Theorienspaziergang. Wo ist der Fehler?

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Andersdenker Auf diesen Beitrag antworten »
Theorienspaziergang. Wo ist der Fehler?
Meine Frage:
Hallo,
ich versuche ein mathematisches Modell fuer meine Annahme zu finde, die ich mir "selber" zusammengebaut habe. Allerdings nur aus dem Bauch raus.
Deshalb auch die weitere Annahme, dass es nicht funktionieren koennte.

Muss etwas ausholen. Deshalb jetzt schon die Vorwarnung, es wird etwas laenger:

Ausgangspunkt ist ein Signal, dass relativ zufaellig ist.
Zwei Parteien koennen es "sehen", aber mit einem Zeitunterschied, der dieses Signal veraendern kann.
An sich ja eine Schwierigkeit der Informationsuebertragung, aber "mein" Signal hat spezielle Eigenschaften:
Es laesst sich zwar modifizieren, also Amplitude veraendern, aber es gibt keine Veraenderung die spontan auftritt. Also "alles" was zwischen Partei eins und zwei passiert, passiert "regelmaessig" und nicht zufaellig.
Das ist wichtig fuer spaetere Annahmen.

Also jetzt zum Lema:
Partei 1 kann das Signal so modifizieren, dass Partei 2, wenn sie dieses Signal nachher empfaengt, rekonstruieren kann, wie das urspruengliche Signal, also bevor es Partei 1 veraendert hat, aussah.

Schwierigkeit:
Die Modifizierungen, die am Signal vorgenommen werden koennen, sind viel kleiner, als das Signal selber. Anders ausgedrueckt, der Rausch auf dem Signal wuerde eine "herkoemmliche" Uebertragung unmoeglich machen.

Jetzt zu dem Vorgehen:
Partei 1 "schaut" sich das Signal an und macht eine Synkropunkt. Friert das Signal also kurz ein.
Dann wird in einem gewissen Frequenzbereich, moeglichst wo manche Frequenzen nicht vorhanden sind, die erste Information summiert.
Mit Information meine ich, die Werte einer Spektralanalyse dieses Synkropunktes und im speziellen die Amplitude der ersten Frequenz.
Mit summiert meine ich auf allen analysierten Frequenzen.
Der naechste Schritt summiert dann die naechste Frequenz und so weiter, bis zum nachsten Synkropunkt.

Da Partei 2 den exakten Synkrozeitpunkt von Partei 1 nicht kennt, muss sie die ganze Zeit das Signal analysieren, ob die Info, die "entnommen" werden kann, in der Aehnlichkeit moeglichst genau an das Signal ran kommt.
Sobald es moeglichst genau uebereinstimmt, wird davon ausgegangen, dass der Punkt gefunden worden ist.
Und mit der erhaltenen Info kann dann das urspruengliche Signal wieder rekonstruiert werden.
Durch sehr viele Wiederholungen sollte dann ein recht genaues Ergebnis erzielt werden koennen.


Meine Ideen:
Also mein Bauch sagt mir, dass wenn ich die Zeitkomponente von dem Signal zweifach in die Modifikation einbringe, dann kann durch diese sich staendig wiederholende Prozedur das urspruenglich Signal wieder hergestellt werden und gleichzeitig sich die beiden Parteien synchronisieren.
Warum zwei mal? Weil ich die Zeit in der Spektralanalyse drin habe und dann nochmal, wenn ich fuer eine gewisse Zeit auf allen Spektral-Frequenzen den ersten Wert uebertrage, dann den naechsten und so weiter.
Ich "weite" also die Dimension aus.

So und jetzt die Quiz-frage:
Geht das so, oder habe ich da einen Denkfehler?

Und genial waere natuerlich das mathematische Modell dafuer.
Aber so viel Arbeit wird sich hier wahrscheinlich Niemand machen.

Vielen Dank!

Gruesse
BHolder Auf diesen Beitrag antworten »

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