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Telperion Auf diesen Beitrag antworten »

Das kann natürlich auch gut sein, wer sich nicht ein wenig mit Snooker beschäftigt könnte die Personen garnicht kennen, gerade weil ich den einen nur mich Vornamen genannt habe..
MI Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Zellerli
Das ist nämlich Inhalt in Geschichte und Sozialkunde.


Und das traurige ist: Das stimmt z.B. in meinem Fall nicht. In den Geschi-Zusatzkursen sind wir nicht viel weiter als bis zur Kubakrise gekommen.
Und in Sozialkunde (was in NRW Sozialwissenschaften heißt) interessiert das überhaupt nicht - da haben wir uns mit Marktmodellen beschäftigt, nicht mit Politik (obwohl's für die Mehrheit besser wäre).

Bei den Namen sähe es bei mir auch nicht immer so gut aus. Jedenfalls bekäme ich nicht alle Namen aller Listen, die du da nennst auf die Reihe (wobei ich die Hälfte auch nicht als so bedeutsam einstufen würde. Wer interessiert sich schon wirklich für die Namen der Interimsleute vor Gorbatschow? Stalin, Cruschtschow, Breschnev, Gorbatschow - klar, aber die anderen beiden? Wen interessieren so wirklich die Premierminister Frankreichs, wenn die Hauptmacht beim Präsidenten liegt?)

Gruß
MI
 
 
chocolate4ever Auf diesen Beitrag antworten »

OMGOMGOMG in zwei Tagen fängt das Abi an. Paaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanik!!! geschockt
Gualtiero Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:

Paaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanik!!! geschockt

Dann mal gaa . . . . . aanz ruhig. Augenzwinkern

Tief durchatmen, Tee trinken - und entspannt an die Sache rangehen.

Und natürlich viel Erfolg. Freude
chocolate4ever Auf diesen Beitrag antworten »

=/ ich hoffe das klappt.
dankeschön!
Telperion Auf diesen Beitrag antworten »

Kopf hoch choco, du packst das! smile Tanzen
Telperion Auf diesen Beitrag antworten »

Waaaargh, hilfeeee, Windows bootet auf meinem Laptop nicht mehr (da ist auch Ubuntu drauf). Leider sind auf Windows meine ganzen Maple Worksheet, unter anderem aber auch Programme, die ich in Maple geschrieben habe und wodrüber ich nächste Woche ne mündliche Prüfung habe...
Das darf nicht war sein. Forum Kloppe Forum Kloppe
Louis1991 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Telperion
Waaaargh, hilfeeee, Windows bootet auf meinem Laptop nicht mehr (da ist auch Ubuntu drauf). Leider sind auf Windows meine ganzen Maple Worksheet, unter anderem aber auch Programme, die ich in Maple geschrieben habe und wodrüber ich nächste Woche ne mündliche Prüfung habe...
Das darf nicht war sein. Forum Kloppe Forum Kloppe


Mein Ubuntu auf dem Laptop bootet seit August letzten Jahres beim Hochfahren mit einer Wahrscheinlickeit von etwa 10-20%... ich versuche immer, den Laptop so lange wie möglich auf Stand-By zu lassen, aber muss ich dann doch mal rebooten, ist das Geheule groß. Big Laugh

Jegliche Freaks, die ich bis jetzt um Hilfe gebeten habe, konnten mir nicht verraten, woran es liegt.... wünsche dir mit deinem Problem mehr Glück!
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Mein Macbook läuft seit 2 Jahren ohne Probleme, ohne Neuinstallation, so schnell und zuverlässig wie am ersten Tag. Teufel
Telperion Auf diesen Beitrag antworten »

Naja, er hat sich entschieden zu booten, sodass ich die Daten schnell sichern konnte, seitdem bootet er nicht mehr. -.-

@Iorek: Ich habe mein Netbook seid 4,5 Jahren. smile
Cel Auf diesen Beitrag antworten »

Mein MacBook wird dieses Jahr 4 und läuft. Lediglich Lion scheint wohl eine etwas zu dicke Mähne zu haben, ich denke über ein Downgrade nach ...
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Ich bin bisher mit Lion sehr zufrieden, kann aber auch der Resourcenbonus in meinem Macbook sein. 2 Jahre machen da ja einiges aus...
chocolate4ever Auf diesen Beitrag antworten »

1/5 ist geschafft. Bleiben noch 4. oder zwei je nachdem wie man zählt. omg....
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Ich werde nie verstehen, was an der Kreuzung hier direkt um die Ecke so besonders ist, dass es die Leute immer wieder schaffen, sich dort umzubringen. In der Zeit, in der ich hier (bei meinen Eltern) gewohnt habe, gab es lauter Unfälle, mindestens zwei davon tödlich. Und gerade gab es den nächsten und ich war zufällig in der Nähe ... sah auch nicht besonders gut aus für einen Mann, der offenbar bewusstlos im Auto eingeklemmt war. unglücklich

Dabei ist die Kreuzung mit einer funktionierenden Ampel ausgestattet und macht eigentlich wirklich keinen schlimmen Eindruck.

Mindestens genauso traurig war die Leistung der Polizei, die zahlreich vor Ort war und es dennoch nicht geschafft hat, den Verkehr der B10(!) um die Unfallstelle herumzuleiten. Autos und LKWs mussten sich blind auf die Linksabbiegespur der Gegenfahrbahn begeben.

air
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Wenn ich manchmal sehe, was da so im Auto unterwegs ist, ist es kein Wunder, dass so viel passiert.
Da sind uralte Leute, die sich mühsam ihren Gehstock aus dem Wagen hangeln müssen, wenn sie aus dem Wagen krabbeln, aber einen SUV fahren.
Dann gibt es Omas, die mit dem Schlitten ihres verblichenen Gatten ziemlich überfordert sind, aber irgendwie ja einkaufen müssen....
Und schließlich jugendliche Heißsporne, die mit ihren aufgemotzten Kisten Rennauto spielen und für die die Worte Risiko und Rücksicht offenbar Fremdworte sind.

Das Schlimme an der Sache ist, dass solche Fahrer oft unschuldige Menschen mit in einen Unfall verwickeln.
chocolate4ever Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von sulo
Und schließlich jugendliche Heißsporne, die mit ihren aufgemotzten Kisten Rennauto spielen und für die die Worte Risiko und Rücksicht offenbar Fremdworte sind.

Das Schlimme an der Sache ist, dass solche Fahrer oft unschuldige Menschen mit in einen Unfall verwickeln.


oh man ja das erinnert mich daran wie die Jugendlichen bei mir in der Gegend scheinbar nachts Rennen fahren..zumindest klingt es so wenn man nachts um 2, 3 mal aufwacht....
und dann wenn ein Unfall passiert sterben die Unschuldigen noch dazu =/
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Meine Zustimmung! Freude
Gerade die SUV-Sache ist das, was vor ein paar Jahren an der Nachbarkreuzung (nur 30m oder so entfernt) zu einem tödlichen Unfall führte. Die Straße, die nicht die B10 ist, geht bergab in Richtung Kreuzung. Da fuhr eine ältere Person in einem SUV mit leicht erhöhtem Tempo runter, während aus einer Seitenstraße ein Rollerfahrer kam. Der wurde erfasst und, etwas böse ausgedrückt, in Einzelteilen auf der B10-Kreuzung aufgesammelt.

Und wo wir es schon von dieser Kreuzung haben:

Erinnert mich auch an den Unfall vor nur wenigen Monaten, der genau an der selben Stelle (naja, ein paar Meter weiter, sozusagen) passiert ist. Da kam ein Jugendlicher ums Leben, der von einem LKW überfahren wurde – LKW-Fahrer war flüchtig.
In der Öffentlichkeit wurde dieser Fahrer natürlich direkt gelyncht und zerrissen. Bis er dann gefunden wurde und sich herausstellte, dass der Jugendliche betrunken war, sich an den Anhänger klammerte, um "nach Hause gefahren zu werden" und dann von eben jenem überrollt wurde, weil er fiel – der Fahrer hatte gar keine Chance, das überhaupt zu merken.
... da stelle man sich mal vor, wie sich das anfühlen muss, zu erfahren, dass man vor zwei Wochen jemanden überfahren hat und den Hass einer ganzen Stadt auf sich gezogen hat.

Bei dem Unfall heute waren zwei RTW, zwei Notärzte, eine Streifenpolizei, eine Zivilpolizei, ein Leiterwagen und ein kleineres Auto der Feuerwehr vor Ort. Die Autos sahen vergleichsweise wenig beschädigt aus, aber wie gesagt, ein Mann schien im Auto schwer verletzt eingeklemmt zu sein. Ich bin mal gespannt, ob die Zeitung darüber was bringt.

air
Cel Auf diesen Beitrag antworten »

Ein Blümchen für die Mamas an Board! Blumen
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Dankeschön. Tanzen

(Ich hoffe, dass ich nicht die einzige bin... )
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

POW, Right in the Kisser!

Glückwunsch nach NRW Tanzen
Cheftheoretiker Auf diesen Beitrag antworten »

Das wird eine kurze Woche! Tanzen
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Röttgen hat sich selbst ins Aus gekickt.
Wie kann man so unglaublich dämlich sein und Folgendes in einem Interview von sich zu geben:

„Ich meine, ich müsste eigentlich dann Ministerpräsident werden, aber bedauerlicherweise entscheidet nicht allein die CDU darüber, sondern die Wähler entscheiden darüber.“

Echt doof, dass die dummen Wähler sowas entscheiden dürfen... Finger1
Louis1991 Auf diesen Beitrag antworten »

Ich bin (obwohl ich gedurft hätte) dieses Mal nicht zur Wahl gegangen... ich bin überzeugt liberal bzw. libertär - aber da gibt es leider zur Zeit in Deutschland keine Partei, die mich entsprechend vertreten würde. Naja, immerhin bleibt jetzt NRW wohl studiengebührenbefreit, ist ja auch nicht das Schlechteste. Augenzwinkern


Ansonsten: Yay, heute das Topoblatt fertig gemacht und halbes LinA Blatt, jetzt noch eine halbe Stunde Tagesfreizeit genießen. Tanzen
chocolate4ever Auf diesen Beitrag antworten »

Yay ich bin die Nacht wach und lerne....oh man.
chocolate4ever Auf diesen Beitrag antworten »

ich bin die eiiiiiiiiinzige hier....und ich hab nicht mal ahnung von mathe oh man.
Che Netzer Auf diesen Beitrag antworten »

Vermutlich musst du dafür aber auch nicht jeden Tag um 6 Uhr aufstehen Augenzwinkern
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von sulo

„Ich meine, ich müsste eigentlich dann Ministerpräsident werden, aber bedauerlicherweise entscheidet nicht allein die CDU darüber, sondern die Wähler entscheiden darüber.“


Auf der anderen Seite: Immerhin sagt er das, was er auch wirklich denkt. Big Laugh
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

Ein bewusster Nichtwähler bringt mein Herz zehnmal so stark zum Bluten wie ein FDP-Wähler.

@Louis1991:
Zitat:
Naja, immerhin bleibt jetzt NRW wohl studiengebührenbefreit, ist ja auch nicht das Schlechteste.
Staatlich finanzierte Bildung in diesem großen Umfang fordert kein Libertärer, den ich gelesen habe.

Zitat:
Ich bin (obwohl ich gedurft hätte) dieses Mal nicht zur Wahl gegangen...

Du gehst also nicht wählen, weil dir das Angebot nicht passt.
(Es folgen Behauptungen, deren Wahrheit ich nur unterstelle.)
Du bist auch nicht in eine Partei eingetreten, um sie zu verändern oder hast selbst eine gegründet.
Genausowenig hast du eine Petition eingereicht oder ein Bürgerbegehren gestartet, um etwas am Angebot und/oder der Herrschaftsform nachzubessern.

Ich finde das bedenklich und erschreckend. Demokratie und Frieden sind unglaublich hohe Güter, die für uns Jüngere (leider, aber doch zum Glück) keinen relativen Wert haben, weil wir nichts anderes als diesen Luxus kennen.
Aber ich vertraue meinen Verwandten, meinen Lehrern, durchaus auch einigen Auslands-Korrespondenten und den vielen Zeitzeugen, wenn sie sagen, dass Demokratie und Frieden ein unglaublicher Segen sind.

Demokratie besteht nur, solange Demokraten bestehen. Und sie legitimiert sich nur über eine starke Gruppe von Demokraten in der Gesellschaft. Dazu muss jeder seinen Beitrag leisten. Faulheit an dieser Stelle schreit heraus: "Demokratie? Ja, könnt ihr ruhig machen. Hauptsache ihr stört mich nicht." Für mich (ein natürlich sehr subjektiver Schritt) gleichbedeutend mit
"[Herrschaftssystem ihrer Wahl einfügen]? Ja, könnt ihr ruhig machen. Hauptsache ihr stört mich nicht."

Als pragmatischste und "einfachste" Lösung für die nächste Wahl würde ich dir raten, dich mit den Forderungen der FDP und auch den Piraten und Grünen vertraut zu machen und dann zu wählen, was dir am meisten zusagt.
Wäre ich libertär geimpft, würde ich mir den Packen Parteiprogramme vom Bundeswahlleiter schicken lassen und dann gemäß einer Abwägung nach "Chance auf Regierung und damit Veränderung" und "Vertritt meine Ansichten am besten" in eine Partei eintreten und mitmischen.

Aber vielleicht fehlt meinem Appell jegliche Grundlage. Ich kenne nämlich auch Libertäre, die gar keine Demokratie wollen.
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

@ Zellerli

Ich bin ja selbst auch bewusster Nichtwähler. Ich habe dafür meine Gründe, habe sie bestimmt auch schon dutzende Male dargelegt (und mache das hier daher nicht nochmal), und weiß sehr wohl, dass ich daran etwas ändern könnte. Möchte ich aber einfach nicht, denn dazu fehlt mir die Lust. Das darfst du ruhig schrecklich finden, aber dass dein Herz dabei blutet tut mir nicht wirklich leid. Augenzwinkern

Ich bin froh, dass das Wahlrecht ein -recht und keine -pflicht ist und genau so nehme ich es wahr. Ich lasse mir nicht nur nicht von den Gesetzen, sondern erst recht nicht von der Gesellschaft diktieren, ob ich zu wählen habe.

Die ganze Argumentation, die du für Politik bringst, kann man ohne Weiteres auf andere Güter umdichten. Nehmen wir als Beispiel die Wissenschaft/Technologie. Das besteht nur solange, wie wir Leute haben, die daran arbeiten. Und es ist ein sehr hohes Gut, dass wir für sauberes Wasser nicht zehn Kilometer bis zum nächsten Brunnen laufen müssen. Wieso ist also nichts Schlimmes daran, wenn sich jemand nicht aktiv in der Forschung beteiligt?

Zitat:
Dazu muss jeder seinen Beitrag leisten.


Das ist nicht wahr – es müssen nur genügend viele sein. Ich leiste meinen "Beitrag" nicht und sofern ich nichts verpasst habe, haben wir noch keine Diktatur. Augenzwinkern

Auch, wenn ich meine Gründe jetzt nicht beschrieben habe, möchte ich der Vorsichtigkeit halber nur dazusagen, dass Folgendes nicht auf mich zutrifft:
Zitat:
Du gehst also nicht wählen, weil dir das Angebot nicht passt.


Letztlich bin ich froh, dass es politisch engagierte Menschen wie dich und einige meiner Freunde gibt. Sie sind wichtig, das steht außer Frage. Mit dem Gedanken, dass wir aber alle politisch interessiert und engagiert zu sein haben, kann ich mich allerdings einfach nicht anfreunden. Wer möchte, darf das aber fast wieder als Engagement verstehen: Ich kämpfe für mein Recht, dass meine Rechte keine Pflichten sind. Bitte nicht allzu ernst nehmen, diesen Satz. Augenzwinkern

air
Mystic Auf diesen Beitrag antworten »

Ja, mit dem "Nichtwählen" ist es so eine Sache... Die Frage, die man sich dabei eigentlich stellen müsste und die in den meisten Fällen auch durchaus nicht leicht zu beantworten ist, lautet wie folgt: Sind die, welche von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und gewissermaßen für mich wählen, informierter und gehen sie verantwortungsbewußter mit ihrer Stimme um als ich selbst? Mit "verantwortungsbewußt" meine ich natürlich, dass sie das Wohl aller Staatsbürger - und zwar auf lange Sicht - maximieren wollen und nicht primär iihre persönlichen Eigeninteressen verfolgen...

Wenn die Antwort ein klares Ja ist, dann kann und soll man sich sogar der Stimme enthalten, falls nein, muss man wählen und sei es auch nur das kleinste Übel...
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

Der Aspekt von Mystic ist auch ein wichtiger.
Ich glaube, dass Air und Louis wesentlich politischer wählen als der (in Bayern nichtmal unerhebliche) Teil, der das tut, was die Eltern tun, was "man als Bayer" halt tut oder die einfach nach Adelstiteln oder akademischen Graden wählen (ohne Witz nicht wenig, ich empfehle euch dringend mal Wahlhelfer zu machen).

Aber nochmal den Vergleich von dir, Air, mit der Technologie.

Wählen Gehen heißt, dass man einem Menschen seine Stimme gibt, die ihm und seiner Partei eine Mehrheit geben soll, sodass er und seine Partei gewisse Dinge umsetzt.
Das kann jeder, selbst wenn er nur eine Lieblingsfarbe hat (was ich nicht gut heiße, aber es hat eben keine Schwelle, insbesondere ist jeder aufgerufen, auch wenn man weiß, dass nicht jeder sich gleich intensiv damit befasst).

Die Technologie vorantreiben heißt im unkompliziertesten Fall noch durch Konsumverhalten gewisse Technologien/Forschungen zu fördern. Konsumentscheidung und Wahlentscheidung sind in vielen Marktfeldern durchaus vergleichbar.
Die Techologie voranzutreiben heißt aber im Regelfall sich selbst einzubringen. Das ist durchaus auch eine Lebensaufgabe (Studium und Beruf).
Ich sehe da keinen Vergleich zu durchschnittlich nichtmal einem Urnengang pro Jahr.

Überhaupt kann man es nicht annähernd vergleichen, wenn Siemens die Cleversten und am besten ausgebildetsten Fachleute aufruft für sie 50-60 Stunden pro Woche zu arbeiten und wenn das Bundesland NRW alle seine wahlberechtigten Bürger aufruft anonym, gleich und frei zu entscheiden wer die Macht ausüben soll.

Zitat:
Mit dem Gedanken, dass wir aber alle politisch interessiert und engagiert zu sein haben, kann ich mich allerdings einfach nicht anfreunden.

Das gibt meine Worte nur wieder, wenn ein Urnengang für dich "Engagement" ist.

Zitat:
Ich kämpfe für mein Recht, dass meine Rechte keine Pflichten sind.

Es gibt Parteien, die tendenziell mehr Pflichten aufbauen (die Idee dahinter ist ein notwendiger Ausgleich, der einigen Menschen überhaupt erst gewisse Rechte einräumt) und solche, die die Pflichten auf einem Minimum halten (was dazu führen kann, dass einige aufgrund ihrer Ausgangsituation nicht alle Rechte haben). In NRW haben erstere gewonnen. Das würde mich an deiner Stelle zum Urnengang nächstes mal motivieren.
Louis1991 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Zellerli
Ein bewusster Nichtwähler bringt mein Herz zehnmal so stark zum Bluten wie ein FDP-Wähler.

@Louis1991:
Zitat:
Naja, immerhin bleibt jetzt NRW wohl studiengebührenbefreit, ist ja auch nicht das Schlechteste.
Staatlich finanzierte Bildung in diesem großen Umfang fordert kein Libertärer, den ich gelesen habe.

Zitat:
Ich bin (obwohl ich gedurft hätte) dieses Mal nicht zur Wahl gegangen...

Du gehst also nicht wählen, weil dir das Angebot nicht passt.
(Es folgen Behauptungen, deren Wahrheit ich nur unterstelle.)
Du bist auch nicht in eine Partei eingetreten, um sie zu verändern oder hast selbst eine gegründet.
Genausowenig hast du eine Petition eingereicht oder ein Bürgerbegehren gestartet, um etwas am Angebot und/oder der Herrschaftsform nachzubessern.

Ich finde das bedenklich und erschreckend. Demokratie und Frieden sind unglaublich hohe Güter, die für uns Jüngere (leider, aber doch zum Glück) keinen relativen Wert haben, weil wir nichts anderes als diesen Luxus kennen.
Aber ich vertraue meinen Verwandten, meinen Lehrern, durchaus auch einigen Auslands-Korrespondenten und den vielen Zeitzeugen, wenn sie sagen, dass Demokratie und Frieden ein unglaublicher Segen sind.

Demokratie besteht nur, solange Demokraten bestehen. Und sie legitimiert sich nur über eine starke Gruppe von Demokraten in der Gesellschaft. Dazu muss jeder seinen Beitrag leisten. Faulheit an dieser Stelle schreit heraus: "Demokratie? Ja, könnt ihr ruhig machen. Hauptsache ihr stört mich nicht." Für mich (ein natürlich sehr subjektiver Schritt) gleichbedeutend mit
"[Herrschaftssystem ihrer Wahl einfügen]? Ja, könnt ihr ruhig machen. Hauptsache ihr stört mich nicht."

Als pragmatischste und "einfachste" Lösung für die nächste Wahl würde ich dir raten, dich mit den Forderungen der FDP und auch den Piraten und Grünen vertraut zu machen und dann zu wählen, was dir am meisten zusagt.
Wäre ich libertär geimpft, würde ich mir den Packen Parteiprogramme vom Bundeswahlleiter schicken lassen und dann gemäß einer Abwägung nach "Chance auf Regierung und damit Veränderung" und "Vertritt meine Ansichten am besten" in eine Partei eintreten und mitmischen.

Aber vielleicht fehlt meinem Appell jegliche Grundlage. Ich kenne nämlich auch Libertäre, die gar keine Demokratie wollen.



Hey Zellerli,

Erstmal vorweg: ich will nicht, dass das Thema zu weit abdriftet.

Das mit den Studiengebühren ist so eine Sache.... prinzipiell bin ich zwar für Studiengebühren (bzw. eigentlich sogar dafür, dass Unis privatisiert werden, aber das ist dann ja nur der letzte Schritt) - aber aus ganz egoistischen Gründen freue ich mich dann doch, weiterhin 1000€ im Jahr zu sparen. Das ist doch einsichtig, oder?

Ich bin übrigens Mitglied bei den jungen Liberalen und habe in meinem Leben immerhin schon zweimal FDP gewählt, aber so, wie die personell und programmatisch in letzter Zeit drauf sind (kein klares Nein zu den Eurorettungsschirmen fällt mir da spontan ein; bzw. generell viel zu viel Klientelpolitik), haben sie meine Stimme einfach nicht verdient.

Und nun zu deinem letzten Satz - vorweg, alles hier ist subjektiv und spiegelt mein persönliches Weltbild wider, wer anders denkt hat vollstes Recht dazu, ich will hier nur beschreiben, warum ich mich eher ungern aktiv politisch engagiere: ich bin auch nicht unbedingt ein großer Demokratiefan. Ich sehe es für mich als falschen Ansatz an, versuchen zu wollen, den Staat zu gestalten - er soll mich nur soweit es geht in Frieden lassen. Ich möchte meinen Mitmenschen eigentlich in keinster Weise vorschreiben, wie sie zu Leben haben (mal davon abgesehen, dass sie mich bitte nicht abstechen oder bestehlen sollen), genauso wenig möchte ich mir das aber vorschreiben lassen.
Ein Traumstaat wäre für mich kein Staat mit "Volksherrschaft" sondern ein Staat ganz ohne "Herrschaft", der zwar gewisse Grundgesetze durchsetzt (etwa Recht auf körperliche Unversehrtheit), aber keine neuen Gesetze schafft. Das ist dann natürlich keine Demokratie. Es hat sich nur leider in der Geschichte erwiesen, dass die Menschheit ohne Herrscher anscheinend nicht kann, und da ist die Demokratie natürlich jeder Art der Diktatur o.ä. vorzuziehen.

Grüne und Piraten kommen (für mich) übrigens auf keinen Fall in Frage.

lg
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Zellerli
Ich sehe da keinen Vergleich zu durchschnittlich nichtmal einem Urnengang pro Jahr.


Und ich sehe nicht, warum der nötige Aufwand etwas damit zu tun hat. Es bleibt dabei, dass man zu "faul" (uninteressiert, ...) ist, das tun zu wollen, was man dafür tun müsste – und damit riskiert, dieses Gut zu verlieren.
    Wer legt überhaupt fest, was man "zu tun hat"? Reicht es nicht bereits, einmal die Woche in die Zeitung zu schauen, was die Regierung treibt? Muss man wirklich wählen? Und wenn ja, wieso genügt das? Wieso fordert man nicht noch die Mitgliedschaft in einer Partei oder noch mehr? Es erscheint mir viel zu willkürlich und genau darum finde ich den Technologie-Vergleich nicht völlig hergeholt .. es gibt vielleicht aber trefferendere Beispiele, ja.


Zitat:
Es gibt Parteien, die tendenziell mehr Pflichten aufbauen ([...]) und solche, die die Pflichten auf einem Minimum halten ([...]). In NRW haben erstere gewonnen. Das würde mich an deiner Stelle zum Urnengang nächstes mal motivieren.


Oder aber, ich bleibe dabei, für das, an was ich glaube, so zu kämpfen, wie ich es für richtig halte; schließlich bewege ich mich mit meinem Vorgehen des Nichtwählens im gesetzlich erlaubten Rahmen. Aber nochmal: So ernst war der Satz nicht gemeint. Ich sehe mich durch Nichtwählen nicht als Kämpfer. Ich bin auch kein Nichtwähler aus Trotz und Protest.

air
Cel Auf diesen Beitrag antworten »

Unsortierte Gedanken zum Thema:

Menschen, die nicht wählen, sind mir suspekt.

Protestwähler (insbesondere Piratenwähler) oder Menschen, die ihre Stimme ungültig machen und nicht zu Hause bleiben, sind mir sympathisch.

Das Funkenmarieschen (O-Ton Schramm) Kraft hat versprochen, die Studiengebühren abzuschaffen und hat Wort gehalten.

Röttgen wäre besser als Ministerpräsident, aber die Wähler entscheiden mit. Leider.

Andrea Nahles' letzter Kommentar in der Berliner Runde war grandios.

Christian Lindner gehören die Lorbeeren zum Ergebnis der FDP NRW.
Mystic Auf diesen Beitrag antworten »

Österreich's Finanministerin Maria Fekter möchte Fakten schaffen, was GR angeht... Sie meint GR sollte aus der EU austtreten, um einen Wiedereintritt ansuchen und man würde dann " genauer hinschauen, ob das Land überhaupt beitrittsfähig ist"... Gibt's eigentlich noch eine Steigerung für so viel Naivität? geschockt
Mystic Auf diesen Beitrag antworten »

Aaah, das Treffen Merkel-Hollande steht unmittelbar bevor... Bald werden wir auch die Antwort auf die entscheidende Frage wissen, welche alle Kommentatoren bewegt: Gibt's ein Küßchen, einen Handkuss oder nur ein Händeschütteln? Big Laugh

Edit: Inzwischen hat sich das ja geklärt: Die letzte Option war zutreffend... Augenzwinkern
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Ware auch eigentlich nicht anders zu erwarten.

Das Bussi gibt's dann, wenn Hollande schön nach ihrer Pfeife tanzt. Augenzwinkern
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Und jetzt hat dem Röttgen sein Festhalten an Berlin, was ihn unter Garantie eine Menge Stimmen gekostet hat, doch nichts genutzt: Er ist seinen Job los.

Das ist schon bitter für jemanden, der hohe Ambitionen hat/hatte und der "Muttis Klügster" genannt wird/wurde.
Cheftheoretiker Auf diesen Beitrag antworten »

Langes Wochenende! Tanzen
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

Ich finde da hat die Union riesigen Mist gebaut.

Natürlich hat Röttgen Mist gebaut, dass er sich Berlin freihalten, aber trotzdem Spitzenkandidat sein wollte.

Aber Mutti hat nun Mist gebaut, denn sie hat den nach von der Leihen in meinen Augen besten Minister entlassen. Da erlaubt sie es ihm soviele Wochen sein Amt zu schwänzen und dann schmeißt sie ihn raus, als er wieder ran an die Arbeit will.
("bester" ist da sehr relativ. Die machen alle nicht Politik nach meinem Geschmack, die genannten sagen nur neben dem vielen Unfug hin und wieder was sinnvolles).

Röttgen hat schon vor Fukushima gesagt, dass der Atomausstieg bestehen bleiben muss.

Da hätte ich lieber mal den Bahr entlassen, die Schröder oder den Westerwelle.
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