Würfelspiel |
| 11.11.2024, 11:32 | Sin_City | Auf diesen Beitrag antworten » | |||||
| Würfelspiel Gegeben sind 2 Würfel. Nun soll man einen Betrag mit einer Quote von darauf wetten, dass genau ein Würfel eine 6 zeigt und einen Betrag mit Quote darauf wetten, dass beide Würfel eine 6 zeigen. Nun zu meiner Frage: Hier ist es am besten, wenn man alles auf die Wette mit dem höchsten Erwartungswert setzt. Ist dies immmer so? Oder gibt es Szenarien (eventuell auch mit mehr als 2 Wettmöglichkeiten), bei denen es sich lohnt das Guthaben auf mehrere Wetten zu verteilen. Wie kann man dann vorgehen die beste Verteilung des Guthabens zu ermitteln? Meine Ideen: Beim Spiel mit 2 Würfeln oben wird der Erwartungswert maximal, wenn man alles auf die erste Wette setzt, mit erwarteten Profit von |
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| 11.11.2024, 12:19 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » | |||||
Sofern "maximaler mittlerer Gewinn" dein Kriterium ist, lautet die Antwort "Ja". Es gibt ja aber auch andere Kriterien, meistens gemischt bezogen auf Erwartungswert einerseits und Standardabweichung (als Maßzahl für das Risiko) andererseits. |
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| 11.11.2024, 12:31 | Sin_City | Auf diesen Beitrag antworten » | |||||
Ok, das klingt interessant. Könntest du vielleicht ein Beispiel geben? |
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| 11.11.2024, 13:01 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » | |||||
Du hast übrigens einen Fehler in deiner Rechnung: Die Wahrscheinlichkeit für "genau (!) eine 6" ist nicht , sondern nur . ---------------------------------------------------------------------------------------------- Nehmen wir mal an, die Quote für Doppel-Sechs wäre statt 2 : 1 dann doch n : 1 gewesen, mit zunächst noch offenem . Dann ist der Bruttoertrag im oben beschriebenen Szenario, wobei bzw. die Bruttoerträge nach den reinen Strategien 1 bzw. 2 kennzeichnen. Und daraus ergibt sich nach Abzug des Einsatzes mit der eigentliche Gewinn. Es ist sowie und damit sowie , und in der Mischung . D.h. für ist am besten, also alles auf Strategie 1. Für dagegen ist alles auf Strategie 2 besser, also . Für ist es egal, da haben wir immer bzw. , hier könnte man sich dann doch auch noch die Varianz genauer anschauen: Es ist stets und damit folglich gilt dann . . Diese quadratische Funktion wird minimiert durch , d.h. dort bekäme man die geringste Standardabweichung. P.S.: Hoffe, ich habe mich nicht auch verrechnet. |
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| 12.11.2024, 07:33 | Bobby Fischer | Auf diesen Beitrag antworten » | |||||
Ich fand die Fragestellung ganz interessant, richtig spannend wird es aber erst, wenn man versucht im Laufe der Zeit seinen Geldbeutel zu maximieren. Dabei bin ich auf folgenden Link gestoßen https://www.derbybetting.org/betting/hedging/ hier wird das ganze anhand von Pferderennen etwas erläutert. Anscheinend lohnt es sich manchmal auch auf Ereignisse mit schlechteren Quoten/Erwartungswert zu setzen. Ob man ein ähnliche Analyse auch für das Würfelspiel machen kann weiß ich nicht, vielleicht kennt sich HAL da besser aus |
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| 12.11.2024, 17:09 | Sin_City | Auf diesen Beitrag antworten » | |||||
Ich habe mir den Artikel einmal angesehen und die verschiedenen Strategien simuliert (danke ChatGPT). Der Artikel kam zu der Erkenntnis, dass die Variante auf die 4 Pferde zu setzen am besten ist. Die Simulation zeigt dagegen etwas ganz anderes - hier hat fast immer die Strategie mit den 2 14:1 Pferden zusammen mit dem 19:1 Pferd die Nase vorn. Gibt es hierfür vielleicht eine mathematische Begründung oder muss man sich auf die Simulation verlassen?
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| 16.11.2024, 15:57 | Sin_City | Auf diesen Beitrag antworten » | |||||
Hat niemand eine Idee? |
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