebungen und seinem Hang zur Schurkerei. Mit ungetrübtem Blick sah sie das, was kommen würde.
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Ein interessante Analyse des gegenwärtigen politischen Systems der USA: https://www.n-tv.de/politik/US-wahl-2020...le22265615.html

Und zum guten Donald: Neben seinen anhaltenden Anstrengungen, den Wahlausgang noch umzubiegen (in Wahrheit wohl ein Vorwand, seinen Unterstützern weiterhin Geld aus der Tasche zu ziehen) hat er momentan noch ein anderes Steckenpferd

https://www.spiegel.de/politik/ausland/d...28-35ec5fad291e

(leider nur Spiegel+). Corona wird weiterhin von ihm verharmlost, ist aber nun auch keine Überraschung mehr - selbst der Corona-Tod eines 41-jährigen republikanischen Kongressabgeordneten scheint den empathielosen Trump nicht zu jucken.
Ulrich Ruhnau Auf diesen Beitrag antworten »

Es ist nicht unsere Aufgabe, zu entscheiden, welcher Präsident für die USA am besten sein würde. Ich mache mir mehr Sorgen darüber, ob in dieser amerikanisch geprägten Welt künftige Wahlen manipuliert sein werden, ohne daß man das als Bürger ändern könnte. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich würde gerne darauf vertrauen können, daß man sich auf die Richtigkeit veröffentlichter Wahlergebnisse verlassen kann.

Nachdem man von Rudy Giuliani nicht Neues mehr hört, hört man von neuen Beweisen, wonach Stimmen in großen Mengen von Trump auf Biden umgeschrieben wurden. Dazu sollte man jedoch auf 9 Minuten vorspringen. Die entscheiden Stelle kommt bei 11 Minuten.
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Ulrich Ruhnau
Ich mache mir mehr Sorgen darüber, ob in dieser amerikanisch geprägten Welt künftige Wahlen manipuliert sein werden, ohne daß man das als Bürger ändern könnte.

Die Sorgen mache ich mir auch, aber eher wegen solcher Telefonanrufe, wie sie Trump jüngst mit Georgia-Wahlleiter Brad Raffensperger führte: Wo er ihn (glücklicherweise erfolglos) offen zum Wahlbetrug aufgefordert hat. Kotzen
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