Wenn f(f^{-1}(B)) = B gilt, dann ist f surjektiv

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KonverDiv Auf diesen Beitrag antworten »
Wenn f(f^{-1}(B)) = B gilt, dann ist f surjektiv
Hallo, smile

Angenommen , und . Ich möchte zeigen, dass wenn , dass dann surjektiv ist.

Ich würde das so versuchen. Sei beliebig, dann ist und es gibt sodass , da beliebig war, ist surjektiv.

Was haltet Ihr davon? verwirrt
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Warum nicht einfach so: Nutze

Zitat:

speziell für : Das entstehende macht doch die Surjektivität von unmittelbar klar.
KonverDiv Auf diesen Beitrag antworten »

Hallo @HAL 9000 danke für deine Antwort! smile

Ich habe zwei Fragen. Erstens, wie kommst du auf (das ist ja "nur" ein Spezialfall). Zweitens, was sagst du zu meinem Vorgehen, irgendwelche Fehler entdeckt? verwirrt
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Was erzählst du das für einen Unfug, von wegen "Spezialfall" ??? Forum Kloppe

Du hast explizit geschrieben, dass für alle diese Gleichung gelten soll, also insbesondere auch für - was spricht also dagegen, das zu nutzen?

---------------------------------------------

Du solltest mal klarstellen:

1) Wird vorausgesetzt, dass für alle gilt? Dann ist an meinem Vorgehen nichts auszusetzen.

2) Soll nur für ein gelten? Dann ist i.a. nicht surjektiv, wie man leicht durch ein Gegenbeispiel nachweisen kann, d.h., deine Behauptung ist dann falsch.

3) Eine weitere Möglichkeit wäre, dass du mit nur echte Teilmengen meinst, d.h. klarer geschrieben: . Ist das so? In dem Fall darf man tatsächlich nicht mit argumentieren.
KonverDiv Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von HAL 9000
Du hast explizit geschrieben, dass für alle diese Gleichung gelten soll, also insbesondere auch für - was spricht also dagegen, das zu nutzen?

Hallo HAL 9000, spricht nichts dagegen! smile Ich wollte dich nicht verärgern... smile


Zitat:
Original von HAL 9000 1) Wird vorausgesetzt, dass für alle gilt? Dann ist an meinem Vorgehen nichts auszusetzen.

JA, gilt für alle, also passt dein Ansatz!

Zitat:
Original von HAL 90002) Soll nur für ein gelten? Dann ist i.a. nicht surjektiv, wie man leicht durch ein Gegenbeispiel nachweisen kann, d.h., deine Behauptung ist dann falsch.


Zitat:
Original von HAL 90003) Eine weitere Möglichkeit wäre, dass du mit nur echte Teilmengen meinst, d.h. klarer geschrieben: . Ist das so? In dem Fall darf man tatsächlich nicht mit argumentieren.


Die Punkte sind nicht weiter spezifiziert von der Aufgabe her, also hier habe ich keine Infos vorliegen, um das zu klarzustellen.
tobit Auf diesen Beitrag antworten »

Hallo zusammen,

hiermit möchte ich noch die Frage nach der Korrektheit der im Ausgangspost genannten Lösung beantworten.

Vorweg:
Die Aufgabe ist etwas komisch formuliert, weil sowohl eine (eigentlich nichts mit der Aufgabe zu tun habende) Menge in den Voraussetzungen genannt wird, als auch über alle Mengen quantifiziert wird. Der Bezeichner wird also in zwei Bedeutungen verwendet. Vielleicht gibt es weitere Aufgabenteile, in denen die gegebene Menge eine Rolle spielt?
Ich interpretiere außerdem für diese Antwort als . Ob diese Annahme korrekt ist, hängt von den Konventionen des Autors der Aufgabe ab, die KonserDiv vermutlich besser kennt als ich.

Im Lösungsversuch aus dem Ausgangspost wird korrekt gezeigt, dass für jedes ein mit existiert.
Um die Surjektivität von nachzuweisen, muss jedoch für jedes , nicht nur für jedes , die Existenz eines mit nachgewiesen werden.

Viele Grüße
Tobias
 
 
KonverDiv Auf diesen Beitrag antworten »

Hallo @tobit, danke für deine Anmerkungen! smile

Absolut nachvollziehbar. Zu dumm von mir, die Surjektivität nur und nicht gezeigt zu haben Hammer

Wenn ich HAL 9000 seine Antwort richtig verstehe, dann war die zugrunde liegende Idee, dass selbst eine Teilmenge von ist und weil wir gefordert haben, geht dann und damit folgt dann die Surjektivität.
tobit Auf diesen Beitrag antworten »

Ja, ich denke, du hast HAL 9000 richtig verstanden.
IfindU Auf diesen Beitrag antworten »

Etwas interessanter ist es, wenn gefordert ist. Hier braucht man (wenigstens ich brauche) die Fallunterscheidung mit oder .
KonverDiv Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von IfindU
Etwas interessanter ist es, wenn gefordert ist. Hier braucht man (wenigstens ich brauche) die Fallunterscheidung mit oder .


Damit habe ich mich noch nicht weiter befasst, aber willst du vielleicht deine Gedanken teilen? smile
IfindU Auf diesen Beitrag antworten »

Gedanken dazu wären: ist trivial. Es ist für ein weil weil eine Funktion ist , und für alle (weil Funktion ist und alle Wert abbilden muss auf irgendwas. Und gibts wenig Auswahl auf was).

Für ist für alle . Für ein solches ist , d.h. ist im Bild. Da beliebig, folgt surjektiv.

Edit: Man muss nicht-leer fordern. Offenbar ist das nicht gefordert, damit eine Funktion ist.
tobit Auf diesen Beitrag antworten »

Man muss bei dieser Aufgabenvariante mit statt nicht explizit nichtleer fordern, weil dies schon aus folgt.
IfindU Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Wenn f(f^{-1}(B)) = B gilt, dann ist f surjektiv
Ich habe die echte Teilmengenrelation erst einmal nur für gefordert. Wenn man es auch für fordet, hast du Recht, so folgt implizit daraus (und ist sogar äquivalent mit nicht-leer).
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Wenn f(f^{-1}(B)) = B gilt, dann ist fsurjektiv
Zitat:
Original von KonverDiv
Angenommen , und . Ich möchte zeigen, dass wenn , dass dann surjektiv ist.

Ich hab den roten Teil ignoriert, weil er m.E. schlicht überflüssig bzw. (wegen der Doppelverwendung ein- und desselben Symbols ) sogar verwirrend in Hinblick auf die eigentliche Aufgabenstellung ist:

Inwieweit soll denn irgendein , welches sonst nie wieder auftaucht, Einfluss auf die Surjektivität von haben?


EDIT: Ich bin dabei davon ausgegangen, dass mit die normale Teilmengenrelation gemeint ist. Eigentlich sollte man ohne Klarstellung dieses Symbol gar nicht verwenden, sondern stattdessen besser sowie , je nach Bedarf. Augenzwinkern
tobit Auf diesen Beitrag antworten »

Wenn man alle vorkommenden als interpretiert und dann die Voraussetzung weglässt, wird die Aussage i.A. falsch:

Gegenbeispiel: , irgendeine einelementige Menge, die eindeutig bestimmte Abbildung .


Setzt man hingegen ein als gegeben voraus, kann man auf schließen, was man mit den Ideen von IfindU zu einem Beweis der Aussagenvariante mit führen kann.
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