Pendel, Bogenweg

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voessli Auf diesen Beitrag antworten »
Pendel, Bogenweg
Hallo,
hier mal ein kleines Problem, was ich nicht rechnerisch lösen kann.

[attach]57073[/attach]

Angenommen die horizontale Weglänge eines Pendels ist Sinus über Zeit
S(t) = sin(t) -- Weggleichung

Wie ist die Bogenlänge S` über die Zeit?
S`(t) = ? -- Bogengleichung

Die Weglänge S muß auf die Bogenlänge S` gestreckt werden.
Und da die Weglänge S wiederum der Sinus über die Bogenlänge S` ist, haben wir S`/S = S/sin(t).

Sin(t) kürzt sich dabei immer raus und S`(t) = 1 ??
Ulrich Ruhnau Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Pendel, Bogenweg
Sei der Auslenkwinkel des Pendels und L seine Länge. Dann gilt näherungsweise:



Dabei ist A die Amplitude des Auslenkwinkels.

Es gilt außerdem für den Auslenkweg S



sowie für die Bogenlänge S'



Wie mit der Pendellänge L und der Erdbeschleunigung g zusammenhängt, schaust Du am besten in einer Physik-Formelsammlung nach.
voessli Auf diesen Beitrag antworten »

Vielen Dank Herr Ruhnau,

also läßt sich die mechanische harmonische Schwingung am besten am Kegelpendel (mit möglichst kleinem Auslenkwinkel) veranschaulichen. Die ebene Kreisbewegung könnte so zudem mit dem Trägheitsgesetz in der x-Achse assoziiert werden.

Hier eine graphische Darstellung von weiten Pendeln
https://www.researchgate.net/figure/The-..._fig2_231053521
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Liest man sich dein Anliegen oben GENAU durch, dann geht es gar nicht um die Dynamik, d.h. den zeitlichen Ablauf der Pendelbewegung.

Sondern nur um den Zusammenhang zwischen horizontal zurückgelegtem Weg zum zugehörigen Bogenweg .

Den bekommt man nur, wenn man die Pendellänge kennt: Mit der sowie Auslenkungswinkel haben wir und .
Damit ist bei gegebenen dann

Kommen wir dennoch mal zu deinem zurück. Das beschreibt KEINE Pendelbewegung, sondern im Endeffekt eine Kreisbewegung!!! Wenn du also in der Schwerelosigkeit (!!!) und reibungsfrei bist, eine Fadenlänge von hast, und deine Masse unten anstupst, dann bewegt sich dein Massepunkt am Ende des Fadens in einer gleichförmigen Kreisbewegung mit konstanter Radialgeschwindigkeit, mit Horizontalweg , d.h. mit geeignet gewähltem Anstupser ist auch denkbar. Mit Pendelbewegung im Schwerefeld hat dieses dein aber nicht das geringste zu tun. unglücklich
Ulrich Ruhnau Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von voessli
Hier eine graphische Darstellung von weiten Pendeln
https://www.researchgate.net/figure/The-..._fig2_231053521

Ich schätze, daß "Kegelpendel" der falsche Ausdruck ist, weil der Pendelkörper sich hier nicht auf einer Kreisbahn bewegt. Stattdessen wird hier der masselose Pendelfaden durch einen masselosen Stab ersetzt. Anders wäre ein Auslenkwinkel von 160° nicht möglich. Der Unterschied zwischen der gestrichelten Linie zur durchgezogenen Sinuskurve weist darauf hin, daß eine Näherung ist.
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