Fortsetzung Vektorraumisomorphismus

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raih04 Auf diesen Beitrag antworten »
Fortsetzung Vektorraumisomorphismus
Meine Frage:
Das hier ist eine Altklausuraufgabe, bei der ich mir nicht sicher bin, wie ich herangehen soll. Sei V ein endlichdimensionaler Vektorraum und U,W zwei Untervektorräume und f ein Vektorraumisomorphismus zwischen U und W. Zeigen Sie, dass man jeden Vektorraumisomorphismus zu einem Vektorraumautomorphismus g von V nach V mit g(u)=f(u) für jedes U aus u fortsetzen kann.

Meine Ideen:
Ich möchte eigentlich nur die Lösung haben, da ich in der Klausurvorbereitung bin, aber hier mal meine Ansätze. Da f ein Vektorraumisomorphismus ist, haben U und W dieselbe Dimension. Eine lineare Abbildung ist eindeutig dadurch bestimmt, was sie auf der Basis macht. Meine Idee wäre es, die Basis von U zu einer Basis von V zu ergänzen und dann jeden ergänzenden Basisvektor von U auf einen von W zu schicken. Ich käme nur nicht weiter, warum das unbedingt ein Vektorraumautomorphismus sein soll.
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RE: Fortsetzung Vektorraumisomorphismus
Nicht auf einen Basisvektor von W, sondern auf einen, der die Basis von W zu einer Basis von V ergänzt
raih041 Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Fortsetzung Vektorraumisomorphismus
Genau das habe ich gemeint, ich habe mich falsch ausgedrückt
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RE: Fortsetzung Vektorraumisomorphismus
Damit wird eine Basis von V auf eine Basis von V abgebildet und man hat einen Automorphismus.
raih042 Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Fortsetzung Vektorraumisomorphismus
Ich bekomme es aber nicht hin zu zeigen, dass diese Abbildung linear ist, also g(x+y)= g(x)+g(y) und g(kx)= k*g(x) ist. Ich wüsste auch nicht, welche Aussage mir die Linearität sofort liefern würde und von Hand bekomme ich es nicht beweisen. Und natürlich noch danke für die Hilfe
Elvis Auf diesen Beitrag antworten »

URL hat schon geschrieben, dass man damit einen Automorphismus von V hat. Ein Automorphismus ist linear. qed.
 
 
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Diese Abbildung ist per definitionem linear. Das muss man also nicht mehr zeigen.
Ein handlicheres Beispiel mag helfen: Betrachte zwei Vektorräume über dem Körper der reellen Zahlen und eine Basis von und dazu zwei beliebige Elemente .
Dann definieren wir eine Abbildung durch . Dieses setzen wir jetzt zu einer linearen Abbildung auf fort, in dem wir für beliebige reelle Zahlen definieren
Man muss sich jetzt einmal klar machen, dass damit zu einer eindeutig definierten, linearen Funktion von nach wird.

Im vorliegenden Fall geht man analog vor: Man nimmt eine Basis von , die beschert einem eine Basis von .
Die Basis von ergänzt man durch zu einer Basis von .
Die Basis von ergänzt man durch zu einer Basis von (warum gibt es gleichviele wie ?)

Jetzt wird wie oben definiert und dann linear fortgesetzt.
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