Zetafunktion

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gastxy Auf diesen Beitrag antworten »
Zetafunktion
hallo,
wie kann ich
a) durch Einsetzen zeigen, dass die Zahlen -2, -4, -6,... usw Nullstellen der Zetafunktion

zeta(x) = 1/2^x + 1/3^x + 1/4^x....

sind und

b) was hat das mit Primzahlen zu tun?
Leopold Auf diesen Beitrag antworten »

Die von dir angegebene Reihe läßt sich von reellen auf komplexe ausdehnen. Die Reihe konvergiert aber nur, falls der Realteil von größer als 1 ist, im Reellen also nur für . Mit dem Prinzip der analytischen Fortsetzung kann man nachweisen, daß sich die Zetafunktion in natürlicher Weise für beliebige komlexe fortsetzen läßt. Dann besitzt sie auch die von dir angegebenen Nullstellen (und weitere). Für ein Verständnis der gesamten Zusammenhänge, auch des Zusammenhangs mit Primzahlen, braucht es ein vertieftes Verständnis komplexer Analysis. Ein wenig Eintauchen in die komplexen Zahlen genügt da bei weitem nicht. In wenigen Zeilen läßt sich das Ganze nicht erklären.

Es tut mir leid, daß ich dir nicht besser helfen konnte. Einen Einblick in die Materie kannst du mit dem Wikipedia-Artikel bekommen.
gastxy Auf diesen Beitrag antworten »

danke, den Wiki-Artikel kenne ich, verstehe aber NULL.
Dennoch bekomme ich doch üblicherweise per Einsetzen von Nullstellen in eine Funktionsgleichung Null heraus,
z.B. x+2=0 ; sei x=-2 => -2 +2=0.

wie also erhalte ich das Ergebins 0 für
x= -2, -4, -6,... in
zeta(x) = 1/2^x + 1/3^x + 1/4^x....
?
gastxy Auf diesen Beitrag antworten »

...(PS):
wieso ist also
zeta(-2) = 1/2^-2 + 1/3^-2 + 1/4^-2.... = 0
bzw.
zeta(-4) = 1/2^-4 + 1/3^-4 + 1/4^-4.... = 0
Leopold Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von gastxy
...(PS):
wieso ist also
zeta(-2) = 1/2^-2 + 1/3^-2 + 1/4^-2.... = 0
bzw.
zeta(-4) = 1/2^-4 + 1/3^-4 + 1/4^-4.... = 0




Aber keine Panik! Die linke Seite dieser Gleichung ist nämlich gar nicht . Wie bereits gesagt, konvergiert die Reihe nur für . Damit ist eine unzulässige Einsetzung in der Reihe.
gastxy Auf diesen Beitrag antworten »

verstehe ich nicht.

-2, -4, -6... nennt man doch "triviale Nullstellen", also sind es
1. Nullstellen
2. reele Zahlen
3. erlaubte Werte
und müssen daher, als erlaubte reelle Nullstellen, Null ergeben?
 
 
Elvis Auf diesen Beitrag antworten »

Die trivialen Nullstellen der Riemannschen Zeta-Funktion sind Nullstellen der Riemannschen Zeta-Funktion. Sie sind nicht Nullstellen der Reihe, die die Riemannsche Zeta-Funktion für komplexe Zahlen mit Realteil größer als 1 darstellt. Für komplexe Zahlen mit Realteil kleiner als 1 wird die Riemannsche Zeta-Funktion durch andere Reihen dargestellt.
Falls es dich interessiert, darfst du auch gerne etwas über analytische Fortsetzung lernen : https://de.wikipedia.org/wiki/Analytische_Fortsetzung
Wie man berechnet, steht hier : https://de.wikipedia.org/wiki/Riemannsche_Zeta-Funktion
gastxy Auf diesen Beitrag antworten »

aha, also braucht man 2 Reihenformeln, eine für x>1 und eine für x<1.
wie lautet die dann für x<1, denn die habe ich noch nirgends gesehen...?
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

@gastxy

Leider hast du Leopolds Ausführungen weitgehend ignoriert. Daher ein einfacheres Beispiel:

Die Funktion ist für alle komplexen (und damit insbesondere auch reelle) Zahlen definiert. Es ist somit .

Andererseits gilt aber auch für alle die Darstellung . Deine Argumentation auf dieses einfachere Beispiel übertragen bedeutet, dass man unter Ignoranz der Konvergenzbedingung auch via berechnen kann - was nicht stimmt, da eine bestimmt divergente Reihe ist.
gastxy Auf diesen Beitrag antworten »

verstehe ich nicht.

die erste Reihe, die ich angeführt habe, steht für die Zetafunktion für x>1.

Offenbar gibt es aber auch eine eine andere Reihe für x<1, da ja die Zetafunktion für x=-2, -4,... reelle Nullstellen besitzt.

Wie lautet also die Reihe, für die sich mit x=-2, -4,... dann =0 ergibt?
Leopold Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Leopold
In wenigen Zeilen läßt sich das Ganze nicht erklären.


Es hat schon seinen Grund, warum es ein Studium der Mathematik gibt. Damit will ich nicht sagen, daß ein interessierter Schüler sich das nicht aneignen kann. Er soll nur nicht glauben, daß das mit dem Durchlesen von zwei Buchseiten getan ist. Da muß man sich Stück für Stück durch ein Werk der komplexen Analysis (auch "Funktionentheorie") durcharbeiten. Und Abiturkenntnisse der Mathematik sind für das Studium eines solchen Werkes vorauszusetzen. Mindestens.

Als Nachtrag noch ein Link.
Elvis Auf diesen Beitrag antworten »

So einfach geht das nicht, denn es gibt nicht eine Reihe für x<1. Analytische Fortsetzung benötigt manchmal unendlich viele Schritte, und man kann sich schrittweise immer weiter in die komplexe Ebene vorarbeiten. Die Euler-Maclaurin Summenformel wird auf Wikipedia als Formel und als Grafik dargestellt. Das ist hartes Brot und nur mit viel Geduld und Mühe zu verstehen (wenn überhaupt).
Nach einem einführenden Studium der Funktionentheorie gibt es in der Reihe "Graduate Texts in Mathematics" von Tom M. Apostol "Modular Functions and Dirichlet Series in Number Theory". Kurz gesagt ist ein Verständnis nach ca. 6-8 Semestern Mathematikstudium durchaus möglich, wenn man sich auf diese Themen konzentriert. (Es soll auch Genies geben, die das etwas schneller können.)
gastxy Auf diesen Beitrag antworten »

ach so, dann klang aber deine Aussage oben "Für komplexe Zahlen mit Realteil kleiner als 1 wird die Riemannsche Zeta-Funktion durch andere Reihen dargestellt. " sehr missverständlich, nämlich so als könnte man sie explizit hinschreiben.
Elvis Auf diesen Beitrag antworten »

"andere Reihen" ist Plural. Eine "Reihe" ist Singular.
gastxy Auf diesen Beitrag antworten »

@Leopold
danke für den anderen Link, leider verstehe ich solche Erklärungen aber in Englisch erst recht nicht, und es geht mit ja auch nicht um die gesamte komplexe Fläche, sondern hier nur um die "trivialen Nullstellen".
gastxy Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von gastxy
@Leopold
danke für den anderen Link, leider verstehe ich solche Erklärungen aber in Englisch erst recht nicht, und es geht mit ja auch nicht um die gesamte komplexe Fläche, sondern hier nur um die "trivialen Nullstellen".

also wenn es mehrere gibt, dann gibt es spezielle auch 1,
aber du darfst für -2, -4, -6 etc auch gerne mehrere hier als Antwort posten.
gastxy Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Elvis
"andere Reihen" ist Plural. Eine "Reihe" ist Singular.


war der falsche Quote:

"andere Reihen" ist Plural. Eine "Reihe" ist Singular.
gastxy Auf diesen Beitrag antworten »

@Elvis:
also wenn es mehrere gibt, dann gibt es spezielle auch 1,
aber du darfst für -2, -4, -6 etc auch gerne mehrere hier als Antwort posten.
Elvis Auf diesen Beitrag antworten »

Sowohl Leopold als auch ich haben dich auf das Prinzip der analytischen Fortsetzung und auf Wikipedia zeta-Funktion hingewiesen. Dort findest du eine Reihe, von der Helmut Hasse 1930 bewiesen hat, dass sie für alle komplexen Zahlen ungleich 1 die zeta-Funktion darstellt. Kurz davor steht dort auch eine Reihe für die Dirichlet'sche eta-Funktion, welche die zeta-Funktion für positive Realteile darstellt. Es gibt unendlich viele Reihen, je nachdem um welchen Punkt ungleich 1 man entwickelt, das ist das Prinzip der analytischen Fortsetzung, wenn man weiß, dass die zeta-Funktion meromorph mit einem einzigen Pol bei 1 ist.
gastxy Auf diesen Beitrag antworten »

welche meinst du?
Kannst du sie posten?

und wie kann man durch Einsetzen ausrechnen , dass -2, -4, -6... "triviale" Nullstellen dieser anderen Funktion sind?
gastxy Auf diesen Beitrag antworten »

PS,
"...analytischen Fortsetzung, wenn man weiß, dass die zeta-Funktion meromorph mit einem einzigen Pol bei 1 ist"
verstehe ich nicht.
Elvis Auf diesen Beitrag antworten »

1. Deine Erwartungen an andere sind zu groß. Ich kann mit meinem Smartphone nicht posten. Ich weiß nicht, wie man mit dieser Reihe durch Einsetzen ausrechnen kann, wo die trivialen und nichttrivialen Nullstellen liegen.
2. Die Begriffe holomorph, analytische Fortsetzung, meromorph, Pol, Singularitaet (und vieles mehr) muss man in der Funktionentheorie lernen, bevor man sich mit der zeta-Funktion oder den unendlich vielen anderen komplexen Funktionen beschäftigen kann.
gastxy Auf diesen Beitrag antworten »

die nichttrivialen wollte ich ja sogar erstmal beiseite lassen, weil die "trivialen" eben trivialer klangen.
Aber dass die zeta-Reihe noch nicht mal für die zrivialen definiert ist, war schon etwas....überraschend.
andererseits klang es auch nicht sehr anspruchsvoll, mal ein paar triviale Werte einfach in eine Gleichung einzusetzen, um nachzusehen, ob dann wirklich damit 0 rauskommt.
Auch wenn die reihe ganz oben für x>0 nicht passt, müsste es dann ja zumindest mit einer anderen reihe für x<0 klappen, wo die reellen negativen Nullstellen ja erlaubt sind.

Lassen wir den Teil (a) dann eben beiseite, wenn die Frage zu anspruchsvoll ist.

Weiter mit Teil (b)....
gastxy Auf diesen Beitrag antworten »

also, Teil (b):

Nun habe ich eine recht komplizierte komplexe Funktion, die für den Realteil x der Argumente bei x=1/2 etliche komplexe Nullstellen besitzt.

Was haben die Nullstellen nun mit Primzahlen zu tun?
Elvis Auf diesen Beitrag antworten »

Ich habe schlicht keine Lust, einfache Erklärungen für komplizierte Dinge von Wikipedia abzuschreiben. Bitte lies selbst, was dort steht: https://de.wikipedia.org/wiki/Riemannsche_Zeta-Funktion
gastxy Auf diesen Beitrag antworten »

das finde ich legitim, keiner ist gezwungen zu antworten, und wenn du keine Lust hast, dann lass es einfach. - aber dann poste hier auch nichts, was nicht weiterhilft.
Dass der Wiki Artikel für mich unverständlich ist, schrieb ich ja bereits, dein erneuter Link ist also leider ebenfalls redundant.

Vielleicht - hoffentlich - findet sich ja jemand anderes, der tatsächlich Lust und Kompetenz besitzt, auf die Frage verständlich und ausführlich einzugehen.
Elvis Auf diesen Beitrag antworten »

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass es einfache, verständliche und ausführliche Erklärungen für komplizierte Dinge geben könnte, die nicht jede*r verstehen kann. Du hast m.E. zu hohe Ansprüche an andere und zu geringe Ansprüche an dich selbst.

Der Zusammenhang zwischen zeta-Funktion und Primzahlen wird durch das Euler-Produkt hergestellt. Wenn du das verstehen willst, musst du unendliche Reihen und unendliche Produkte verstehen, das sind die Grundlagen der Funktionentheorie. Um auch nur diese Grundlagen zu begreifen, muss man nach dem Bachelor-Studium ein oder zwei Semester Funktionentheorie studieren.
gastxy Auf diesen Beitrag antworten »

ich will ja zunächst nur verstehen was überhaupt diese zeta-Funktion thematisch mit Primzahlen zu tun hat und insb. ihre Nullstellen - zunächst rein beschreibend.

Aber ich habe schon verstanden, dass es für dich zu kompliziert zu erklären ist, also lass doch mal andere 'ran, statt andauernd nur nichtssagende und nicht weiterführende Posts abzugeben.

Also, noch mal an andere - NICHT an Elvis - :
was hat die zeta-Funktion thematisch mit Primzahlen zu tun und insb. ihre Nullstellen:

(letzlich geht es natürlich dann später (!) auch um den Zusammenhang von der zeta-Funktion mit der Riemannschen Vermutung)
Steffen Bühler Auf diesen Beitrag antworten »

Die entscheidende Zeile im Wiki-Artikel ist



Diese geniale Entdeckung bedeutet ja ausgeschrieben:



Aus einer unendlichen Summe, in der alle natürlichen Zahlen vorkommen, wird auf diese Weise ein unendliches Produkt, in dem alle Primzahlen auftreten!

Du kannst die Anfänge beider Formeln gerne mal in ein Programm eingeben (geht sogar in Excel) und vergleichen.

Viele Grüße
Steffen
gastxy Auf diesen Beitrag antworten »

aaahhh!
Danke, das war der entscheidende Hinweis, wie die Primzahlen da ins Spiel kommen!

Und jetzt nur noch mal gezielt:
was haben die Nullstellen der zeta- (Euler)-Formel für eine "herausragende" oder "entscheidende" Bedeutung?
gastxy Auf diesen Beitrag antworten »

PS,
es scheint ja auch so zu sein, dass die Argumente s der Zetafunktion tatsächlich natürliche Zahlen >1 sind, und gar keine reellen oder gar komplexe....?
denn die Argumente treten bei Euler ja "nur" als natürliche Exponenten auf:

zeta(2) = PROD_p ( 1/ (1-1/p²))
oder
zeta(3) = PROD_p ( 1/ (1-1/p³))
gastxy Auf diesen Beitrag antworten »

ah, nee, error.
war ein Denkfehler, es geht ja um komplexe Exponenten ins. mit Realteil x=0,5.

Also nochmal die Frage, was diese nullstellen tatsächlich aussagen oder bedeuten sollen.
gastxy Auf diesen Beitrag antworten »

...oder doch nicht...? was sind diese s in zeta(s) für Werte?
Steffen Bühler Auf diesen Beitrag antworten »

Es sind in der Tat komplexe Werte. Und es geht bei den nichttrivialen Nullstellen ja auch darum, dass die alle den Realteil 0,5 haben. Auch das kannst Du mal ausprobieren.

Hier ist die Fläche der Betragswerte von der Zetafunktion über der komplexen Ebene:

[attach]53441[/attach]

Das "Gebirge" hinten hat "Täler", in denen sich die Nullstellen verstecken:

[attach]53442[/attach]

In jedem "See" eines "Tales" gibt es eine solche Nullstelle, die ganz runter auf Null geht. Und alle diese Nullstellen sind angeblich genausoweit vom Horizont enfernt. Faszinierend, oder?

Gut, warum das Ganze? Die Konsequenzen der Riemann-Hypothese sind z.B. hier aufgelistet. Eine wichtige ist, dass dann die Anzahl der Primzahlen unterhalb einer gegebenen Grenze deutlich genauer bestimmt werden kann (Primzahlsatz). Das wiederum kann Primzahltests beschleunigen. Aber es gibt noch viele andere Mathematiker, die auf einen Beweis warten, damit ihre eigenen Hypothesen bewiesen werden können.

Ein recht verständliches Buch, das damals auch mich angefixt hat, ist Die Musik der Primzahlen. Vielleicht kennst Du es ja schon.
gastxy Auf diesen Beitrag antworten »

update,
immerhin kriege ich jetzt mit der Euler-Formel für s=-2 u/o -4 u/o -6 schon mal ziemlich genau Null 'raus:
soviel zu den trivialen Nullstellen, aber die sind ja eh unbedeutend für die Riemann-Vermutung...

Nur die Bedeutung/Aussage der nicht-trivialen Nullstellen ist mir noch nicht klar.
gastxy Auf diesen Beitrag antworten »

anders ausgedrückt:
wofür steht der Imaginärteil y der komplexen s (x,y), wenn hier x=0,5 ist?
Und was hat dann die Gesamtheit aller Nullstellenmit der Riemann-Vermutung zu tun?
Steffen Bühler Auf diesen Beitrag antworten »

Der Imaginärteil ist einfach der von den gefundenen komplexen nichttrivialen Nullstellen.

Die erste ist ja zum Beispiel

Das heißt, dass die unendliche Summe



Null ergeben muss. Und eben auch, dass das unendliche Produkt



Null ergibt. Nach dem Satz vom Nullprodukt heißt Letzteres, dass mindestens einer der Faktoren Null sein muss. Das bedeutet wiederum für mindestens einen der Primzahlterme , dass er Eins ergeben muss, dann wird der Nenner unendlich und der Faktor Null.
IfindU Auf diesen Beitrag antworten »

@Steffen: In dem Fall wird der Nenner 0 und wir haben ein Problem. Das tritt aber nie ein, denn . Somit ist .

Der Bruch konvergiert für gegen . Es wird hier sehr subtil, da der imaginäre Anteil im Exponenten dafür sorgt, dass man lange genug im Betrag echt kleiner 1 bleibt. Wenn die es genug Faktoren gibt, die genug viel kleiner als 1 sind, dann haben wir Konvergenz gegen 0. Ähnlich wie eine Reihe konvergiert, wenn die Summanden schnell genug gegen 0 konvergieren. (Es gibt sogar eine sehr enge Beziehung über den Logarithmus zu den beiden Konzepten).

Für unendliche Produkte ist bspw. auch , auch wenn jeder Faktor identisch und es nicht einmal ein asymptotisches annähren der Faktoren gegen 0 besitzt.
regxy Auf diesen Beitrag antworten »

(aka gastxy)

@ Steffen Bühler:
ah ja, danke, das ist jetzt klarer.

Dann jetzt nochmal die mir noch fehlende Verbindung zur Riemannschen Vermutung: Hier geht es ja wohl hauptsächlich um die "statistisch gleichmäßige Verteilung" der Primzahlen, und irgendwie auch speziell, dass die gerade und ungerade Anzahl der Primfaktorzerlegungen gleichverteilt seien.

Es gibt ja wohl den Satz, dass die Riemannsche Vermutung gleichbedeutend mit der Aussage sei, dass sämtliche komplexe Nullstellen der Riemannschen Zeta-Funktion im sog. kritischen Streifen den Realteil 1/2 besitzen.
Hat die behauptete Gleichverteilung der geraden/ungeraden Faktoranzahl mit der Wahrscheinlichkeit von jeweils 0,5 etwas mit dem Realteil 0,5 im "kritischen Streifen" der Nullstellen zu tun?

Ist es ansonsten möglich, diesen Beweis/Zusammenhang irgendwie umgangssprachlich zu veranschaulichen?
regxy Auf diesen Beitrag antworten »

@ IfindU:
interessanter Gesichtspunkt...!
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