Angebotskalkulation |
| 06.10.2023, 10:01 | Fabifabi92 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Angebotskalkulation hoffe, hier bin ich im richtigen Unterforum gelandet. Ich beiße aktuell während meiner Meisterfortbildung in Teil III an einer Aufgabe auf Granit. Folgende Aufgabenstellung: "Für eine Auftragskalkulation liegen Ihnen folgende Daten vor: Materialverbrauch 1.000,- € Materialgemeinkostenzuschlagssatz 20,00 % Stundensatz (netto) 24,75 € Arbeitsstunden 10 Sondereinzelkosten 100,- € Wagnis- und Gewinnzuschlag 10,00 % Umsatzsteuer 19,00 % Wie hoch ist der Angebotspreis?" Mein Kalkulationsschema dazu sieht folgendermaßen aus: Materialverbrauch: 1.000,- € + Materialgemeinkostenzuschlag (20%): 200,- € = Materialkosten: 1.200,- € Fertigungskosten (10 Std. x 24,75 €): 247,50 € + Sondereinzelkosten * Wagnis und Gewinnzuschlag (10,00 %): 110,- € = Netto-Angebotspreis: 1557.50,- € + Umsatzsteuer 19,00 %: 295,93 € = Brutto-Angebotspreis: 1.853,43 € Laut Lösung sollten dort allerdings der Brutto-Angebotspreis von 1.996,23 € herauskommen. Ich hänge tatsächlich bereits vier Stunden daran, zu verstehen, wann vor allem der Wagnis- & Gewinnzuschlag nur mit den Sondereinzelkosten multipliziert und anschließend auf die Selbstkosten addiert wird, und wann dieser mit den kompletten Selbstkosten multipliziert und auf diese addiert wird. Ihr merkt vielleicht, mir qualmt die Birne. Das Sondereinzelkosten in Vertrieb oder Fertigung anfallen, ist mir bereits bekannt... Vielen Dank im Voraus!
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| 06.10.2023, 10:49 | Steffen Bühler | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| RE: Angebotskalkulation Willkommen im Matheboard! Ich habe - wie die meisten hier - keine Ahnung von der Materie, aber die 1.996,23 € kommen heraus, wenn Du die 10% Wagnis- und Gewinnzuschlag auch noch auf das Material draufschlägst. Viele Grüße Steffen |
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| 06.10.2023, 10:50 | Elvis | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
10% auf Material und Sondereinzelkosten, nicht auf Fertigung. (Habe auch keine Ahnung, nur gerechnet.) |
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| 06.10.2023, 11:56 | adiutor62 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Die 10% müssen am Ende auf alles aufgeschlagen werden https://www.rechnungswesen-verstehen.de/...kalkulation.php Ich würde so rechnen: (1000*1,2+24,75*10+100)*1,1*1,19 = 2025,68 |
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| 11.10.2023, 20:01 | Fabifabi92 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Zunächst einmal vielen Dank für die Antworten.
Deine Rechnung stimmt, so kommt man auf die 1.996,23 €. Aber warum hast du das ausgerechnet so gerechnet? Es gibt doch nur Sondereinzelkosten der Fertigung und des Vertriebs....... |
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| 12.10.2023, 06:51 | Steffen Bühler | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Wie gesagt, hier hat wohl kaum jemand schon das Wort "Sondereinzelkosten" jemals gehört. Frag sowas besser Deine Lehrer. |
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| 12.10.2023, 06:58 | G121023 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Sondereinzelkosten sind dem Wesen nach Gemeinkosten, weil sie nicht einem einzelnen Produkt oder einer einzelnen Dienstleistung zurechenbar sind, sondern nur einer Produktgruppe (Auftrag, Los, Serie). Sie werden jedoch wie Einzelkosten behandelt und im Wege der Divisionskalkulation der Produktgruppe zugerechnet. Als Sondereinzelkosten werden diejenigen Einzelkosten bezeichnet, die in der Zuschlagskalkulation im Rahmen der Vollkostenrechnung über Materialeinzelkosten und Fertigungslöhne hinaus erfasst, aber nicht in der Kostenstellenrechnung berücksichtigt werden.[2] Sie fallen nicht pro angefertigtes Stück an, sondern pro Auftrag/Bestellung,[3] die sich aus mehreren Stücken zusammensetzen.Arten |
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| 12.10.2023, 07:01 | Steffen Bühler | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ägypten? |
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| 12.10.2023, 08:53 | G121023 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Kairo ? |
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| 12.10.2023, 08:59 | Steffen Bühler | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Walter? |
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| 12.10.2023, 09:02 | G121023 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Der Begriff ist mMn selbsterklärend. Wenn du eine Luxusausstattung für den Auto willst, fallen Sonderkosten an z.B. für das vergoldete Lenkrad.
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