Wohldefiniertheit von f([a]) = [|a|] |
| 22.07.2024, 09:27 | KonverDiv | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Wohldefiniertheit von f([a]) = [|a|]
,angenommen es ist mit , für welche ist die Funktion wohldefiniert? Meine Idee: Sei wir zeigen . Nun ist äquivalent zu der Aussage mit . Betrachten wir und , dann ist . Das heißt in diesem Fall ist die Funktion wohldefiniert. Betrachten wir nun und , dann ist . Beispiel: , also aber . Ich würde daher sagen, dass für die Funktion nicht wohldefiniert ist, wie die Fallbetrachtungen und das Beispiel zeigen. Aber für ist die Funktion trivialer Weise wohldefiniert. Kann ich das so sagen?
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| 22.07.2024, 10:13 | jester. | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
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| 22.07.2024, 10:48 | KonverDiv | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
Hallo @jester, danke für die Hinweise.
1. Ist die Definition/Schreibweise des Buches
2. Ja, stimmt es ist , wegen . Also gilt das für auch. 3. Ja, ist ein schönes Gegenbeispiel. Aber nochmal einen Schritt zurück, mit meinen a,b's habe ich doch eigentlich gezeigt, dass die Funktion allgemein nicht wohldefiniert sein kann, oder? Mich interessiert hier, ob ich die "Mechanik" des Beweises so richtig gemacht habe. |
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| 22.07.2024, 11:43 | jester. | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||
| RE: Wohldefiniertheit von f([a]) = [|a|] Die richtige - und sich aufdrängende - Idee steckt da natürlich drin. Aber handwerklich ist das ganze halt nicht so schön:
Das zeigst du nicht; es geht ja auch gar nicht, wenn nicht gerade .
Da wählst du ja bestimmte Vertreter, und zeigst dann, dass das herauskommt, was du erwartest. Du musst doch aber eigentlich zeigen, dass dies vom Vertreter unabhängig passiert. Oder anders gesagt: Die Funktionsvorschrift ist entweder wohldefiniert, oder sie ist es nicht. "In einigen Fällen" wohldefiniert funktioniert nicht. Du benutzt also zumindest ungewöhnliche Ausdrucksweisen...
Grundsätzlich sollte man - finde ich - den Beweis nicht so aufziehen, wie du es getan hast, auch wenn es korrekt ist. Warum? Dein Beweisansatz, den man ganz gut benutzen kann um sich selbst zu überlegen woran die Wohldefiniertheit hapert, ist komplizierter und schwieriger nachzuvollziehen als ein schlichtes Gegenbeispiel. Zudem lebt die Mathematik ja immer ein bisschen von Eleganz, und auch da hat das Gegenbeispiel die Nase vorn. Man muss nicht zeigen, dass etwas "allgemein" nicht funktioniert oder "allgemein" nicht wohldefiniert ist. "Nicht funktionieren" reicht schon aus. Das ist irgendwo ja auch Teil der mathematischen Ausbildung - dass man nicht nur "technisch" korrekte Beweise abliefert, sondern auch solche, die dem Jargon und den Gepflogenheiten des Fachgebiets folgen. :-) |
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