Zeitaufwand Mathematikstudium |
| 29.08.2023, 18:10 | Naichai | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Zeitaufwand Mathematikstudium Hallo, ich studiere gerade Elektrotechnik im 2. Semester, überlege aber seit der Einführungswoche nach Mathematik zu wechseln. Mein Dilemma ist jedoch, dass ich sehr gute Leistungen in Elektrotechnik vollbringe mit sehr wenig Aufwand (1,0er Schnitt und 81 ECTS nach nur 2 Semestern). In der Studienberatung wurde mir deswegen davon abgeraten, Elektrotechnik abzubrechen und eher dazu geraten, nächstes Semester ein Mathematikmodul parallel zu machen und ggf beides im Doppelstudium zu studieren. Ich hätte schon die etwa 1-1,5 Semester an ECTS, die ich mir für das Nebenfach anrechnen lassen könnte, weswegen ich dachte, dass ich bei einem Doppelstudium dann nach meinem Etechnikbachelor mehr als 2-3 Mathemodule pro Semester nehmen könnte (um 30 ECTS zu haben). Als ich jedoch mehr darüber gelesen habe, bin ich darauf gestoßen, dass Mathe durch diese Übungsblätter etc. super zeitaufwendig sein soll und ich überlege, ob es nicht besser wäre, ganz zu wechseln damit ich die Zeit dafür habe und nicht ewig am studieren bin. Wie viele reine Mathemodule bzw. wie viele ECTS an reinen Mathemodulen sind pro Semester realistisch wählbar? Wie vielen Wochenstunden entspricht das? Ich muss auch sagen, obwohl ich schnell lerne, bin ich kein auditiver Lerner (ich höre in Vorlesungen/Übungen nicht zu, und im Gegensatz zu Etechnik soll es in Mathe ja meistens so sein, dass Lösungen und Vorlesungsfolien nicht hochgeladen werden), weswegen ich deswegen schon ggf. mehr Zeit aufwenden müsste... Meine Ideen: Vielen Dank! |
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| 30.08.2023, 07:59 | Anonym1 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Wieviel Zeitaufwand für die Übungsblätter benötigt wird, hängt stark davon ab, wie gut du bist, das kann dir keiner sagen. Es gibt meist ein paar Leute (bei mir im Studienjahr waren es 2), die ein Übungsblatt gut in 1-3 Stunden lösen können, andere können auch gerne mal 10 Stunden brauchen und schaffen trotzdem nicht alle Aufgaben. Spricht was dagegen, mal ein Semester parallel zu Eletrotechnik 1-2 Mathemodule zu hören, zum Beispiel Analysis 1 und Lineare Algebra 1, um dein Können dann selbst einschätzen zu können? Das ist von außen kaum zu bewerten. |
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| 30.08.2023, 10:32 | willyengland | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ich würde auf jeden Fall mal parallel Mathemodule mitmachen. Die Mathematik für E-Techniker ist deutlich anders als Mathe für Mathematiker. Bei letzterem geht es viel mehr um Beweise, formale Sauberkeit etc. |
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| 31.08.2023, 07:23 | Naichai | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Hallo, vielen Dank für den Input. Der Grund, warum ich überlegte direkt nach Mathe zu wechseln, statt die Module parallel zu machen, war das mir erzählt wurde, dass jedes Mathe-Modul 20h wöchentlichen Zeitaufwand bedeutet. Das parallel neben einem Elektrotechnikstudium erschien mir etwas viel, aber da habt ihr mich etwas beruhigt. Mich stört auch etwas, dass ich um beides zu studieren insgesamt 8-9 Semester brauchen würde und das ziemlich lange ist, aber ich kann die letzten beiden Semester ja nicht zurücknehmen und vielleicht bereue ich es sonst, Mathematik nie ausprobiert zu haben... |
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| 31.08.2023, 07:44 | Elvis | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
8-9 Semester scheint mir nicht viel für ein Studium zu sein. Mathematik eignet sich hervorragend für Theoretiker, die tief in die wissenschaftliche Gedankenwelt eintauchen möchten - dafür reicht ein ganzes Leben nicht aus. Elektrotechnik eignet sich hervorragend für Praktiker, die als Ingenieure in der Welt aktiv sein möchten - ohne gute Kenntnisse und Fähigkeiten der Mathematik kommt kein Ingenieur aus. Die praktischen Teile der Mathematik für Ingenieure werden in einem Ingenieurstudium angemessen gelehrt, die theoretischen Teile der Mathematik lernt man besser in einem Mathematikstudium. Wenn du nicht sehr lange studieren möchtest, musst du bei deinen Entscheidungen auch berücksichtigen, was du nach dem Studium beruflich machen möchtest und welche Anforderungen dann an dich gestellt werden. |
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| 03.09.2023, 07:36 | Naichai | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Was meinst du damit, wann wäre was besser? Soweit ich weiß, hat man als Mathematiker kein klares Berufsbild bzw. arbeitet später nicht als Mathematiker, oder? Ich hatte mich mal darüber informiert und am ehesten hatte mich eine Berufstätigkeit in der Statistik/Data Science interessiert, ggf. in Versicherungen, Banken eher weniger. Bei Elektrotechnik interessiert mich auch alles mit Forschung und Entwicklung v.a. in bestimmten Branchen, also ich könnte bei beiden beruflich etwas finden. Ich freunde mich inzwischen aber auch mit der Idee an, nächstes Semester erstmal ein Mathemodul parallel zu machen und dann ggf. parallel zu studieren, da die durchschnittliche Studiendauer für nur einen (Elektrotechnik-)Bachelor an meiner Uni 8-10 Semester beträgt. Ich frage mich halt, ob mir so ein Doppelbachelor auch Vorteile bringen könnte (Master in einem Fach ist sicher geplant, ist es lebenslauftechnisch egal in welchem Fach?), oder ob das für mich eher ein Interessensstudium wäre. Meine Noten könnten unter der Doppelbelastung ggf auch leiden, also mal schauen. |
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| 03.09.2023, 09:12 | Elvis | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Da habe ich etwas missverstanden, denn ich dachte, dass man nach 10 Semestern ein komplettes Studium der Elektrotechnik absolvieren könnte - so war das vor ca. 40 Jahren mal. Dabei lernte man alles, was ein guter Ingenieur brauchte, einschließlich der dafür erforderlichen Mathematik. Ein komplettes Studium der Mathematik, damals hieß der Abschluss noch Diplom, dauerte ca. 12 Semester. Danach konnte man an der Universität bleiben, promoviert werden und sich eventuell habilitieren, forschen und lehren. Oder man bewarb sich als Diplom - Mathematiker oder Dr. rer. nat. auf interessante Stellen in der Industrie. (Versicherungen und Banken und überhaupt alles, was mit schnödem Mammon zu tun hat, hat mich nie interessiert.) Aus meiner Sicht haben Ingenieure eher eine Neigung zur Praxis, Mathematiker und andere Philosophen eher eine Neigung zur Theorie. Nutzen bringt jedes abgeschlossene Studium, wer studiert hat, weiß und kann mehr als andere, und dann bekommt man auch im Beruf interessante und gut dotierte Aufgaben. |
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| 03.09.2023, 11:54 | Naichai | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Oh, das ist immer noch möglich, es schaffen nur relativ wenige (liegt ggf. auch an Langzeitstudenten oder daran, dass beide Fächer keinen Numerus Clausus haben). Die Regelstudienzeit für einen Bachelor (in Elektrotechnik, aber auch in Mathematik) beträgt nämlich 6 Semester, für einen Master 4 Semester. Wenn ich nur eins der beiden Studiengänge studieren würde, würde ich beide schneller schaffen, also möglich ist es auf jeden Fall in 10 Semestern ein ganzes Studium zu schaffen. Würde ich beides im Bachelor studieren, bräuchte ich jedoch schon 12-14 Semester mit Master, deswegen meinte ich, dass ich lange studieren würde und mit mehr Aufwand. Ob das dann überhaupt einen Nutzen bringt, weiß ich auch noch nicht, aber falls ich nicht direkt zum nächsten Semester nach Mathe wechsele, würde es wahrscheinlich darauf hinauslaufen, da ich danach nur noch 1 Jahr brauche um Etechnik zuende zu studieren, und dann macht es keinen Sinn mehr abzubrechen. Ausprobieren würde ich ein Mathematikstudium aber schon wollen. Ich hätte mich eigentlich immer eher als theoretisch veranlagt gesehen, aber das sagen wahrscheinlich viele vor dem Studium, wenn man noch keine Ahnung hat, was Theorie in der Universitätsmathematik überhaupt bedeutet. Zudem finde ich eigentlich beide Studiengänge mehr oder weniger interessant und bei beiden Studiengängen gibt es interessant klingende Berufe, also... ja. |
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| 03.09.2023, 12:29 | Elvis | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Mein Vorschlag : Studiere ein Fach ordentlich, fleißig und zielstrebig zu Ende. Ich glaube nicht, dass ich jemanden einstellen würde, der oder die nicht weiß, was er oder sie will. Nach 12 Semestern Mathematik musste ich bei meiner ersten Arbeitsstelle schon begründen, warum ich so lange studiert hatte. |
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| 03.09.2023, 13:24 | ML_ | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Wenn Du Dich für ein Lehramt begeistern kannst, wären Elektrotechnik und Mathematik für das Berufsschullehramt möglicherweise für Dich interessant. Ansonsten würde ich dazu raten, ein Fach ordentlich zu Ende zu studieren. |
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| 03.09.2023, 14:17 | Naichai | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Lehramt interessiert mich eigentlich nicht... Was spricht denn dagegen, 2 Studiengänge (im Bachelor, und dann einen im Master) zu studieren? Ich dachte, das wäre einfach wie eine Zusatzqualifikation, aber es klingt jetzt so, als wäre das ein Nachteil. Ich dachte, ich könnte so Mathematik im nächsten Semester erstmal ausprobieren und wenn es mir gefällt, fehlt mir nur noch ein Jahr um Elektrotechnik fertig zu machen, und es würde Sinn machen es noch eben neben Mathematik fertig zu studieren, statt kurz vor der finishing line abzubrechen. Begründung für die längere Studiendauer wäre dann halt Doppelstudium. Ansonsten müsste ich halt jetzt direkt zum nächsten Semester wechseln und bisherige Leistungen wären umsonst gewesen. |
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| 03.09.2023, 16:15 | Elvis | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Für mehrere Studien spricht, dass man vielleicht mehr lernt, das ist aber nicht sicher, weil man sich nicht alles merken kann. Dagegen spricht der höhere Aufwand an Zeit, Mühe und Kosten. Wenn dich zu Anfang ein Studium nicht genügend fordert, dann kann das im Lauf der Zeit anders werden, denn mit zunehmender Dauer werden die Studieninhalte normalerweise vielfältiger, tiefgründiger und komplexer. In deinem speziellen Fall spricht dagegen, dass für Elektrotechnik wie für Physik und andere Naturwissenschaften die Mathematik eine Hilfswissenschaft ist, sie ist notwendig aber nicht im Zentrum des Interesses. Bei Bedarf lässt man sich (wie Einstein von Minkowski und anderen) von Mathematikern helfen, wenn das eigene Wissen und die eigenen Fähigkeiten nicht ausreichen. Für Mathematiker spielt die Welt, in der wir leben, nur eine kleine Nebenrolle und dient gelegentlich als Ideengeber, Anschauungsmaterial und liefert Beispiele für einfache mathematische Theorien - die größeren mathematischen Theorien haben (manchmal, oft, meistens, immer ?) wenig oder nichts mit der Welt an sich zu tun, sie sind geistige Konstruktionen, die zufällig manchmal Anwendungen in der Welt haben. Ein Studium ist für die meisten Studierenden auch die Grundlage für einen späteren Beruf, für den man sich qualifiziert und durch den man seinen Lebensunterhalt bestreitet. Wenn Zeit und Geld heute, im Berufsleben und im Rentenalter keine Rolle für dich spielt, dann spricht nichts gegen mehrere Studienfächer. Trotzdem würde ich dazu raten, mehrere Fächer nacheinander und nicht gleichzeitig zu studieren, weil du sonst möglicherweise mit keinem zu einem Ende kommst. Schon aus der Tatsache, dass du hier fragst, schließe ich, dass du kein übermäßig hochbegabtes Genie bist, aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Auch ein Genie wie Gauß musste sich wenigstens phasenweise auf je ein Gebiet festlegen um Spitzenleistungen zu bringen. Erst Mathematik (20-30), dann Landvermessung (30-40), dann Astronomie (40-50), dann Physik (50-60), dann russische Sprache (60-70) - (grob geschätzt von-bis in Lebensjahren). |
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| 03.09.2023, 17:07 | Naichai | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Danke für die Antwort. Ich denke hier liegt ein Missverständnis vor. Ich studiere gerade Elektrotechnik im 2. Semester, habe jedoch so viel vorgezogen, dass ich im 5. Semester die Bachelorarbeit schreiben kann. Ich könnte direkt zu einem Mathematikstudium wechseln, zum nächsten Semester, ich könnte aber auch - wie oben empfohlen wurde - nächstes Semester ein Modul parallel studieren, zum Ausprobieren, ob das Mathematikstudium etwas für mich wäre. Falls ich das mache und merke, dass ich Mathematik studieren will, wäre es jedoch ggf. wenig sinnvoll, Elektrotechnik abzubrechen, da ich das Studium dann schon fast beendet hätte (mir würde nur noch 1 Jahr = 2 Semester fehlen) und ich würde Elektrotechnik noch zuende studieren, bevor ich mich ganz auf Mathe konzentriere (und dies entsprechend im Master dann auch studiere). Das meine ich mit Doppelstudium, es wäre also eigentlich auch eher ein hintereinander studieren und ich wäre nicht älter als Studierende, die mit 19 das Studium angefangen und nur in einem Studiengang einen Bachelor gemacht haben (zumindest im Durchschnitt). Aber dass es deutlich aufwendiger wäre und länger dauern würde, ist richtig und auch mein größtes Bedenken. |
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| 04.09.2023, 09:01 | Elvis | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Als ich kurz vor dem Ende meines Mathematikstudiums meinen Vater fragte, ob er ein zusätzliches Physikstudium finanzieren möchte, hat er mich gefragt ob ich spinne. Diese weniger freundliche Gegenfrage habe ich als eindeutige Ablehnung verstanden. Vielleicht solltest du deine Pläne auch mal mit deinem Finanzier besprechen. |
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| 09.11.2023, 08:43 | MI | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Es ist spät, aber vielleicht hilft es dir (oder anderen) trotzdem. Ich habe damals im Bachelor angefangen Physik zu studieren, aber mich sofort überreden lassen statt der Mathematik für Physiker die Mathematik für Mathematiker-Module zu nehmen. Ab dem dritten Semester habe ich dann beides gleichzeitig studiert und nach sechs Semestern (also sechs Semester Physik, offiziell vier Semester Mathematik) beide Bachelor abgeschlossen. Es gab natürlich ein paar Überschneidungen - Nebenfach Mathematik war Physik und Mathematikvorlesungen konnte ich für Physik anrechnen lassen, aber insgesamt habe ich 300 ECTS in den drei Jahren gemacht. Wie bin ich vorgegangen? - Physik ist Hauptstudiengang. Ich habe immer alles gemacht, um da in Regelstudienzeit fertig zu werden. Wenn es dann mit Mathematik nicht geklappt hätte - so be it (oder ich hätte das dann später fertiggemacht). - Bei Modulen ähnlich: Ich habe eine Modulzahl X zu Beginn des Semesters angefangen und ein, zwei "Überhangmodule" in Mathematik gemacht, wo ich nur weitergemacht habe, wenn ich die Zeit hatte. Bei mir hat sich immer spätestens nach einem Monat herausgestellt, wie viel ich schaffe. Erfahrungsgemäß ist das Niveau nach ein paar wenigen Wochen relativ konstant und es ist auch klar, ob man sich schwer tut oder nicht. Dann habe ich im Zweifel ein Modul abgebrochen und später gemacht. - Natürlich passiert es schon, dass mal eine Note nicht optimal ist (2er statt 1er
). Spielt aber wirklich keine Rolle, solange du grundsätzlich verstehst, ob du das Modul grundsätzlich "verstanden" hast und noch etwas mehr hättest üben müssen oder ob du eigentlich nicht genug verstanden hast. Leider wissen das manche Studierende nicht. Aus meiner Sicht ist es dafür ganz vernünftig sich VOR der Klausur zu überlegen ob man sich gut vorbereitet fühlt oder eigentlich noch etwas hätte üben wollen und die Note sollte das in den meisten Fällen wiederspiegeln. Dann hat man einen guten Eindruck davon, ob man Dinge kann oder nicht.Ich hatte drei/vier Kommilitonen, die beides gemacht haben. Die meisten haben Physik nach sechs Semestern abgeschlossen und dann parallel zum Master Mathematik nach acht Semestern. Mit anderen Worten: Wenn du wirklich Lust hast, kannst du schon ein zweites Studienfach dazunehmen. Du solltest gut planen, dann läufst du auch nicht in die Falle, die Elvis skizziert hat, wo du plötzlich nicht fertig wirst. Bei der Planung solltest du auch ein bisschen Ruhezeit einplanen. Habe ich kaum gemacht, ging bei mir noch gerade gut, hätte aber auch schief gehen können. Ich habe danach einen hochkompetitiven Master gemacht, der beides kombiniert hat. Das war am Ende mehr Aufwand als die beiden Studiengänge im Bachelor parallel. |
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). Spielt aber wirklich keine Rolle, solange du grundsätzlich verstehst, ob du das Modul grundsätzlich "verstanden" hast und noch etwas mehr hättest üben müssen oder ob du eigentlich nicht genug verstanden hast. Leider wissen das manche Studierende nicht. Aus meiner Sicht ist es dafür ganz vernünftig sich VOR der Klausur zu überlegen ob man sich gut vorbereitet fühlt oder eigentlich noch etwas hätte üben wollen und die Note sollte das in den meisten Fällen wiederspiegeln. Dann hat man einen guten Eindruck davon, ob man Dinge kann oder nicht.