Markovprozess

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Limes gegen Peter Auf diesen Beitrag antworten »
Markovprozess
Moin Moin und grüße aus dem Norden,
gibt es hier jemanden der mir bei dieser Aufgabe helfen hilft?

Die Zufallsvariable (Zn)n€N seien unabhängig und identisch verteilt mit P(Zi=--1)=P(Zi=1)=0,5. Mit Hilfe der der (Zn)n€N werden stochastische Prozesse (Xn) n€N und (Yn) n€N folgendermaßen konstruiert:
X0=Z0 und Xn=Zn +Z0(n>0)
Y0=Z0 und Yn=Z0 ⋅ … ⋅ Zn (n>0)

a)Gesucht Zustandsräume von Prozesse (Xn)n€N und (Yn)n€N an sowie die Anfangsverteilungen.
b)Ist jeder Prozess ein Markovprozess? Wenn ja warum mit Begründung?
c)Wie lauten jeweils die Übergangsmatrizen (bei den Markovprozessen)?


Bitte Beweisen:
Folgende Aussage ist zu beweisen: Hat eine Markovkette genau zwei Kommunikationsklassen, dann
muss eine abgeschlossen sein. Gilt die Aussage auch für drei Kommunikationsklassen?
Limes gegen Peter Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Markovprozess
Hier die Aufgabe nochmal in Original.
Limes gegen Peter Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Markovprozess
Die kleinen Kästchen in der Aufgabe stehen für Natürliche Zahlen. Das hat er mir nicht übernommen.

Wenn man auf das Bild klickt, dreht es sich ^^
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Ja, ich hatte die Aufgabe schon am frühen Abend gelesen - aber nicht geantwortet, da du zu dem Zeitpunkt diesen ⋅-Mist nicht klargestellt hattest, und damit die Definition von unverständlich blieb...


Zum Prozess kann man sagen, dass der sich für alle in der Zustandsmenge aufhält. Aber ist keine Markovkette: Das zeigt allein die Beispielrechnung , denn bei einer Markovkette müsste laut Markov-Eigenschaft ein- und derselbe Wert rauskommen.

Bei kann man tatsächlich nachrechnen, dass die alle unabhängig identisch verteilt sind, und zwar genau wie die ist das die Zweipunktverteilung . Damit ist natürlich auch eine Markov-Kette - eine sehr einfache sogar, weil sogar gilt, also gar keine Abhängigkeit von der Vergangenheit (nicht mal vom aktuell letzte , wie es bei einer Markov-Kette ja noch zugelassen wäre).
Limes gegen Peter Auf diesen Beitrag antworten »

So hab das Ganz jetzt mal in ein Bildgepackt. Sonst wäre der Mist jetzt überall.
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Das ist ja schön, dass du alles nochmal in dein Word (oder was weiß ich) übertragen hast. Was ich genannt habe ist aber nur eine mögliche Argumentationslinie - bisher ohne nähere Begründungen bzw. Beweise. Die sind auf jeden Fall noch zu leisten!
 
 
Limes gegen Peter Auf diesen Beitrag antworten »

Hilft ja nix. Wenn alles sonst verzogen ist.


hmm, warum was brauch ich denn da noch für Beweise?
Die Antworten stimmen doch so.
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Na wenn du auf Zuruf wasserdicht begründen kannst, warum die unabhängig sind (vielleicht weil es für dich so einfach zu sehen ist?), dann ist es ja gut.
Limes gegen Peter Auf diesen Beitrag antworten »

Achso

ja ich probier mich da mal.

Kannst du mir das aber mit der Kommunikationsklassen noch definieren? Das bekomm ich iwie nicht gebacken.
Limes gegen Peter Auf diesen Beitrag antworten »

Ich hab ehrlichgesagt immer noch keine Ahnung.
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Die Rechnung zu : Gemäß Definition der bedingten Warscheinlichkeit, und dann gemäß Definition der aus den folgt



.

Somit haben wir .



Nun zu : Für die Unabhängigkeit aller reicht es aus nachzuweisen, dass für alle Indextupel und alle die Gleichung



gilt. Aus der Definition kann man für schließen , damit gilt

,

diese Produktaufspaltung ist wegen der Unabhängigkeit der gestattet. Jetzt müssen wir noch für beliebige sowie ausrechnen, und das ist schlicht gleich

.

Das in (2) eingesetzt bedeutet speziell für k=1 bedeutet das für jeden einzelnen Faktor auch und damit auch insgesamt das gewünschte (1).

Ein ziemlicher Indexkrieg also, wobei die dahinter stehende mathematische Substanz äußerst überschaubar ist.

Die Markovketten-Übergangsmatrix für ist dann denkbar einfach .
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