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sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Ich meine, es gibt Schlimmeres als den Tod.

Lebenslang (und ich meine wirklich: lebenslang) in einem Gefängnis zu sitzen, welches wie im von Iorek verlinkten Text beschrieben für Schwerkriminelle keine Annehmlichkeiten wie Fernsehen u.ä. bietet, in einer Einzelzelle ohne Kontakt zu jemand anderem (außer den Wärtern), stelle ich mir absolut furchtbar vor.
Auch in einem "normalen" Gefängnis ist das Leben für einen Massenmörder kein Zuckerschlecken. Er wäre der Untereste in der Hierarchie, ohne Mitleid oder Sympathie.

Von daher denke ich, ein Todesurteil wäre für diesen Täter schon eine Gnade - die ich ihm ebensowenig gönne wie er sie seinen Opfern gewährt hat.

Dass hier in Deutschland Bestien bei guter Führung nach lachhaft kurzer Zeit wieder entlassen werden, steht auf einem anderen Blatt.
Da kann ich auch nur fassungslos den Kopf schütteln.
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

Zu den genannten Bedingungen kommt sogar noch die Tatsache, dass man jeden Tag mit der Verkündung der Vollstreckung rechnen muss.
Allein die Einzelhaft grenzt an Folter, das ist in der Tat die wohl härteste in einem Rechtsstaat geduldete Strafe.
Es bleibt aber das Problem, dass man weiß, dass der Mörder leben darf und die Opfer (Angehörige von jemandem) nicht.
Da kommt auch wieder der Glaube ins Spiel. Wer Jesus folgt und das am besten noch als Protestant, der wird sicher schneller den Tod wählen, als jemand, der die Wahl hat zwischen den o.g. Bedingungen oder dem Nichts.
Wer islamischer Extremist ist, baut den eigenen Tod bisweilen ja schon in die Tat mit ein.

Wenn der Grund gegen die Todesstrafe der ist, dass er für Massenmörder eine Gnade darstellt (im Gegensatz zu den Hohenschönhausen-ähnlichen Bedingungen im Schwervebrecherknast oder Todestrakt), darf man aber nicht mit Menschenrechten, Mittelalter und Menschlichkeit argumentieren. Das ist für mich trotzdem noch die nachvollziehbarste Variante, weil ich ja auch aus Gründen der Ausgleichsfunktion des Gesetzes für die Todesstrafe bin.

Hier noch was ganz anderes:
In Bayern ist die Pflichtliteratur zu den EWS ca. 60 Jahre alt, mit Untersuchungen teils von 1913.
Gerade lese ich bei Ortner folgendes: "Besondere schulische Problemfälle: Despektierliches Verhalten, Schulschwänzen, Schulversagen, Linkshändigkeit"
 
 
Cheftheoretiker Auf diesen Beitrag antworten »

Die hälfte der Ferien sind rum. Buschmann
Gualtiero Auf diesen Beitrag antworten »

@hangman
Und damit ergibt sich die Frage, wie man diese Situation bewerten soll - als eine Variante von vielen Fragen, in denen es im Grunde darum geht, wie man das Leben sehen soll. Z. B., soll man zufrieden sein, dass das Glas noch halbvoll ist, oder soll man hadern, dass die eine Hälfte schon konsumiert ist?
Oder, soll man sich freuen, dass der Dornenstrauch Rosen trägt, oder ist es ein Grund zu resignieren, dass die Rose auf einem Stengel voller Dornen sitzt.

Also Du siehst, Du stehst vor einer der uralten Menschheitsfragen. Augenzwinkern
Che Netzer Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Gualtiero
Also Du siehst, Du stehst vor einer der uralten Menschheitsfragen. Augenzwinkern

Kein Problem: 42.
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

42 ist doch schon längst überholt...

Die allgemein anerkannte und überhaupt beste Zahl ist 73.
Che Netzer Auf diesen Beitrag antworten »

Naja, meine persönliche Lieblingszahl ist ja 17. Wenn man nämlich mal von 11, 13 und 19 absieht, ist 17 die einzige Primzahl zwischen 10 und 20.
Cheftheoretiker Auf diesen Beitrag antworten »

Die tollste Primzahl ist doch die zwei, ist immerhin die einzige die gerade ist. Freude
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Auch eine schöne Zahl, aber trotzdem bei weitem nicht so gut wie die 73. Augenzwinkern
pintman Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Iorek
Die allgemein anerkannte und überhaupt beste Zahl ist 73.


Jupp. Und hier steht auch, warum: http://www.molthagen.de/blog/sonstiges/1...-die-beste-zahl
Cheftheoretiker Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von pintman
Zitat:
Original von Iorek
Die allgemein anerkannte und überhaupt beste Zahl ist 73.


Jupp. Und hier steht auch, warum: http://www.molthagen.de/blog/sonstiges/1...-die-beste-zahl


Jetzt wird mir einiges klar. Tanzen
Che Netzer Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von hangman
Die tollste Primzahl ist doch die zwei, ist immerhin die einzige die gerade ist. Freude


Außerdem ist die 2 eine superperfekte Zahl!
Mystic Auf diesen Beitrag antworten »

Soweit es Eigenschaften von speziellen Primzahlen, wie hier 73 betrifft, gibt es wohl nur eine Referenz... Augenzwinkern
Cheftheoretiker Auf diesen Beitrag antworten »

Bitte die Rezessionen lesen! klick Big Laugh
Che Netzer Auf diesen Beitrag antworten »

Ich finde ja diese Rezensionen auch nicht schlecht: Link.
Was glaubt ihr, hat sich da jemand einen Spaß erlaubt oder meint er das ernst? smile
Cheftheoretiker Auf diesen Beitrag antworten »

Zwei Tage durchgefeiert, jetzt ist erstmal Schluss damit! Kotzen
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Wo gerade Roger Federer im Finale steht...

Weiß eigentlich einer, wer sich diese bescheuerte Zählweise im Tennis ausgedacht hat? 15 -> 30 -> 40 -> Spiel, was sollen die Abstände bedeuten? Dass man sich von anderen Ballsportarten abgrenzen will und nicht 1 -> 2 -> 3 -> 4 zählt, kann ich ja noch nachvollziehen, aber warum so krumme Punktzahlen?
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Geschichte der Zählweise

Hierzu gibt es zwei Versionen.

Bei der am häufigsten genannten Version wird vermutet, dass die Zählweise auf Geldeinsätze und Spielwetten im 14. Jahrhundert in Frankreich zurückgeht. So setzte man zum Beispiel ein gros denier, der wiederum einen Wert von 15 denier hatte. In einem Satz, der damals oft aus vier Spielen bestand, wurden also 4 mal 15 „deniers“ gesetzt: 15 - 30 - 45 - 60. Im 16. Jahrhundert wurde wahrscheinlich aus lauter Bequemlichkeit und der kürzeren Aussprache wegen „45“ durch „40“ ersetzt.

Der altfranzösische Sol (später Sou) diente als Münzeinheit. Der Sol war im Mittelalter die Rechnungseinheit für zwölf Pfennig (altfranzösisch: denier). 1266 wurde diese Einheit erstmals in Form einer Silbermünze geprägt, dem „gros denier tournois“, dem großen Pfennig von Tours. Dieses Geldstück wurde im 14. Jahrhundert mehrmals nachgeprägt - der Wert betrug jeweils 15 deniers tournois, das sind 15 Pfennige aus Tours.

Die zweite Version bezieht sich auf die Linien auf dem Spielfeld. Jedes Mal, wenn ein Spieler beim jeu de paume einen Punkt machte, bewegte er sich einen Streifen weiter und kam so allmählich der Mitte des Feldes näher. Das Spiel begann an der 0-Zoll-Linie. Gewann ein Spieler einen Punkt, rückte er zur 15-Zoll-Linie vor, dann zur 30-Zoll-Linie und schließlich zur 45-Zoll-Linie. Dann erst hatte er das Spiel gewonnen. Da man fand, dass diese Linie dem Netz zu nahe war, wurde die letzte Angabe auf eine 40-Zoll-Linie zurückversetzt.

„0“ wird beim Tennis mit dem englischen Wort „Love“ gezählt. Der Ursprung dieses Ausdrucks liegt in „to do something for love“, was soviel heißt wie „etwas umsonst tun“. Love kommt nicht, wie häufig angenommen, vom französischen „l'oeuf“ (=das Ei). Ein Spiel, bei dem der Gegner null Punkte erzielt hat, heißt daher auch Love Game.


http://www.gutefrage.net/frage/woher-kom...ise-beim-tennis

Google. Zehn Sekunden. Markus, ich hätte mehr erwartet. Big Laugh

air
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Hatte ich während dem Finale keine Zeit zu, musste ja weiter gucken. Big Laugh

Außerdem kannst du das doch viel besser als ich, ich bin für niedere Rechercheaufgaben einfach nicht geschaffen!
Cheftheoretiker Auf diesen Beitrag antworten »

Curiosity ist gelandet! Tanzen
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

Yay! fröhlich
Cheftheoretiker Auf diesen Beitrag antworten »

"Ted" ist der absolute Knaller! Big Laugh
Math1986 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von hangman
"Ted" ist der absolute Knaller! Big Laugh
Naja.. ich habe den Film gesehen, er war nicht schlecht, aber auch kein Knaller.
Das Ende des Films war zugleich wieder der Anfang Augenzwinkern
Cheftheoretiker Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Naja.. ich habe den Film gesehen, er war nicht schlecht, aber auch kein Knaller. Das Ende des Films war zugleich wieder der Anfang Augenzwinkern


Ja, da haste recht. Es ist eigentlich eine typische Story also nichts neues. Das Ende hätte meiner Ansicht nach auch nicht sein müssen. Dennoch finde ich es einen gelungenen Comedy Film indem wie ich finde Mark Wahlberg überzeugend seine Rolle spielt. smile
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/deut...e-a-850974.html

Jaja, das war gestern echt schön. unglücklich

Trotzdem an dieser Stelle mal ein großes Lob an die (zumindest in den von mir gestern benutzten Zügen) sehr netten und hilfsbereiten Zugbegleiter. Die schwitzen selber in diesen Höllenkarren, können nichts für die Fehlplanung des Managements und fahren auch nicht wie die Vertreter des Vorstands in dicken Rolls Royce in der Gegend rum (versteht sich von selbst, dass die Klimaanlagen in den Geschäftswagen des Vorstands nie ausfallen). Freude
Ibn Batuta Auf diesen Beitrag antworten »

Meine Damen und Herren,

guten Tag, lange nicht gesehen. smile Hoffe es geht euch gut!
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Hi Ibn,

schön, dass du mal wieder reinschaust. Freude
Bist du jetzt wieder häufiger im Board?

smile
Ibn Batuta Auf diesen Beitrag antworten »

Ich hoffe es. smile Die letzten 9 Monate waren hart, bin aber bald befreit... Daher war ich kaum hier bzw. hatte nicht mal die Zeit, um großartig hier reinzuschauen.
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Klingt ja fast, als ob du ein Kind ausgetragen hättest... Big Laugh
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Ich "lerne" gerade für meine Projekt- und Qualitätsmanagement-Prüfung morgen und habe das Gefühl, höchstens blöder zu werden.

Hochtechnisch mit DIN-Norm den Begriff "Prozess" definieren und da man ja dann viel zu blöd ist, sich was darunter vorzustellen, bringt man das Beispiel "defektes Auto -> Reparatur -> repariertes Auto". Achwas! geschockt Gott sei Dank weiß ich jetzt, was ein Prozess ist...
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Dann drücke ich die Daumen und wünsche viel Erfolg. Freude
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Danke. Glücklicherweise ist sie Multiple-Choice und unbenotet ... sollte also recht locker zugehen. Big Laugh

air
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Multiple Choice kann auch sehr fies sein, wenn man spontan die richtige Antwort weiß, durch ähnliche Antwortmöglichkeiten jedoch verunsichert wird.

Ich mag MC-Tests nicht besonders. Der einzige Vorteil für Prüflinge ist: Wenn es wirklich sehr viele Fragen sind (mehr, als man jemals beantworten kann - das hatte ich mal erlebt), kann man in den letzten 2 Minuten einfach irgendwas ankreuzen, mit etwas Glück gibt es noch Punkte dafür. Augenzwinkern
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Das kommt allerdings darauf an, wie bewertet wird. Manche werten falsche Antworten ja als Abzug -- da ist Raten weniger vorteilhaft. Augenzwinkern

Wie es hier ist ... keine Ahnung. Ich war nur in den ersten beiden Vorlesungen. Danach konnte ich mir das, sorry, Gelaber einfach nicht mehr anhören; eine echte Qual, da zuzuhören. unglücklich Also lieber schön ausgesetzt und jetzt halt mal kurz die Vorlesungsfolien durchblättern. Ist, wie gesagt, für mich ja ohne Note.

air
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Ja, da sollte man sich vorher informieren, ob falsche Antworten mit Abzügen bestraft werden. Augenzwinkern

Du wirst es schon schaffen. Freude
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

Air:
Zitat:
Ich war nur in den ersten beiden Vorlesungen. Danach konnte ich mir das, sorry, Gelaber einfach nicht mehr anhören; eine echte Qual, da zuzuhören. unglücklich Also lieber schön ausgesetzt und jetzt halt mal kurz die Vorlesungsfolien durchblättern.


Mein Studium auf den Punkt gebracht.
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Wenn ich Fragen lese wie

Zitat:
Wofür steht IWA? Kreuzen Sie die richtige(n) Aussage(n) an und lassen Sie falsche Aussage(n) unangekreuzt!

[ ] Irgendeine Willkürliche Abkürzung
[ ] Ich Will Arbeiten
[ ] Israelische Wander-Ameise


dann muss ich mich schon fragen, ob ich jetzt die Frage beantworten soll, oder ob ich doch lieber auf die Anweisung höre und nichts ankreuze, da keine dieser Antworten eine Aussage darstellt*. verwirrt

air

*) Na gut, Antwort #2 ist eine Aussage, aber das ist nur aufgrund meines Beispiels. Big Laugh
Che Netzer Auf diesen Beitrag antworten »

Auch gut ist es ja, wenn in einer Klausur nicht alle Aufgaben bearbeitet werden müssen:
Zitat:
Beantworten Sie drei der unten stehenden Fragen:

Aufgabe 1:
Bestimmen Sie .

Aufgabe 2:
[...]
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Super bei uns in der Prüfung heute war auch folgendes:

Jede Frage hatte aus technischen Gründen immer sechs Antwortmöglichkeiten. Bei Frage #5 war nun gefragt, welcher Begriff mit einer bestimmten Definition umschrieben wird. Richtig war lediglich Antwort 3 ... oder so dachte man zuerst. Antwort sechs war nämlich exakt(!) die selbe Antwort, weil sie sich nichts anderes mehr ausdenken konnten -- ausgerechnet die korrekte Antwort nochmal zu wiederholen ist da natürlich einfach nur bescheuert.

air
Che Netzer Auf diesen Beitrag antworten »

Naja, ist doch schön. Wenn es dann für jede richtige Antwort einen Punkt gibt... Big Laugh
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