Alternativtest Auswertung? |
| 13.03.2007, 14:12 | gizosch | Auf diesen Beitrag antworten » |
| Alternativtest Auswertung? In einer Klinik wurde festgestellt, dass bei ca. 60% der Patienten Placebos wirken. Die Chefärztin der Klinik vertritt nach langen Beobachtungen die Meinung, dass der Anteil der auf Placebos ansprechenden Patienten 80% beträgt, wenn man Placebos mit einem ausgesprochen bitteren Geschmack verwendet. Man möchte diese Aussage klinisch überprüfen und statisch auf dem Signifikanzniveau 5% auswerten. Vor der klinischen Untersuchung wurden Sie gebeten, ein entsprechendes mathematisches Testverfahren zu entwickeln. Bei der anschließenden klinischen Untersuchung wurden diese bitteren Placebos 20 Patienten verabreicht und man stellte fest, dass 17 von ihnen darauf ansprachen. Treffen Sie auf der Basis des vorliegenden Zahlenmaterials eine Entscheidung und begründen Sie Ihre Entscheidung. Sooo......ich hab geschrieben, dass 17, wenn man p= 0,6 als 0 Hypothese nimmt, in den Ablehnungsbereich einzuordnen ist, da das Signifikanzniveau unterschritten wird.... Mein Lehrer meinte aber, dass das noch nicht ausreichend sei...und ich sollte noch dazu begründen, ob denn 16 in den Ablehnungsbereich gehört....und ich meinte nein...aber er war immer noch nicht zufrieden.... also wollte ich euch mal fragen, wie man das denn anders begründen soll? Warum gehört 14 beispielsweise in den Annahmebereich der 0 Hypothese? Vielen Dank schon einmal im Voraus
|
||
| 13.03.2007, 21:33 | Ari | Auf diesen Beitrag antworten » |
Wenn du 17 in den Annahmebereich mitreinnimmst, erhältst du für den Fehler 1. Art nur 1,6% (erweiterst du den Bereich von 16 bis 20 sinds schon 5,1%, also zu viel). Aber wenn du 17 in den Ablehnungsbereich eingeordnet hattest, hättest du auch die 16 dort einordnen müssen
DIe Zuordnung bzw. Grenzen von Annahme- und Verwerfungsbereich legst du ja nach Aufgabenstellung so fest, dass die Wahrscheinlichkeit für einen Fehler 1. Art 5% nicht überschreitet. |
||
| 14.03.2007, 10:01 | gizosch | Auf diesen Beitrag antworten » |
also gehört 17 doch in den Annahmebereich? und 16 nicht? Oder wie? |
||
| 14.03.2007, 10:48 | gizosch | Auf diesen Beitrag antworten » |
hab mit jetzt aufgabe und Antwort ca 7 mal durchgelesen und werde jedes Mal verwirrter....
Was genau ist denn nun überhaupt die Entscheidungsregel, wenn ich p=0,6 als 0 Hypothese nehme....dass der Fehler 1. Art 0,05 nicht überschreiten darf, oder? Damit wäre doch die 17 eigentlich doch noch in dem Annahmebereicht???
|
||
| 14.03.2007, 21:22 | Ari | Auf diesen Beitrag antworten » |
Die Wahrscheinlichkeit, dass zwischen 17 und 20 Menschen auf Placebos ansprechen, obwohl p=0,6 gilt, beträgt nur ca. 1,5% (=Fehler 1. Art, Entscheidungsregel). Also gehört die 17 in den Annahmebereich der H0-Hypothese. |
||
|
|
Verwandte Themen
| Die Beliebtesten » |
|
| Die Größten » |
|
| Die Neuesten » |
|
