Grenzwert erst Ausprobieren?

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Klari Auf diesen Beitrag antworten »
Grenzwert erst Ausprobieren?
Muss ich immer erst eine Vermutung (durch Näherung) um den Grenzwert anstellen und diese dann überprüfen oder kann man den Grenzwert einer Funktion auch schneller berechnen?
klarsoweit Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Grenzwert erst Ausprobieren?
Man kann auch geeignet umformen, so daß man Terme hat, deren Grenzwert man kennt.
Klari Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Grenzwert erst Ausprobieren?
Du meinst Nullfolgen? Und wenn das nicht funktioniert?
klarsoweit Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Grenzwert erst Ausprobieren?
Das müssen nicht zwingend Nullfolgen sein. Und wenn das nicht funktioniert, wird es unangenehm. Sowas trifft man in der Schule aber eher selten an. Augenzwinkern
Klari Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Grenzwert erst Ausprobieren?
Welche Folgen außer Nullfolgen gibt es noch, deren Grenzwert man kennt?
klarsoweit Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Grenzwert erst Ausprobieren?
wobei man das zugegebenermaßen in eine konstante und in eine Nullfolge umwandeln kann.







um mal ein paar Beispiele zu nennen.

EDIT: und noch ein schöne Folge:
 
 
kiste Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Grenzwert erst Ausprobieren?
Zitat:
Original von klarsoweit


Wenn du gerade etwas Zeit hast kannst mir ja die Herleitung von dem Grenzwert posten Big Laugh

Damit ich noch etwas sinnvolles geschrieben hab:
Bei Brüche ist immer die höchste Potenz wichtig.
Beispiel:
hat den Grenzwert da die höchste Potenz oben und unten gleich sind.

hat den Grenzwert 0 da unten eine höhere Potenz steht.

hat den Grenzwert "unendlich" da oben die höhere Potenz steht
kaffeetante Auf diesen Beitrag antworten »
grenzwert
man kann den grenzwert auch schneller berechnen, nämlich nach l`hospital.
Bsp.: lim x^2-4/x-2 = lim 2x/1 =4
x->2 x->2

4 ist also dein grenzwert an der stelle 2.
wie du siehst, geht das viel schneller, als über den üblichen weg.
du musst einfach nur die ableitungen von zähler und nenner für sich bilden.
achtung: nicht von der funktion insgesamt, also keine Qotientenregel !
pseudo-nym Auf diesen Beitrag antworten »
RE: grenzwert
Zitat:
Original von kaffeetante
wie du siehst, geht das viel schneller, als über den üblichen weg.


So pauschal würde ich das nicht sagen, z.B. bei



müsstest du zehn mal l'Hospital anwenden. Da ist die höchste Potenz ausklammern doch um einiges praktischer.
klarsoweit Auf diesen Beitrag antworten »
RE: grenzwert
Desweiteren muß man Ableiten können und obendrein die Regel von l'Hospital kennen bzw. anwenden dürfen. Zumindest letzteres dürfte auf einer Schule eher seltener der Fall sein. Augenzwinkern
Lazarus Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Grenzwert erst Ausprobieren?
Zitat:
Original von kiste
Zitat:
Original von klarsoweit


Wenn du gerade etwas Zeit hast kannst mir ja die Herleitung von dem Grenzwert posten Big Laugh

[...]

Meinst du wie man auf den Wert kommt ?
Ganz trivial ist das nicht, aber wenn man seine Funktionen kennt, kann man das zumindest numerisch recht leicht annähern.
Ich denke die Riemannsche-Zetafunktion geltend für ist bekannt.
Hier ist unser , allerdings haben wir ein Problem: unsere Reihe geht nicht bis ins Unendliche.
Um sozusagen die Reihe abzuschneiden kann man eine bisschen exotischere Funktion ranziehen: die Polygammafunktion.

Sie ist definiert als

Für folgt daraus dann

Will man nun die Summe ausrechnen erkennt mant leicht das gilt:

kiste Auf diesen Beitrag antworten »

Da es hier um Grenzwerte geht meinte ich wie man auf den Wert von kommt.

Und deine Polygammafunktion mit v=1 ist doch nach dem Einsetzen das gleiche wie die Summe ab n+1. Warum hast du sie dann überhaupt benutzt? Denke nicht das es einfacher ist damit zu rechnen Augenzwinkern
Lazarus Auf diesen Beitrag antworten »

Achso. Hammer
Dachte es geht um den Wert der Folge konkret.

Wenns nur um den Grenzwert geht dann brauchste ja nur die Zeta-Funktion, ja. Will man allerdings für ein n den Wert berechenen kommt man wohl nicht drumrum den "hinteren Teil" der Reihe abzuschneiden wie oben beschrieben.

Die Herleitung ist entweder Definition oder bisschen komplizierter.
Oder anders ausgedrückt: definiert man die Zetafunktion gemäß so hat man das Problem wegdefiniert und brauch da garnixmehr herleiten.
Den Wert konkret berechnet hat ja Euler mal, danach kannste aber auch selber suchen.

Wählt man eine andere Definition z.b. oder dann kann man mit eben nicht ganz leichten Umformungen auf die Summe kommen, da ja alle Definitionen die gleiche Funktion beschreiben, was man aber eben erstmal nachweisen müsste.
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