Der offizielle Small-Talk-Thread - Seite 164

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Equester Auf diesen Beitrag antworten »

Bin mal schon direkt nach dem Kart fahren, Auto gefahren.
Gleich fast en Unfall. Das Lenkrad vom Kart hat sich etwas schwerer gelenkt,
als das von meinem BMW Oo Da war schnell zu weit gezogen!^^
Cheftheoretiker Auf diesen Beitrag antworten »

Da ist das Wochenende schon wieder vorbei... unglücklich
 
 
Cel Auf diesen Beitrag antworten »

Morgen geht die Uni weiter. Hab eine schwere Woche: Jeden Dienstag frei und die Freitage, an denen ich an der Uni bin, bilden eine Nullmenge. Morgen zwei Stunden Nichtlineare Optimierung. smile
Equester Auf diesen Beitrag antworten »

Ich zieh nach Dortmund geschockt


Di von 8-18 Uhr, Mi von 10-18 Uhr, Do von 8-16 Uhr mit 2Std Pause, Fr von 10-14 Uhr.

Die Übungen (3 an der Zahl) noch gar nicht miteingerechnet und die SQ's ebenfalls nicht xP
Ibn Batuta Auf diesen Beitrag antworten »

Become a doc or die tryin' Freude


Ibn Batuta
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

@Equester

Welchen Studienabschnitt hast du denn abgeschlossen, dass du wechselst? Oder machst du das mittem im Studium?



Zitat:
Original von Ibn Batuta
Become a doc or die tryin' Freude

Angesichts der aktuellen Ex-Docs vielleicht auch:
Become a doc or blamier-dich-bis-auf-die-Knochen-und-ruinier-deine-Karriere tryin' Augenzwinkern
Cel Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Equester
Ich zieh nach Dortmund geschockt


Ich befinde mich in meinem vorletzten Semester im Master. Du auch? Augenzwinkern
Ibn Batuta Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von sulo
Angesichts der aktuellen Ex-Docs vielleicht auch:
Become a doc or blamier-dich-bis-auf-die-Knochen-und-ruinier-deine-Karriere tryin' Augenzwinkern


Big Laugh

Wenn wir ganz ehrlich sind, waren diese Doktorarbeiten ja auch Laberarbeiten. Zusammengeschusterte Literaturrecherche über Jahre hinweg. Das sieht bei den Naturwissenschaften (meistens) ganz anders aus. Da ist mit Abschreiben nicht viel drin.

Dennoch: cooler Spruch, Sulo. Big Laugh


Ibn Batuta
Equester Auf diesen Beitrag antworten »

@Cel: Ich bin in meinem vorletzten Bachelor. Gilt das auch?^^


@sulo: Dann halt den Master in Dortmund. Angenehme "Arbeitszeiten" sind mir viel wert!^^
Cel Auf diesen Beitrag antworten »

Gilt schon eher. Augenzwinkern Ich glaube, der Bachelor belastet mehr. Oder man macht sich mehr Sorgen, keine Ahnung. Das letzte Semester bei mir was nervig, dieses wird gut. Evtl. werde ich ein Seminar nach hinten verschieben, das jetzige nervt. Ansonsten bin ich im Soll, falls alle Module angerechnet werden. Weiß man ja nie. Big Laugh
chocolate4ever Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Ibn Batuta
Zusammengeschusterte Literaturrecherche


Oh man das hat mich grad total krass an die Seminararbeit erinnert die im Prinzip auch nix anderes ist -_-
Ibn Batuta Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von chocolate4ever
Zitat:
Original von Ibn Batuta
Zusammengeschusterte Literaturrecherche


Oh man das hat mich grad total krass an die Seminararbeit erinnert die im Prinzip auch nix anderes ist -_-


Naja, in deiner Schulseminararbeit wirst du auch kaum was fundamental neues herausfinden können, sodass das schon in Ordnung ist.

Eine Doktorarbeit mit dem Titel Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU ist im Endeffekt aber nichts anderes als eine x-fach größere Literaturrecherche in Buchform. (In diesem Fall sogar noch plagiiert.)


Ibn Batuta
chocolate4ever Auf diesen Beitrag antworten »

haaahahahaa

Ja aber trotzdem...es ist so ein Schwachsinn....
Ibn Batuta Auf diesen Beitrag antworten »

Neues Übungsblatt erstellt. Freude


Ibn Batuta
tmo Auf diesen Beitrag antworten »

Jetzt haben diese überbezahlten Lotsen echt nochmal über 5% rausgeholt. Wie mich das ekelt. Solch geldgierigen Leute.

Wenn die wirklich so gestresst (haben wohl alle ein ziemlich schwaches Gemüt...) sind, dann soll man halt mehr einstellen und dann darf diese privilegierte Berufsgruppe mal erfahren, was Teilzeit bedeutet. Natürlich mit halbem Gehalt.
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Du hast Recht, tmo. Mir geht das auch ziemlich auf den Senkel, alle halbe Jahre streiken die... unglücklich

Hier im Norden gibt es auch eine Privatbahn, bei der die Lokführer permanent streiken. Ein Wunder, dass die nicht längst pleite sind...
Cel Auf diesen Beitrag antworten »

Wenn die Bahn mal wieder irgendwann streikt, dann ist die Privatbahn die einzige, die ohne Einschränkung fährt. Bisher jedenfalls. Big Laugh
https://mathe Auf diesen Beitrag antworten »

Ok, ich weiß, dass das jetzt eigentlich nicht hier reingehört, aber vielleicht kann ja doch bitte jemand kurz über folgenden thread schauen^^:

http://www.deutschboard.de/topic,5229,-m...perativ%29.html

Dennis ist sich bei seiner Antwort nicht ganz sicher, was sich u.a. hier rauslesen lässt "...dann lass die gute Gegenargumente geben...", andererseits ist es ja jetzt ziemlich unwahrscheinlich, dass ein neuer Helfer sich dieser Frage annimmt, da da erstens schon viele Antworten stehen und zweitens es im Deutschboard eben auch nur sehr wenige Helfer gibt... Die Frage ist dringend, also würde mich echt freuen wenn sich das jmd kurz anguckt! danke!!
lgrizu Auf diesen Beitrag antworten »

Also die wirklich Geldgierigen Menschen sind die, die die Arbeitskraft ausbeuten und sich ihren Mehrwert privat aneignen. Ich finde es schön zu sehen, welche Auswirkungen es haben kann, wenn die Arbeiter sich solidarisieren, auch wenn es hier "nur" um Lohnerhöhungen geht. Betrachten wir die Inflationsrate und nebenher die Verteuerungsrate von Lebensmitteln (damit meine ich nicht, wie üblich gedacht Nahrungsmittel, sondern wirklich Lebensmittel, also die zum Leben notwendigen Mittel, wozu auch Miete, Energiekosten etc. gehören), dann liegt diese weit über der Inflationsrate. Nun geben durchschnittliche Arbeiterfamilien so was um die 80-90% ihres Einkommens für Lebensmittel aus, da interessiert es sie einen Scheiß, ob Yachten günstiger geworden sind oder wie die "errechnete" Inflationsrate ausschaut, also um wie viel die Geldmenge angestiegen ist, das was sie spüren ist eine zunehmende Entwertung ihrer Arbeitskraft.

nun betrachten wir Tarifauseiandersetzungen, diese finden im Nachhinein statt, also nach der Verteurungsrate um die Reallöhne anzupassen, das findet doch nur in den seltesten Fällen statt, die IG Metall "handelte" etwas über 3% aus, mit einer Laufzeit von 18 Monaten, bei zur Zeit 2,5% Inflationsrate und einer Verteuerungsrate von teilweise 15% bei Lebensmitteln oder sogar 20% bei Energiekosten ist das lächerlich und da sind auch die 5%, die übrigens für einen Zeitraum von ebenfalls 17 Monaten ausgehandelt wurden auch ziemlich lachhaft und keine annähernde Anpassung an die Verteuerungsrate von Lebensmitteln.

Es spaltet die Arbeiterschaft an sich, wenn man sich so darüber äußert.

Zu der Bahnauseinandersetzung: Die Metronom AG hat auch lange Zeit gestreikt, ich weiß nicht zu welchem Konzern eure Privatbahn gehört, aber sowohl Nord-West Bahn als auch die zum französischen Veolia Konzern gehörende Metronom AG halten sich nicht an die Bundestarifverträge für Lokführer. Ein Freund von mir arbeitet bei der Eurobahn und bekommt nur 68% des Lohnes der DB Angestellten, deshalb streiken sie, sie möchten eine Lohnanpassung an den Bundestarifvertrag, ich finde die Auseinandersetzung mehr als gerechtfertigt.

Hinzu kommt, dass die 500 größten Produktionsverbünde stetig steigende Gewinne erzielen, so stieg der Umsatz pro Beschäftigten in der Automobilindustrie zum Beispiel um 150% von 1990 auf 2000, im gleichen Zeitraum stiegen die Löhne und Gehälter aber nur recht wenig an, der Bruttostundenlohn im Fahrzeugbau betrug 2001 17,71 Euro, in den letzten Jahren ist die Tendenz sogar rückläufig, also eher sinkende Löhne und Gehälter bestimmen die Tagesordnung.
jester. Auf diesen Beitrag antworten »

@https: Natürlich steht das Verb dort im Konjunktiv. Das erkennt man schon durch Abgleich mit einer Verbtabelle o.Ä.
Und der Konjunktiv ist natürlich weitaus mehr als nur "würde". In diesem Fall wird der Konjunktiv so verwendet, wie es hier beschrieben ist.
tmo Auf diesen Beitrag antworten »

@lgrizu: Das stimmt schon alles, aber: Wir reden hier von einer Berufsgruppe mit ca. 30 Stunden Arbeitszeit pro Woche und einem Jahresgehalt von 100.000 Euro. Die haben sich den Beruf doch alle bewusst ausgesucht. Und nicht wenige bestimmt aus finanziellen Gründen (Ich mein es kann ja nicht wirklich lebenserfüllend sein in so nem Tower zu sitzen Big Laugh ). Und nach 2-3-jähriger Ausbildung winkt dann das große Geld. Viele Erzieherinnen müssen ihre VIER-jährige Ausbildung sogar in den ersten 2 Jahren selbst finanzieren.

Es kann nicht wahr sein, dass solche Leute mehr Geld haben wollen (die könnten doch trotz steigender Lebensmittelpreise zwei 4-köpfige Familien ernähren), völlig egal ob sie Fehler machen dürfen oder nicht. Wenn ein Betreuer in einem Heim für beeinträchtige Menschen bei einem Spaziergang ein Fehler gemacht, dann liegt halt jemand unterm Auto. Und dafür gibts dann 20000 Euro im Jahr...

Das Traurige ist, dass den Behinderten unterm Auto keine Sau interessiert, aber fliegen will jeder (ich nicht). Deshalb gibt man auch noch nach und erhöht die Löhne für die Lotsen...

Wenn private Lokführer streiken, weil sie weniger Lohn kriegen als die bei der Bahn angestellten, dann ist das durchaus verständlich (wenn auch ärgerlich für alle Bahnfahrer), aber für die Lotsen habe ich echt Null Verständnis. Und dann kann der Beruf noch so stressig sein (als wären das andere nicht...)

Ganz einfach Lösung: Anzahl verdoppeln, Arbeitszeit und Gehalt halbieren. Dann hat niemand mehr Stress.
https://mathe Auf diesen Beitrag antworten »

@jester geschockt geschockt

ok, das Verb könnte also durchaus auch im Konjunktiv stehen... aber:

hier ein Beispiel aus Wikipedia für einen Satz im Konjunktiv:

Gehen wir! (letzteres ist nur durch Betonung unterscheidbar von der Frageform: „Gehen wir?“).

und nun für den Imperativ:

Gehen wir! (s. hier ganz oben http://de.wikipedia.org/wiki/Imperativ_(Modus) )

Unterschied gibt es keinen, nur Sinngemäßen, der allerdings Interpretationssache ist.

MMn wäre dies aber immer noch Imperativ, gerade wegen dem Sinnbezug zur Zufallsvariable, ohne dieses Hintergrundwissen könnte es natürlich auch Konjunktiv sein.

Was denkst du dazu...?
lgrizu Auf diesen Beitrag antworten »

Die Problematik liegt doch aber nicht in der Überbezahlung der Fluglotsen sondern in der Unterbazahlung der Erzieher, Krankenschwestern, Verkäufer etc.

Ich bin auch kein großer Freund des Fliegens, es ist kalt, laut und eng, und könnte mir auch nicht vorstellen, mein Leben im Tower zu verbringen, ich kann mir nicht einmal vorstellen, was ein Fluglotse so macht und wo der Unterschied zu einem Bahnhofsvorsteher ist. Dass das Gehalt hoch ist, ohne Frage, ob gerechtfertigt kann ich nicht sagen. Aber auch an Fluglotsen erwirtschaftet die Tourismusindustrie einen Mehrwert, der sich Privat angeeignet wird. Ich finde, dass sie ihre Fähigkeit, die Infrastruktur lahmzulegen auch solidarsich nutzen könnten, höhere Gehälter der sog. sozialen Berufe zu erwirken, aber das liegt nicht im Interesse der Gewerkschaftsführung, die sich lieber als Comanager der Unternehmer aufspielt und die Belegschaften bemüht ist zu spalten.

Ich kann verstehen, dass gerade die Vergleiche Erzieher-Fluglotse einen echt wütend machen können, aber der Fehler liegt im System.
Black Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von lgrizu
[...] Nun geben durchschnittliche Arbeiterfamilien so was um die 80-90% ihres Einkommens für Lebensmittel aus[...]


Ist das tatsächlich so? Wenn ja, dann läuft bei denen aber ganz gewaltig was falsch. In kaum einem anderen Land der Welt sind Lebensmittel so günstig wie in Deutschland, wir kommen zb zu zweit mit 200€ pro Monat locker über die Runden, und das ohne dass wir jetzt extrem auf den Preis schauen beim Einkaufen.

Gestiegene Lebensmittelpreise sind für mich kein Argument, weil diese in Deutschland nach wie vor sehr günstig sind.
jester. Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von https://mathe
Was denkst du dazu...?


Das mit dem "Gehen wir" ist in meinen Augen ein unglücklich gewähltes Beispiel. Denn dort stimmen die Verbformen (eben gerade "gehen" und "gehen") im Imperativ und Konjunktiv überein.
Im Fall der Zufallsvariable ("zähle") ist das nicht gegeben, denn es gibt sozusagen im Imperativ keine dritte Person. Der Imperativ umfasst ja nur die Formen "Zähle" (bezogen auf "du"), "Geht" (bezogen auf "ihr"), sowie "Gehen Sie" und "Gehen wir" als unechte Imperativformen, die als Ersatz für nicht existente Imperativformen an ein Pronomen ("Wir"/"Sie") gebunden sind (vgl. Wikipedia, Imperativ).
Nun gleicht man die passenden Verbformen der dritten Person für das Verb "zählen" und ab und stellt fest, dass "er/sie/es zähle" eindeutig dem Konjunktiv zuzuordnen ist.

Die Tatsache, dass hier eine befehlsähnliche Bedeutung vorhanden ist, bedeutet ja nicht, wie Wikipedia auch sagt, dass der Verbmodus der Imperativ ist.
tmo Auf diesen Beitrag antworten »

Wer jetzt über- und wer unterbezahlt wird, hängt ja nur davon ab, mit welchem Maß man misst. Die Relation stimmt auf jeden Fall nicht.
Und wenn sich auch nur irgendjemand von denen mal Gedanken über diese Relation machen würde, dann würden die ganz schnell selbst darauf kommen, dass man doch mal mit seinem Beruf/Einkommen zufrieden sein könnte, anstatt zu streiken.



@Black: Ich komme auch mit meiner Freundin mit 150 € monatlich für Lebensmittel aus. Das meiste davon zwar vom Aldi, aber das ist ja mittlerweilse absoluter Standard, abgesehen von Frischfleisch und Bier (also 70% meiner Ausgaben Big Laugh ) bleiben da ja mittlerweile keine Wünsche mehr offen. Tut mir zwar Leid für viele Einzelhändler ausm Ort, aber als Student hat man keine andere Wahl Big Laugh Aber ich kann meinen lokalen Bäcker jedem Fluglotsen empfehlen Augenzwinkern
lgrizu Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Black
Zitat:
Original von lgrizu
[...] Nun geben durchschnittliche Arbeiterfamilien so was um die 80-90% ihres Einkommens für Lebensmittel aus[...]


wir kommen zb zu zweit mit 200€ pro Monat locker über die Runden

Gestiegene Lebensmittelpreise sind für mich kein Argument, weil diese in Deutschland nach wie vor sehr günstig sind.


Dann hast du aber eine wirklich günstige Wohnung....

Ich habe eben deswegen dazu geschrieben, dass Lebensmittel nicht mit Nahrungsmitteln verwechselt werden sollten.
tmo Auf diesen Beitrag antworten »

Naja ich könnte so manchen Lotsen eine 2-Zimmer-Wohnung im 5. Stock in Kelsterbach mit Balkon Richtung neuer Landebahn empfehlen. Da zahlt man bestimmt nicht viel Miete und kann mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren Big Laugh


@lgrizu: Es ist ja jetzt egal, was wir Lebensmittel nennen und was nicht. Auf jeden Fall sind die Preise natürlich für fast alles gestiegen. Trotzdem bleibe ich dabei, dass 100.000 Euro bei 30 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit schon Luxus ist, da fährt man halt mal ein Mercedes und hat sein Eigenheim in einem idyllischen Vorort oder sonstwo. Klar, man wird jetzt nicht direkt steinreich. Aber warum sollten sie auch? Tun sie denn irgendetwas besonderes? Etwas Innovatives? Etwas, was nur wenige im Stande sind zu tun?

Klar gibt es auch Leute, die weniger tun, und mehr Geld kriegen. Aber man kann doch nicht mit einer Ungerechtigkeit eine andere ins rechte Licht rücken.
Black Auf diesen Beitrag antworten »

Okay sorry das hab ich überlesen Tanzen

Wobei aber die Mietpreise in den letzten Jahren im allgemeinen auch nicht übermäßig gestiegen sind (abgesehen von einigen Großstädten).

Das mit den Energiepreisen ist natürlich richtig, aber da sehe ich Lohnerhöhungen auch nicht als das richtige Mittel an (da sehe eher den Staat in der Pflicht).

Ein Problem ist dass die Gewerkschaften zuviel Einfluss haben:

- Die Lokführer streiken, bekommen eine Lohnerhöhung. Als Folge davon erhöhen die Bahnbetreiber die Fahrkartenpreise, die Last tragen die Kunden

- Bei den Kunden sind vllt wiederum einige in Gewerkschaften organisiert, als Folge streiken also auch IGMetall und Co.

- ...das Spiel könnte man jetzt so weiter machen


Was ich damit sagen will:

Durch den (zu) starken Einfluss der Gewerkschaften werden die gestiegenen Kosten (sei es für Nahrungsmittel, Energie oder was auch immer) zumindest teilweise auf die Beschäftigten umgewälzt die nicht in Gewerkschaften organisiert sind, und nicht in den Genuss von regelmäßigen Lohnerhöhungen kommen.

Man muss sich nur mal anschauen wie sich die Reallöhne der in Gewerkschaften organisierten, und den sonstigen Beschäftigten in den letzten 20 Jahren entwickelt haben...
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Ich wollte nicht ausdrücken, dass ich kein Verständnis hätte für Menschen, die unterbezahlt arbeiten (müssen) und sich dann organisiert dagegen wehren, im Gegenteil. Wenn man mal ein bisschen drüber nachdenkt, wer welche Gehälter wofür bekommt, dann kriegt man das große Kotzen Kotzen Kotzen

Aber diese Bahnleute sind wirklich dauernd am streiken und ich meinte tatsächlich, dass es mich wundert, dass die ihren Betrieb nicht schon längst ruiniert haben durch die Streikerei.
lgrizu Auf diesen Beitrag antworten »

Durch den Einfluss von Gewerkschaften? geschockt

Es ist eher so, dass die gewinnmaximierende Handlungsweise der Industrie- und Finanzmonopole das Problem sind, die Gewerkschaften sind die einzige Organisationsformen, die die Interessen der Arbeiter in der Lage sind zu vertreten, ob die Gewerkschaftsführung sich dieser Aufgabe auch tatsächlich immer so bewusst ist sei einmal ganz dahingestellt, aber einen zu großen Einfluss von Gewerkschaften spüre ich nicht, eher einen zu großen Einfluss von Lobbyisten der Indusitrie.
Black Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von lgrizu
[...] Gewerkschaften sind die einzige Organisationsformen, die die Interessen der Arbeiter in der Lage sind zu vertreten[...]


Aber natürlich nur jener Arbeiter die in der Gewerkschaft sind, und das Privileg hat nicht jeder.
Es gibt Millionen Beschäftigte die in den letzten 10 Jahren keinerlei Lohnerhöhung bekommen haben, und das trotz gestiegener Preise.
Wenn Gewerkschaften Lohnerhöhungen für einen Teil der Bevölkerung erzwingen wird die Last für die anderen nur noch vergrößert.
lgrizu Auf diesen Beitrag antworten »

Was aber, wie bereits gesagt, an der Maximalprofitbringenden Ausbeutung der Arbeitskraft liegt. Die Lasten werden doch nicht vergrößert durch den Einfluss von Gewerkschaften sondern durch den grundsätzlichen antagonistischen Widerspruch zwischen denjenigen, die sich an der Ausbeutung der Arbeitskraft bereichern und denjenigen, die darauf angewiesen sind, ihre Arbeitskraft zu verkaufen. Die Preise steigen doch nicht durch den Anstieg der Löhne und Gehälter sondern durch die Gier der Kapitalisten. Man muss sich nur den Anstieg der Gewinne der Industrieunternehmen anschauen, dabei finden besondere Rücksicht die 500 größten Industrieverbünde, die über 40% des weltweiten Sozialproduktes erwirtschaften, Steigende Gewinne gehen einher mit sinkenden Reallöhnen, das ist Realität. Dass nicht gewerkschftlich organisierte Arbeiter ein leichteres Fressen sind für die Kapitalisten ist dabei doch gar nicht die Hauptseite. Du stellst das dar, als wären die berechtigten Lohnforderungen der Gewerkschaften der Grund von Preisanstiegen, aber die Lohnhandlungen finden erst statt auf Basis des vergangenen Kaufkraftverlustes, also im Nachhinein für die Zukunft.

Sicherlich ist es eine Misere, dass nicht organisierte Arbeiter niedrigere Löhne haben, ebenso, dass die Gewerkschaftsführung sich lieber als Comanager der Unternehmen aufspielt als als Vertretung der Arbeiter. Es liegt in der Verantwortung der Arbeiter, die Gewerkschaftsführung zu überwinden und selbst aktiv zu werden. Und Mitglied in einer Gewerkschaft als Privileg zu bezeichnen ist ja wohl auch mal unter aller Kanone. Ich bin während meines ganzen Studiums in der Gewerkschaft geblieben.

Die gesamte Problematik ist auch nicht in zwei Sätzen aufzuarbeiten, zum Beispiel die Leiharbeitergewerkschaften, die teilweise von den Unternehmensführungen ins Leben gerufen werden, das Mobbing, das einigen gewerkschaftlich aktiven Arbeitern zu Teil wird, Ausschlussverfahren von Arbeitern, die kämpferische Richtungen vertreten, all das würde für sich genommen schon ganze Diskussionen füllen.

Alles in allem ist es absolute Verblendung, bei steigenden Unternehmergewinnen Preisanstiege auf die Lohnforderungen der Gewerkschaften zu schieben.

@tmo:

Stimmt schon, 100.000 ist echt viel Asche, muss man nicht klein reden. Wie gesagt weiß ich nicht genau, was ein Fluglotse so tut und inwiefern das gerechtfertigt ist oder nicht.
chocolate4ever Auf diesen Beitrag antworten »

CEL!! Bist du das auf deinem Avatar? (ich hab ja schon lange mich nicht mehr nach deinen Avataren erkundigt ^_^)
Cel Auf diesen Beitrag antworten »

Was haben denn die großen Buchstaben zu bedeuten? Augenzwinkern Ich antworte erst danach. Big Laugh
Black Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von lgrizu
Du stellst das dar, als wären die berechtigten Lohnforderungen der Gewerkschaften der Grund von Preisanstiegen, aber die Lohnhandlungen finden erst statt auf Basis des vergangenen Kaufkraftverlustes, also im Nachhinein für die Zukunft.


Das ist natürlich richtig. Ich will auch nicht den Gewerkschaften den Schwarzen Peter für die Preissteigerungen zuschieben (sorry wenn das so rüber kam) , meine Kritik bezieht sich auf Folgendes:

Zitat:

Die Lasten werden doch nicht vergrößert durch den Einfluss von Gewerkschaften sondern durch den grundsätzlichen antagonistischen Widerspruch zwischen denjenigen, die sich an der Ausbeutung der Arbeitskraft bereichern und denjenigen, die darauf angewiesen sind, ihre Arbeitskraft zu verkaufen.


Die Gewerkschaften führen zu einer Umverteilung der Last, sie haben diese natürlich nicht ursächlich zu verantworten, aber ihre "Lohnverhandlungen" führen eben dazu dass einige stärker darunter zu leiden haben als andere.
chocolate4ever Auf diesen Beitrag antworten »

huh? die großen buchstaben waren ein ruf nach dir. oder was meinst du? ^^
Cel Auf diesen Beitrag antworten »

In Kombi mit den Ausrufezeichen dachte ich an Entsetzen. Big Laugh Nein, das bin nicht ich. Das ist Mr. Brandon Flowers.
chocolate4ever Auf diesen Beitrag antworten »

Achso ach quatsch.
Aaaah. Schaut aber gut aus =D
MI Auf diesen Beitrag antworten »

Zu den steigenden Energiepreisen:
Zumindest steigende Strompreise sind gesellschaftlich mehrheitlich gewollt bzw. in Kauf genommen. Dass also jede Familie im Durchschnitt mehr ihres Gehaltes dafür ausgeben muss ohne gleich eine entsprechende Gehaltserhöhung zu bekommen versteht sich dann von selbst. Es gibt zwei Alternativen: Entweder werden die nötigen Investitionen, die die Preise treiben, vom Staat auf Pump bezahlt - was bei dem durchschnittlich immer noch vorhandenen Wohlstand bei gleichzeitiger Schuldenbelastung eher kontraproduktiv wäre - oder aber man spart. Das größte Problem hierbei ist aber, dass die Familien mit wirklich kleinem Einkommen da nicht so große Möglichkeiten haben wie der Häuslebauer, da sie nicht die Energiesanierung des Hauses vornehmen können. Für Mietwohnungen müsste man von Staats wegen die Immobilienbesitzer in die Pflicht nehmen, wozu es durchaus Ansätze gäbe.
Anders sieht das natürlich mit Gas und Öl für die Heizung aus.

Zu den Gewerkschaften:
Dass eine Gewerkschaft sich auch wirklich wirksam für die Belange von ganz anderen Arbeitsgruppen einsetzt halte ich für utopisch - und das ist auch nicht die Aufgabe der Gewerkschaften. Das liegt dann schon eher im Aufgabenbereich der Gewerkschaftsverbünde - aber mehr als nach Mindestlohn zu schreien gelingt da zumindest öffentlichkeitswirksam selten.
Insgesamt war ich allerdings von den meisten Gewerkschaften (ausgenommen die bereits angesprochenen üblichen Verdächtigen) - insbesondere den großen Industriegewerkschaften - während der großen Finanzkrise sehr überrascht. Man hat sich zurückgehalten mit neuen Forderungen und daran gearbeitet, dass die Jobs nicht verloren gehen. Dass die Gewerkschaften dann jetzt kommen und durchaus auch 6,7 % fordern (und dann vielleicht 4% erhielten) kann durchaus angemessen sein - genau kenne ich die durchaus komplexe Wirtschaftslage in den Einzelbetrieben nicht.

Trotzdem: In den industriellen Bereichen mit großen Gewerkschaften gibt es meines Wissens nach leicht bis moderat steigende Reallöhne. Problematischer ist dort eher, dass die Arbeiter in extrem kurz befristete Arbeitsverhältnisse oder dauerhafte niedrigbezahlte Leiharbeit gedrängt werden, die unter Tarif bezahlt wird. Die Forderungen nach "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" sind meiner Ansicht nach daher sehr viel hilfreicher für die Bevölkerungsgruppen mit Armutsrisiko in solchen Bereichen als wirklich große Lohnsteigerungen.
Demgegenüber halte ich die Forderung für unbefristete Übernahme aller Azubis für extrem kontraproduktiv.

Gruß
MI
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