Anti-selbstadjungierende Abbildung

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Raphael_04 Auf diesen Beitrag antworten »
Anti-selbstadjungierende Abbildung
Aufgabe: Seien anti-selbstadjungierend und . Weiterhin sei . Zeigen Sie, dass es dann gibt mit .

Meine Gedanken bisher:
Meine generelle Idee wa,r eine Fallunterscheidung nach der Dimension des Bildes von f zu machen. Ist , so hat man direkt einen Widerspruch zu . Ist , so ist f bijektiv, hat also nicht als Eigenwert. Anti-selbstadjungierende Abbildungen haben aber als Eigenwert. Wenn ich jetzt noch den Fall ausschließen kann, hätte ich die Aussage gezeigt, aber dort hänge ich aktuell bzw. weiß noch nicht mal ob das überhaupt geht.

Weiterhin weiß ich, dass und , also , doch ab dort weiß ich nicht mehr weiter und bin mir auch unsicher, ob meine vorherigen Sachen überhaupt logisch sind.
IfindU Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Anti-selbstadjungierende Abbildung
Wenn der Rank 1 ist, bist du tatsächlich fertig. Aber das ist nicht zwingend notwendig. Anti-Selbstadjungiert heißt in dem Fall , wenn die Matrix (nach Wahl einer Basis) von ist (oder verstehe ich anti-selbstadjungiert falsch?)

Dann ist es äquivalent zu schiefsymmetrisch, und damit von der Form . Damit hast du 3 Freiheitsgrade. Jetzt kannst du als Linearkombination von darstellen und Beziehungen zwischen aufbauen. Da kannst du die auch auf anwenden um Beziehungen zu deren Abbildungsmtarix aufzubauen. Denke damit kommt man zum Ziel.
URL Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Anti-selbstadjungierende Abbildung
Ist eine Orthonormalbasis von , dann gillt immer
mit
und als Skalarprodukt. Dann ist eine Bilinearform auf .

Den Begriff anti-selbstadjungiert kenne ich nicht, ich vermute, es bedeutet
In dem Fall hat eine schiefsymmetrische Matrix. Ist dim Ker(f) =2 ist sie damit Null. Der interessante Fall ist also tatsächlich dim Kern (f) =1 (und damit Rang f =2)
Jetzt kann man sich anschauen, wie viele Freiheitsgrade man in der Matrix noch hat.
Raphael_04 Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Anti-selbstadjungierende Abbildung
Wir haben den Begriff anti-selbstadjungierend auch nicht in der Vorlesung gehabt, das hier ist eine Altklausuraufgabe von einem anderen Prof. Aber es sollte sich vieles von selbstadjungierend übertragen, insbesondere das für die Darstellungsmatrix bezüglich einer ONB (dann hier einfach Standardbasis) gilt: .
Dann hat A die Form, die du beschrieben hast und was ich jetzt einfach gemacht habe (auch wenn es mühselig und alles andere als elegant ist), ist einfach den Kern ausgerechnet und eine Fallunterscheidung gemacht. Dadurch ergibt sich, dass für beliebig (solange nicht und beide gleichzeitig 0 sind, der Kern die Dimension 2 hat. Für ergibt sich dasselbe. Der Online-Rechner bestätigt das auch noch einmal (https://matrixcalc.org/de/#rank%28%7B%7B...b,-c,0%7D%7D%29) und damit wäre die Aussage ja gezeigt, den wir haben und damit die Aussage.
Raphael_04 Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Anti-selbstadjungierende Abbildung
Warum sollte sein, wenn ist. Das würde doch meiner Rechnung von oben widersprechen, oder habe ich etwas an deinem Punkt missverstanden?
Raphael_04 Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Anti-selbstadjungierende Abbildung
Zitat:
Original von URL
Ist eine Orthonormalbasis von , dann gillt immer



Wie kommst du dort überhaupt auf die Darstellung von ? Ist das eine bekannte Aussage? Es sieht mir ein wenig nach Fourierformel aus, aber so wirklich sehe ich nicht direkt, was du dort gemacht hast.
 
 
URL Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Anti-selbstadjungierende Abbildung
Ich sehe nicht, wie aus sofort folgt. Die Dimensionen der Bilder sind gleich, aber die Bilder können doch verschieden sein, z.B. zueinander orthogonal.

Fourier ist ja nichts anderes als die Nutzung einer Orthonormalbasis:
Aus dem Ansatz folgt durch Bildung der Skalarprodukte und der Orthonormalität der Basis sofort , also tatsächlich .
Das wendet man zunächst auf f(x) an, dann nochmal auf x.

Zum Fall dim Kern (f) =2, also etwa . Dann ist für , d.h. die beiden ersten Zeilen sind Null, wegen der Schiefsymmetrie dann auch die beiden ersten Spalten. Das letzte verbleibende Element ist aber ohnehin schon Null.

Edit: Der Rechner bestätigt doch, dass der Rang, also dim Bild f entweder 0 oder zwei ist. Von daher verstehe ich deinen eingangs gemachten Ansatz
Zitat:
Wenn ich jetzt noch den Fall dim(Bild(f))=2 ausschließen kann,
gar nicht verwirrt

Ich habe gezeigt, dass dim Kern f =2, also dim Bild f =1 nicht auftreten kann. Also bleibt nur dim Bild f = 2, genau was dein Onlinerechner auch sagt (abgesehen vom triialen Fall)
Raphael_04 Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Anti-selbstadjungierende Abbildung
Erst einmal habe ich Bild und Kern verwechselt und daher ist das was ich geschrieben habe natürlich Quatsch Hammer . Der Ansatz, um so die Darstellungsmatrix zu finden (wenn es das ist, was du gemacht hast), habe ich so noch nicht gesehen, deshalb war ich verwirrt. Jetzt weiß ich aber gar nicht mehr weiter, ich weiß auch nicht, was du mit Freiheitsgraden meinst und wie ich das jetzt Zusammenpuzzle
URL Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Anti-selbstadjungierende Abbildung
Wegem kennt man f, wenn man die Matrix kennt.
Nehmen wir mal an, . Dann bleiben in genau zwei von Null verschiedene Elemente übrig (welche?)
Eines ist das negative vom anderen. Letztlich entscheidet also nur ein Matrixelement über den Wert f(x), das meinte ich mit einem Freiheitsgrad.

Damit vereinfacht sich obige Darstellung von f(x) erheblich.

Die gleiche Betrachtung kann man für g anstellen und daraus das behauptete folgern.
Raphael_04 Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Anti-selbstadjungierende Abbildung
Ich schreibe hier mal den ganzen Beweis hin und es wäre nett, wenn du sagen würdest, ob das so passt:

Sei die Standardbasis von (und damit insbesondere eine ONB) und die Darstellungsmatrix von bzgl. der Basis . Dann ist A schiefsymmetrisch, also .

Wie durch den Online-Rechner gezeigt, gilt entweder oder . Letzteres kann nicht sein, denn dann wäre . Nach der Rangformel ergibt sich somit .

Sei o.B.d.A eine Basis von . Dann ist und damit gilt .
Weiterhin ist weil A schiefsymmetrisch ist. Also bleiben noch zwei freie Einträge übrig und A ist von der Form mit und analog ist die Darstellungsmatrix von bezüglich von der Form mit . Setzen wir jetzt , dann gilt gerade , was zu zeigen war. Edit: Wie bekomme ich meine Matrizen in Latex kleiner? verwirrt
URL Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Anti-selbstadjungierende Abbildung
Wenn anti-selbstadjungiert schicht schiefsymmetrische Matrix bedeutet, kann man sich die Fourierentwicklung natürlich schenken. Ich dachte, man müsste auf die Bilinearform zurückgreifen, bzgl. der f anti-selbstadjungiert sein soll.
Man kann aber nicht annehmen, dass e_1 eine Basis von Kern f ist. Ich würde mit einer Basis b_1 von Kern f starten und zu einer ONB ergänzen. Der Rest ist ok Freude
Helferlein Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Anti-selbstadjungierende Abbildung
Zitat:
Original von Raphael_04
Edit: Wie bekomme ich meine Matrizen in Latex kleiner?


Indem Du weniger Leerzeilen in den Text setzt. Wenn Du ENTER verwendest, wird das \\ als Leerzeile interpretiert.

Deine Version (Formeltext mit Enter und \\)


Meine Version (Formeltext nur mit Enter, ohne zusätzlichen Zeilenumbruch \\)

Alternativ kannst Du die Formel auch in eine Zeile schreiben, aber dann geht die Übersicht bei der Eingabe verloren.

Raphael_04 Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Anti-selbstadjungierende Abbildung
Naja, es kommt immer darauf an, ob man auf der "Endomorphismenebene" oder der "Matrixebene" unterwegs ist. Auf der Endomorphismenebene ist ein anti-selbstadjungierend, genau dann wenn für alle gilt:
.
Das ist äquivalent dazu, dass die Darstellungsmatrix schiefsymmetrisch bzgl. einer ONB B des ist.
Bei meiner Lösung muss ich natürlich aufpassen, aber der Rest geht ja so durch.
Und natürlich noch vielen Dank an alle, die mir geholfen haben!
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