2-Formen |
| 09.07.2024, 19:01 | Gast_Physikstudent | Auf diesen Beitrag antworten » |
| 2-Formen Für hätten wir also . So sehe ich das auch hier in einem Fremd-Skript auf Seite "22-26": math.uni-kiel.de/geometrie/klein/diffss14/do1007.pdf Das Kernverständnis liegt darin, dass das linke "" eine kleinere Indexnummer als das rechte "" hat. Bei einer Permutation in der Dimension 3 hätten wir also die Anordnung "12", "13" und "23". Na ja, nun kommt der Prof. und schreibt in seiner Zusammenfassung am Ende, dass für Vektorfelder, also wenn man eine 2-Form als Vektorfeld interpretiert, gilt: (1) mit: Und so kommt man auch tatsächlich auf die Divergenz, wenn man die Cartansche Ableitung in dieser Schreibweise bestimmt. Ich versuche es mal zu erklären, ich weiß nicht, ob es banal ist: Für mich wäre es ja eigentlich: Dabei ist: Sei nun , und Dann folgt die Darstellung (1) und das schreibt man halt so, um über die Cartansche Ableitung auf die gewohnte Form der Divergenz zu stoßen. Aus Gründen der "convenience"?
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| 09.07.2024, 19:25 | Leopold | Auf diesen Beitrag antworten » |
Du kannst eine quadratische Gleichung folgendermaßen mit Koeffizienten versehen: mit Dann sind, falls die Diskriminante nichtnegativ ist, die Lösungen. Nichts hindert dich aber daran, für die Gleichung mit anzusetzen. Dann wären die Lösungen eben Ich denke, das ist alles. Und bei den 2-Formen kann man das nun auch so oder so ansetzen. |
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| 09.07.2024, 20:49 | Finn_ | Auf diesen Beitrag antworten » |
Es besteht da ein allgemeiner Formalismus, der geht wie folgt. Man nimmt ein gewöhnliches Vektorfeld und wendet darauf mit der Setzung die heißt Kronecker-Delta, den musikalischen Isomorphismus an, das macht Jetzt wandelt man die 1-Form mit dem Hodge-Stern-Operator in eine -Form um, das macht womit sich magischerweise ergibt. Nun bekommt man die Volumenform noch weg, indem nochmals der Hodge-Stern-Operator angewendet wird. Man erhält schließlich die Beziehung die auch unter weit allgemeineren Umständen gültig bleibt, genauer, für ein auf einer riemannschen oder pseudo-riemannschen Mannigfaltigkeit definiertes Vektorfeld. |
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| 10.07.2024, 14:25 | Gast_Physikstudent | Auf diesen Beitrag antworten » |
Okay, ich verstehe es dann so, dass diese partikuläre Form der 2-Form durch die Hodge-Stern-Dualität zwischen den 1- und 2-Formen entsteht, also wenn die duale Basis darstellt, dann gilt . Für kriegen wir dann So würde Hodge-Stern aus "induzieren". Das ist dann die gewünschte Form, um auf die Divergenz zu kommen. Was passiert aber, wenn ich die Definition einer alternierenden k-Form aus der Vorlesung wortgetreu nehme, also: Das ist ja auch nicht "falsch". Dann folgt ja: So käme man aber gar nicht auf die Divergenz. Die Hodge-Stern-Dualität wäre also zwingend notwendig, um auf die bekannte Vektoranalysis-Struktur zu kommen. |
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| 10.07.2024, 17:30 | Finn_ | Auf diesen Beitrag antworten » |
Der Zusammenhang beruht gewissermaßen auf der Identität Wenn man nämlich, orthonormale Koordinaten vorausgesetzt, den »Term¹« bezüglich und formal ausrechnet, kommt da bei raus. ¹Das ist erst einmal, so wie für die Rotation, nur ein Abuse of Notation. Das Vektorprodukt eines Differentialoperators mit einem Vektor war zuvor nicht erklärt. |
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