Saubere Definition einer Folge |
| 10.11.2023, 10:10 | Malcang | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Saubere Definition einer Folge
es geht diesmal nur indirekt um Proth'sche Zahlen
Ich möchte gerne die Folge der angeordneten Proth'schen Zahlen definieren (siehe auch hier). Bisher habe ich das so gemacht:
Ich frage mich, ob das so ok ist? Ich habe den Eindruck, dass es etwas durcheinander geht, und ich das vielleicht eher so machen sollte (müsste?):
Mit gefällt die erste Variante zwar besser, aber ich bin im Umgang mit "sauberen" Ausführungen übervorsichtig. Was meint ihr? |
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| 10.11.2023, 10:42 | IfindU | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| RE: Saubere Definition einer Folge Mein Vorschlag: Sei die Menge aller Proth'sche Zahlen. Da die Menge unendlich ist, existiert eine streng-monotone Folge mit . Das hat den Vorteil, dass es auch argumentiert, warum es die Folge gibt. |
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| 10.11.2023, 11:16 | Malcang | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Sehr interessant IfindU, das habe ich so noch nie gesehen.
Danke sehr, das werde ich mir mal durch den Kopf gehen lassen. Ich habe nur gerade die Befürchtung, dass ich dann zu sehr um den heißen Brei erzähle. Denn die von dir genannte Folge ist ja genau was, was ich aus der Definition hervorheben will.
Edit: Ich habe es so gemacht. Was meinst du? (Die Menge habe ich weiter oben bereits definiert. [attach]57346[/attach] |
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| 10.11.2023, 11:25 | IfindU | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Mir gefällt es, aber ich bin da etwas voreingenommen
Edit: Du kannst die Folge auch explizit definieren mit und . Ob dadurch aber viel gewonnen wird
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| 10.11.2023, 12:23 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Da hat wohl jeder seinen eigenen Geschmack. Mir z.B. würde sowas wie Sei die aufsteigend geordnete Folge aller Prothschen Zahlen vollkommen genügen. Es gibt im weiteren Verlauf der Darlegungen sicher noch genügend Gelegenheiten für kompliziert klingende Formulierungen.
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| 10.11.2023, 12:29 | Malcang | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Hallo HAL, danke auch dir für den Input
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| 15.03.2024, 22:11 | Malcang | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Hallo
seid mir bitte nicht böse dass ich diesen alten Thread nochmal hervorkrame, aber er trifft auch eine "allgemeine" Fragestellung
Ich habe eine Menge und schreibe
Aber eine Folge ist doch keine Teilmenge, oder? Sollte ich vielleicht schreiben
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| 15.03.2024, 22:35 | Romaxx | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ganz klar letztere Schreibweise. Folgen sind Tupel, unendlich oder endlich. Ob sich IfindU noch erklären wird? |
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| 16.03.2024, 10:58 | IfindU | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Da ist die Frage wie pedantisch man sein will. Ich kenne das als gängige Schreibweise. Folgen wie Tupel sind "geordnete" Mengen. Man definiert üblicherweise und analog alle weitere Tupel. Ganz streng genommen wäre die Folge eine Teilmenge der Potenzmenge . Andererseits definiert man gerne Folgen als Abbildungen auf als , das sind also einfach Funktionen mit Definitionsmenge . Mit der gänzen Schreibweise als Menge aller Funktionen, wäre also . Also "Es existiert genau eine bijektive, streng-monotone Folge . Diese nennen wir die angeordnete Folge der Proth'schen Zahlen"? |
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| 16.03.2024, 11:11 | Malcang | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Hallo IFindU, danke dass du dir nochmal die Zeit nimmst
Prinzipiell so pedantisch wie möglich
Ich kenne die Schreibweise auch, aber mir fällt auch auf, dass sie "pedantisch" falsch ist. Deine weiteren Ausführungen verstehe ich und empfinde sie auch als korrekt (aber das ist nur mein Laien-Verständnis). Für meinen Fall ist das schon wieder zu weit. Ich gehe zwar davon aus, dass der Leser weiß was eine Folge ist, daher kann ich etwas "salopp" sein. Aber ich selbst gehe davon aus, dass "Teilmenge" falsch ist und der Leser (mein Gutachter) es als falsch ankreiden könnte. Das will ich nciht drauf ankommen lassen
Von daher habe ich es nun so gemacht: [attach]57643[/attach] Was sagst du dazu? |
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| 16.03.2024, 12:17 | IfindU | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Dann schreib noch "für alle ". Und ganz pedantisch ist der erste Satz nicht Teil der Definition, sondern eine Begründung warum die die Folge wohldefiniert ist. Eine maximal-pedantische* Arbeit willst du (und sicher auch dein Betreuer) nicht lesen... * Vermutlich gibt es auch kein Maximum, es geht immer pedantischer
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| 16.03.2024, 12:21 | Malcang | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Du meinst dort wo jetzt "für alle i" steht?
Das ist ganz sicher richtig und eigentlich möchte ich das auch nicht so pedantisch. Ich denke mir nur immer "Was wenn Edmund Landau diese Arbeit lesen würde"?
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| 16.03.2024, 12:24 | IfindU | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Genau. Wir wollen ja pedantisch sein
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| 16.03.2024, 12:30 | Malcang | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ich danke euch wirklich sehr für eure pedantische Geduld
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