Doppelpost! Angepasster Einkommensteuersatz |
| 03.12.2024, 16:15 | taxtherich77 | Auf diesen Beitrag antworten » |
| Angepasster Einkommensteuersatz Hallo an die Runde, ich schreibe gerade meine Masterarbeit im Bereich Steuern. Hierzu möchte ich ein Modell entwickeln, um international Superreiche zu besteuern. Nun habe ich ein Modell zumindest in Textsprache entwickelt und versuche nun, das ganze in einer Formel auszudrücken. Zur Erklärung: Superreicher bezahlt Einkommensteuer, jährlich wird dann geprüft ob diese Einkommensteuer mindestens 2 % des Vermögens betragen hat. Wenn nein, wird der Einkommensteuerbetrag auf die 2 % des Vermögens erhöht. Nun werdet ihr sicher gleich bemerkt haben, dass wenn Vermögen und Einkommen sehr weit auseinanderdriften, es auch dazu kommen kann, dass das Einkommen damit komplett aufgezehrt wird. Nämlich genau dann, wenn 2 % des Vermögens > Einkommen. um das zu verhindern, habe ich eine Kappungsgrenze von 50 % eingefügt. Der effektive Einkommensteuersatz darf also nie mehr als 50 % betragen. Ich musste zwar 3 Semester Matge über mich ergehen lassen, allerdings habe ich das schon schnell wieder aus meinem Kopf verbannt. Ich habe versucht eine Formel zu basteln, hoffe nun auch dass sie richtig ist... Vielen Dank für eure Hilfe! PS: Der Beitrag darunter (taxtherich77.) ist auch von mir - ich habe das mit dem Anmelden hier noch nicht so ganz gecheckt
Willkommen im Matheboard! Ich hab den zweiten Beitrag hier reinkopiert und gelöscht, damit es nicht so aussieht, als ob schon jemand antwortet. Viele Grüße Steffen Meine Ideen: Tau = die am Ende zu entrichtende Steuer s = tariflicher Steuersatz (also vor der 2 % Prüfung) E = Einkommen V = Vermögen |
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| 03.12.2024, 20:33 | Elvis | Auf diesen Beitrag antworten » |
Die Formel, die du im Text entworfen hast, lautet Einkommensteuer=min{50%*(zu versteuerndes Einkommen),2%*Vermögen} oder S=min{0.5 E, 0.02 V}. Damit bezahlt ein Milliardär mit 100 $ zu versteuerndem Einkommen 50 $, ein Milliardär mit 1 Milliarde $ zu versteuerndem Einkommen 20 Millionen $. In beiden Fällen sehe ich noch nicht, wieso solche läppischen Beträge eine auch nur annähernd gerechte Steuer sein soll. |
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| 03.12.2024, 20:51 | Elvis | Auf diesen Beitrag antworten » |
Ich sehe gerade, dass du eine Fallunterscheidung gemacht hast, so dass bei hohem Einkommen sE Steuern anfallen, womit der Einkommensmilliardaer gerecht besteuert wird. Das ist in Ordnung, ist aber gänzlich unabhängig vom Vermögen. Damit ist aber immer Steuern=sE, also das Modell genau so nutzlos wie die Formeln. |
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| 03.12.2024, 20:55 | Elvis | Auf diesen Beitrag antworten » |
Vergiss es bitte, meine ersten beiden Einlassungen sind falsch. |
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| 03.12.2024, 21:50 | HAL 9000 | Auf diesen Beitrag antworten » |
https://www.onlinemathe.de/forum/Pruefun...ne-Masterarbeit |
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| 03.12.2024, 22:00 | Steffen Bühler | Auf diesen Beitrag antworten » |
Da ja dort schon geantwortet wurde, wird hier geschlossen. Bitte teile beim nächsten Mal jeweils in den Foren mit, dass Du die Frage auch woanders gestellt hast. Sonst bemühen sich viele Leute unnötig um Dich. |
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