Wirtschaft Berechnung4 |
| 04.12.2022, 13:01 | MrXxx | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| Wirtschaft Berechnung4 |
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| 04.12.2022, 14:32 | mYthos | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Bitte poste die Bilder so, dass man die Frage vollständig lesen kann. ------------------ 900 units bei einem Preis von 2 $ kann nicht stimmen, da sind die Kosten schon viel zu hoch und der Erlös so gering, dass er die Kosten nicht aufwiegen kann. Eine schnelle Rechnung (die noch genauer anzusehen ist) ergibt bei mir 450 units (bei einem Preis von 6.5 $). Aus der Nachfragefunktion n(x) muss zuerst der Erlös bestimmt werden (PAF .. p(x), e(x) = x*p(x)). Der optimale Preis ist dort, wo der Gewinn (g(x) = e(x) - k(x)) maximal ist. Und dies ist dann der Fall, wenn die Grenzkosten gleich dem Grenzerlös sind (dort ist die Ableitung der Gewinnfunktion g(x) gleich Null). mY+ |
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| 04.12.2022, 16:45 | MrXxx | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Hier auch wieder Erlös = Output * Verkaufspreis = 2*1000 = 2000+ Gewinn = Erlös -kosten = Aber wir haben hier nur Fixkosten und keine Variablen kosten gegeben? |
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| 04.12.2022, 16:59 | mYthos | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Doch. Die variablen Kosten sind 2$/unit, das steht so in der Angabe. ---------------- Nun gibt es zwei Szenarien, in der Grafik der linke und der rechte Teil: [attach]56463[/attach] Links (wie es die Musterlösung meint): Die Grenzkostenkurve x = 2 wird mit der Nachfragekurve geschnitten -> (2/900) Das stimmt jedoch nicht mit der Theorie zur Bestimmung des Gewinnmaximums, soweit sie mir bekannt ist, überein. Hierbei gibt es keinen Gewinn, denn der Umsatz ist 900*2 = 1800 GE und die Kosten 1000 + 2*900 = 2800 GE Also besteht ein Verlust von genau 1000 GE. Rechts (wie es für das Gewinnmaximum üblich ist): Aus der Nachfragekurve wird die Preis-Absatzfunktion und nachfolgend die Erlösfunktion ermittelt. Der gesuchte Punkt ist nun der Schnittpunkt der Grenzerlös- mit der Grenzkostenlinie. Auf der Grenzkostenlinie -> (450,2) und auf der Preis-Absatzkurve: -> (450/6.5). Hier lautet der Umsatz 450*6.5 = 2925 GE, die Kosten sind 1000 + 450*2 = 1900 GE, verbleibt ein (max.) Gewinn von 1025 GE mY+ |
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| 05.12.2022, 14:16 | IfindU | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Eine Interpretation: Ich würde erst einmal 300 Stück für 8$ verkaufen. Dann 100 Stück für 7$. Hierbei gehe ich aus, dass von den 400 die 7$ zahlen die 300 Konsumenten sind, die auch 8$ zahlen würden. Dann verkaufe ich weitere 100 Stück für $6 usw. Wenn man dann noch einmal am Ende 100 für $2 verkauft (warum auch immer), kommt man auf insgesamt 900 Stück, die man verkauft hat und mit maximalen Gewinn. |
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| 05.12.2022, 14:46 | MrXxx | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
300 für 8 verkauft 100 für 7 100 für 6 100 für 5 100 für 4 100 für 3 100 für 2 Dumm gefragt wieso nimmt der die 100 für 1 auch nicht dazu? |
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| 05.12.2022, 14:47 | IfindU | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Würdest du etwas für $2 produzieren und dann für $1 verkaufen? |
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| 05.12.2022, 15:03 | MrXxx | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Richtig Danke |
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| 05.12.2022, 16:34 | mYthos | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Bei dieser Interpretation ist selbstverständlich auch der Kostenfaktor (die Kostenfunktion) zu berücksichtigen. Wenn bei der Produktion der einzelnen Chargen jedes Mal auch die Fixkosten anfallen, ist das Ganze ein Riesen-Verlustgeschäft. Den Einnahmen (dem Erlös) von 5100,- würden beim Einsetzen in die Kostenfunktion 8800,- an Kosten gegenüberstehen. Gesetzt den Fall, die Fixkosten würden nur ein Mal erhoben, was bei einer Produktion über längere Zeiträume aber eher nicht wahrscheinlich ist*, würden sich 2800,- an Kosten zu Buche schlagen und der Reingewinn wäre 2300,- Auch mit der Produktion von 450 units à 6.5 $ bei einmaligen Kosten von 1900,- und mit weniger Gewinn ist man auf der sicheren Seite. Jedenfalls ist der Verkauf von 900 units à 2,- nicht zu empfehlen, weil dabei ein Verlust von 1000,- entsteht. (*) Die Fixkosten fallen normalerweise bei jedem Produktionsgang an. mY+ |
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| 05.12.2022, 16:42 | IfindU | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
@mYthos: Was spricht denn dagegen 900 Stück "auf einmal" zu produzieren und entsprechen gestaffelt zu verkaufen? Wenigstens ohne eine weitere Information würde ich davon ausgehen, ich zahle 1000 Dollar fix und darf "beliebig viele" Units produzieren und pro Unit dann $2 zahlen. Sowas wie "Ich kaufe für 1000 Dollar einen Drucker und zahle pro Druck $2 für Tinte, Papier, Strom usw". Ansonsten wüsste ich nicht wo die du Grenze ziehst zwischen Fixkosten und variablen Kosten. |
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| 05.12.2022, 17:23 | mYthos | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ich habe den Text so interpretiert, dass der Verkauf (einmalig) entsprechend der Nachfragefunktion zu einem bestimmten Preis und einer bestimmten Menge erfolgen soll. Dazu muss man zuerst aus der inversen Funktion der Nachfrage den Preis-Absatz, dann den Erlös und zuletzt den Grenzerlös bestimmen und diesen mit den Grenzkosten gleichsetzen. Siehe die rechte Seite in meiner Grafik. So weit die Theorie. -------------- Jetzt haben wir das Problem, dass die Musterlösung 900 units (zu je 2,- ?) vorschlägt. Dass diese 900 units zu verschiedenen Preisen verkauft werden können/dürfen, steht leider nicht im Aufgabentext. Im Falle deiner Interpretation passt es natürlich, wenn für die 900 units nur ein Mal 1000,- an Kosten anfallen. Das ist ja auch im Sinne der Ökonomie. Die Grenze zwischen Fix- und variablen Kosten ist in der Kostenfunktion begründet. Daher fallen für eine bestimmt Menge x auch genau ein Mal die Fixkosten an. -------------- Ich habe dann auch noch überlegt, weshalb gerade 900 units (?) und ob das Spiel nicht auch mit anderen Stückzahlen gemacht werden kann. 900 vielleicht deswegen, weil der Schnittpunkt der Nachfragelinie mit der Grenzkostenlinie bei (2; 900) liegt (?) Verifizieren kann ich das allerdings nicht, so versiert bin ich in der Preis/Kostenrechnung auch nicht. Ich gehe diese Probleme immer mathematisch an und bis jetzt hat das auch immer gut funktioniert. mY+ |
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| 05.12.2022, 18:08 | IfindU | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Es steht explizit im Aufgabentext. Dort steht (abgeschnitten) "If the monopolist were able to perfectly price discriminate, how many units would it sell?" Und Price Discrimination ist das folgende laut Investopedia:
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| 05.12.2022, 18:32 | mYthos | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ok, super, nicht schlecht! Das ist es! Danke für dein Eingreifen! mY+ |
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| 05.12.2022, 18:33 | MrXxx | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Danke euch beiden für Mühe |
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Richtig Danke