Markovprozess |
| 22.01.2022, 16:25 | Limes gegen Peter | Auf diesen Beitrag antworten » |
| Markovprozess gibt es hier jemanden der mir bei dieser Aufgabe helfen hilft? Die Zufallsvariable (Zn)n€N seien unabhängig und identisch verteilt mit P(Zi=--1)=P(Zi=1)=0,5. Mit Hilfe der der (Zn)n€N werden stochastische Prozesse (Xn) n€N und (Yn) n€N folgendermaßen konstruiert: X0=Z0 und Xn=Zn +Z0(n>0) Y0=Z0 und Yn=Z0 ⋅ … ⋅ Zn (n>0) a)Gesucht Zustandsräume von Prozesse (Xn)n€N und (Yn)n€N an sowie die Anfangsverteilungen. b)Ist jeder Prozess ein Markovprozess? Wenn ja warum mit Begründung? c)Wie lauten jeweils die Übergangsmatrizen (bei den Markovprozessen)? Bitte Beweisen: Folgende Aussage ist zu beweisen: Hat eine Markovkette genau zwei Kommunikationsklassen, dann muss eine abgeschlossen sein. Gilt die Aussage auch für drei Kommunikationsklassen? |
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| 22.01.2022, 19:11 | Limes gegen Peter | Auf diesen Beitrag antworten » |
| RE: Markovprozess Hier die Aufgabe nochmal in Original. |
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| 22.01.2022, 19:15 | Limes gegen Peter | Auf diesen Beitrag antworten » |
| RE: Markovprozess Die kleinen Kästchen in der Aufgabe stehen für Natürliche Zahlen. Das hat er mir nicht übernommen. Wenn man auf das Bild klickt, dreht es sich ^^ |
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| 22.01.2022, 22:22 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » |
Ja, ich hatte die Aufgabe schon am frühen Abend gelesen - aber nicht geantwortet, da du zu dem Zeitpunkt diesen ⋅-Mist nicht klargestellt hattest, und damit die Definition von unverständlich blieb... Zum Prozess kann man sagen, dass der sich für alle in der Zustandsmenge aufhält. Aber ist keine Markovkette: Das zeigt allein die Beispielrechnung , denn bei einer Markovkette müsste laut Markov-Eigenschaft ein- und derselbe Wert rauskommen. Bei kann man tatsächlich nachrechnen, dass die alle unabhängig identisch verteilt sind, und zwar genau wie die ist das die Zweipunktverteilung . Damit ist natürlich auch eine Markov-Kette - eine sehr einfache sogar, weil sogar gilt, also gar keine Abhängigkeit von der Vergangenheit (nicht mal vom aktuell letzte , wie es bei einer Markov-Kette ja noch zugelassen wäre). |
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| 22.01.2022, 23:27 | Limes gegen Peter | Auf diesen Beitrag antworten » |
So hab das Ganz jetzt mal in ein Bildgepackt. Sonst wäre der Mist jetzt überall. |
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| 23.01.2022, 10:34 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » |
Das ist ja schön, dass du alles nochmal in dein Word (oder was weiß ich) übertragen hast. Was ich genannt habe ist aber nur eine mögliche Argumentationslinie - bisher ohne nähere Begründungen bzw. Beweise. Die sind auf jeden Fall noch zu leisten! |
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| 23.01.2022, 12:10 | Limes gegen Peter | Auf diesen Beitrag antworten » |
Hilft ja nix. Wenn alles sonst verzogen ist. hmm, warum was brauch ich denn da noch für Beweise? Die Antworten stimmen doch so. |
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| 23.01.2022, 15:31 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » |
Na wenn du auf Zuruf wasserdicht begründen kannst, warum die unabhängig sind (vielleicht weil es für dich so einfach zu sehen ist?), dann ist es ja gut. |
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| 23.01.2022, 15:48 | Limes gegen Peter | Auf diesen Beitrag antworten » |
Achso ja ich probier mich da mal. Kannst du mir das aber mit der Kommunikationsklassen noch definieren? Das bekomm ich iwie nicht gebacken. |
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| 24.01.2022, 17:38 | Limes gegen Peter | Auf diesen Beitrag antworten » |
Ich hab ehrlichgesagt immer noch keine Ahnung. |
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| 25.01.2022, 09:39 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » |
Die Rechnung zu : Gemäß Definition der bedingten Warscheinlichkeit, und dann gemäß Definition der aus den folgt . Somit haben wir . Nun zu : Für die Unabhängigkeit aller reicht es aus nachzuweisen, dass für alle Indextupel und alle die Gleichung gilt. Aus der Definition kann man für schließen , damit gilt , diese Produktaufspaltung ist wegen der Unabhängigkeit der gestattet. Jetzt müssen wir noch für beliebige sowie ausrechnen, und das ist schlicht gleich . Das in (2) eingesetzt bedeutet speziell für k=1 bedeutet das für jeden einzelnen Faktor auch und damit auch insgesamt das gewünschte (1). Ein ziemlicher Indexkrieg also, wobei die dahinter stehende mathematische Substanz äußerst überschaubar ist. Die Markovketten-Übergangsmatrix für ist dann denkbar einfach . |
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